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Associategehälter

Die Gehaltsspirale dreht sich weiter: Mit Clifford Chance, CMS Hasche Sigle und Hogan Lovells erhöhen drei große Kanzleien ihre Gehälter für Associates in Deutschland. Clifford zahlt ab dem neuen Geschäftsjahr zum Mai 2017 ihren Berufseinsteigern einheitlich 120.000 Euro. Hogan Lovells erhöht mit dem Jahreswechsel auf eine Bandbreite zwischen 100.000 bis 110.000 Euro. Ab dem Zeitpunkt bekommen Berufseinsteiger bei CMS 100.000 Euro – das ist zwar keine Höchstmarke, aber erstmals zahlt sie damit kanzleiweit ein einheitliches Gehalt.

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Associategehälter

Mit White & Case und Allen & Overy erhöhen zwei weitere Großkanzleien das Festgehalt für Berufseinsteiger auf 120.000 Euro. Bei White & Case gilt die Änderung ab dem Jahreswechsel, bei Allen & Overy erst ab Beginn des neuen Geschäftsjahres im Mai 2017. In den vergangenen Monaten hatten mit Hengeler Mueller, Freshfields Bruckhaus Deringer, Gleiss Lutz und Linklaters schon vier weitere Top-Kanzleien diese Zahl aufgerufen.

Steigender Druck

Die Segmentierung des deutschen Beratermarkts schreitet voran. Dazu tragen nicht nur der zunehmende internationale Wettbewerb und der steigende Profitabilitätsdruck bei, der auf die Kanzleien wirkt. Vielmehr wird diese Entwicklung auch von immer professionelleren Rechtsabteilungen getrieben, die über die Jahre immens gewachsen sind. Sie stehen unter einem anhaltenden Kostendruck und mandatieren ihre Kanzleien deshalb immer bewusster.

Kanzleistrukturen

Partnerriege, Vergütungsmodell, Beratungsangebot. Bei den britischen Großkanzleien stehen zurzeit viele strukturelle Merkmale auf dem Prüfstand. Kein Wunder: Linklaters, Clifford Chance, Allen & Overy und Freshfields Bruckhaus Deringer müssen sich der stärker werdenden Konkurrenz der US-Kanzleien stellen. Der globale Wettbewerb ist endgültig auf dem deutschen Markt angekommen.

Associategehälter

Hengeler Mueller hatte im Sommer den Anfang gemacht, Freshfields Bruckhaus Deringer bald nachgezogen. Nun erhöhen mit Gleiss Lutz und Linklaters zwei weitere Top-Kanzleien in Deutschland das Einstiegsgehalt auf 120.000 Euro. Diese Summe hat sich damit endgültig als neuer Standard im Spitzensegment etabliert. Noch höhere Summen bieten eine Reihe von US-Kanzleien, von denen zuletzt ebenfalls einige nachlegten.

Crossmedial

Weibliche Inhousejuristen geben weniger Geld aus als ihre männlichen Kollegen. Das hat eine Studie des britischen Marktforschungsinstituts Acritas ergeben. Demnach unterscheiden sich je nach Geschlecht der Führungsperson nicht nur die Ausgaben der Rechtsabteilung. Vielmehr werden auch andere Prioritäten bei der Mandatierung gesetzt.

Neuer Maßstab

Nach Hengeler Mueller erhöht auch Freshfields Bruckhaus Deringer das Festgehalt für Berufseinsteiger massiv. Wie aus dem Umfeld der Kanzlei bekannt wurde, zahlt Freshfields ab September 120.000 Euro. Allerdings entfällt der bisher zusätzlich gezahlte Bonus. Direkte Wettbewerber wie Clifford Chance, Gleiss Lutz oder Linklaters geraten dadurch immer stärker unter Zugzwang.

Einkünfte 2015 leicht gesunken

Zwei Prozent weniger Geld als im Vorjahr hatten General Counsel in den USA 2015 im Schnitt in ihrem Portemonnaie. Nach mehreren Jahren des Anstiegs spiegelt sich darin jedoch weniger ein Problem der juristischen Zunft wider als eher eine Entwicklung der US-Wirtschaft.

Handelskonzern

Die Bochumer Handelsgruppe Wollschläger hat Insolvenz angemeldet. Das Familienunternehmen mit rund 580 Beschäftigten stellte den Antrag am Montag beim Amtsgericht Bochum. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Dirk Andres von AndresPartner bestellt.

Im Gespräch mit Gibson Dunn

Die US-Kanzlei Gibson Dunn & Crutcher hat ihren schon länger gehegten Plan, ein zweites deutsches Büro zu eröffnen, in die Tat umgesetzt: Für ihren Start in Frankfurt holte sie ein angesehenes Partnerduo von Latham & Watkins. Managing-Partner Michael Walther sprach mit JUVE über die Wachstumspläne von Gisbon Dunn.

US-Arbeitgeberranking

Traditionell machen die Transaktionskanzleien im US-Arbeitgeberranking 'Vault Law 100' das Rennen um die Top-Position unter sich aus. Und traditionell – seit 13 Jahren – hat Wachtell Lipton Rosen & Katz die Nase vorn. Nun aber wurde die Top-Kanzlei knapp von Cravath Swaine & Moore auf dem ersten Platz abgelöst.

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