Markt und Management

Heuking Kühn Lüer Wojtek kehrt - wie berichtet - nach München zurück. Das Startteam steht fest.Heuking-Partner Dr. Armin Freiherr von Griessenbeck gab heute den Zugang von vier Partnern aus geschätzten Münchner Kanzleien bekannt. Zum 1. Juni kommen Dr. Ulrike Helkenberg (Zirngibl Langwieser), Dr. Mathias Schröder (Fingerhut Rechtsanwälte), Stefan Altenberg (Schwarz Kurtze Schniewind Kelwing Wicke) und Carsten Wagner. Mit ihren Tätigkeitsfeldern decken die neuen Partner ein breites wirtschaftsrechtliches Spektrum ab.

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen

Die britische Sozietät Norton Rose verstärkt mit der Eröffnung ihres Büros in Hongkong ihr Asienengagement. Die Finanzmetropole wird damit vierter Standort der Kanzlei in Asien.Leiter des neuen Asien-Standortes wird David Stannard sein. Stannard arbeitet bereits seit 19 Jahren in Hongkong. Zuletzt war er Vorstandsmitglied für Corporate Finance in der Hongkong Securities and Futures Commission. Zuvor war er bereits zwölf Jahre als Partner für Norton Rose in Hongkong tätig.

Jaap Winter (39) aus der Rechtsabteilung von Unilever tritt zum 1. Januar 2003 als Partner der niederländischen Kanzlei De Brauw Blackstone Westbroek bei.Winter soll vor allem im Bereich der Corporate-Beratung und Corporate Litigation arbeiten. Seine berufliche Laufbahn hatte er zunächst bei De Brauw begonnen, um dann als In-house-Berater zu der langjährigen Mandantin Unilever zu wechseln.

Anton Louwinger und zwei weitere Steuerspezialisten wechseln zum 1. 2002 Mai von Andersen in Rotterdam zu Lovells nach Amsterdam. Genau ein Jahr nach der Fusion mit Ekelmans Den Hollander startet Lovells damit den Aufbau einer Steuerpraxis am Ort.Louwinger war in Rotterdam vor seiner Tätigkeit bei Andersen für Loeff Claeys Verbeke (heute Loyens Loeff bzw. Allen & Overy) und van Mens & Wisselink tätig. Für beide Kanzleien baute er Büros am Ort auf. Mit ihm wechseln Aart Nolten und Christiaan von Waalwijk van Dorn von Rotterdam in die niederländische Hauptstadt. Bestehende Schwerpunkte der Amsterdamer Lovells-Praxis sind Gesellschafts- und Bankrecht, gewerblicher Rechtsschutz und Grundstücksrecht.

Die in England an Arthur Andersen angegliederte Anwaltsgesellschaft scheint vollständig auseinander zu brechen. In den vergangenen Wochen wurden verschiedene Partner von Garretts mit mindestens sieben Anwaltskanzleien in Verbindung gebracht.Hauptgewinner in London dürfte die Kanzlei Taylor Joynson Garrett sein, die sich derzeit zudem im letzten Stadium der Fusionsgespräche mit Wessing befindet. TJG wird laut The Lawyer einen substanziellen Teil des Londoner Büros übernehmen, vor allem aus den Bereichen Immobilien, Corporate und Arbeitsrecht.

„Aus technischen Gründen“ wurde die für den Deutschen Anwaltstag am 9.-11. Mai in München geplante Karrieremesse des Deutschen AnwaltVereins (DAV) kurzfristig abgesagt. Das teilte eine Sprecherin der DAV-Organisation Forum junger Anwälte mit, die gemeinsaVorläufig gelte die Absage nur für dieses Jahr, sagte die Sprecherin. Man denke über ein verändertes Konzept und möglicherweise andere Veranstalter nach. Die für München geplante Karrieremesse war vor allem auf Großkanzleien zugeschnitten gewesen. Diese kämen aufgrund ihres regelmäßigen Bedarfs an Neueinstellungen sowie größerer finanzieller und Marketing-Kapazitäten eher als Zielgruppe für solche Messen in Frage, so die Sprecherin weiter. Für kleinere Kanzleien sei hingegen die online angebotene Stellenbörse Advojob des DAV besser geeignet.

Robert Peres übernimmt die Position als Koordinator für Business Development und Kommunikation bei Jones, Day, Reavis & Pogue in Frankfurt. Das gab die Kanzlei Mitte April bekannt.Zu Peres' Hauptaufgaben wird die Entwicklung von Marketingmaßnahmen und die verantwortliche Betreuung der Öffentlichkeitsarbeit der US-Kanzlei gehören. Er ist Rechtsanwalt und bereits seit 1995 im Bereich Anwaltsmarketing tätig. Stationen seiner bisherigen Tätigkeit waren die PR-Agenturen Edelman sowie Ahrens & Behrent. Für Vodafone betreute er verantwortlich die Pressearbeit in der Mannesmann-Übernahmeschlacht.

In 2001 sind die Zahlen für Fachanwälte in Deutschland um 15,6 Prozent abermals erheblich gestiegen. Das geht aus der jährlichen Statistik der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hervor, die Anfang April veröffentlicht wurde.Zum 1. Januar betrug die Zahl der als Fachanwälte qualifizierten Berufsträger 15.042. Im Vergleich zum Vorjahresstand von 13.016 bedeutete dies den deutlichsten Zuwachs seit Jahren. Unter den sieben Fachanwaltschaften erfreuten sich das Familienrecht (4.502) gefolgt vom Arbeitsrecht (44.14) und dem Steuerrecht (3.151) der größten Beliebtheit unter deutschen Rechtsanwälten. Schlusslicht bildete das Insolvenzrecht (268), das erstmals in 2000 als Fachanwaltschaft angeboten wurde.

Unter Deutschlands Kanzleien liegen derzeit kurze Namen im Trend. Mit Gleiss Lutz, Baker & McKenzie und Lovells gaben im März gleich drei Kanzleien in Deutschland ihre Umbenennung bekannt.Wenig überraschend kamen die Namensverkürzungen der beiden internationalen fusionierten Kanzleien. Lovells und Baker & McKenzie strichen ihren deutschen Namensteil: bislang Lovells Boesebeck Droste bzw. Baker & McKenzie/Döser Amereller Noack. Schon lange wird immer wieder von Anwälten kolportiert, dass bei den Fusionen deutscher Kanzleien mit internationale Einheiten die deutschen Namensbestandteile nach einer Übergangsphase verschwinden werden. Eine Vermutung, die sich im Falle von Lovells nun bewahrheitete.

Aus eins mach drei

Seit Ende Februar ist die IT-Boutique Graefe & Partner nur noch von ihrem Münchner Stammsitz aus tätig.Vorausgegangen war die Abspaltung des Münchner Partners Bernd Harder samt Frankfurter Graefe-Büro als Harder Rechtsanwälte sowie bereits im Oktober 2001 des Berliner Graefe-Büros als Ihde Rechtsanwälte.

Zum 1. Juni 2002 wechselt Dr. Melanie Arndt innerhalb Berlins von White & Case, Feddersen zu Ehlers, Ehlers & Partner. Mit ihr wird auch Associate Christoph Altmiks die Kanzlei verlassen.Nachdem bereits zwei Partner kürzlich das Berliner White & Case-Büro verlassen hatten, zeigten sich Beobachter wenig über diesen neuen Verlust für die Sozietät überrascht. Arndt betonte jedoch, dass ihr Weggang nichts mit den Ereignissen in anderen Bereichen des Büros zu tun habe. „Mein Entschluss zu Ehlers zu wechseln beruht vielmehr auf dem Wunsch, noch einmal etwas Neues aufzubauen“, erklärt die Medizinrechtlerin. „Wir trennen uns in freundschaftlichem Einvernehmen.“

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