Markt und Management

Mit dem Eintritt von Dr. Gerd Mayer als viertem Partner hat sich die kleine, aber bekannte Stuttgarter M&A-Kanzlei von Dr. Mark Binz und seinen Kollegen Dr. Götz Freudenberg sowie Dr. Martin Sorg zum 1.9.1999 verstärkt.Mayer war zuvor Leiter der Steuerabteilung der BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und bringt weitere steuerrechtliche Kompetenz in die Sozietät ein.

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen

In München ist Schlawien Naab-Partner Dr. Oliver Habel zum 1. Dezember zu Wessing & Berenberg-Gossler gewechselt. Habel war langjährig bei der Dornier Medizintechnik GmbH tätig und wird vor allem in den Bereichen IT / Multimedia und mit Branchenbezug zum deutschen und internationalen Vertriebs-, Lizenz- und Projektgeschäft im technischen Anlagebau tätig sein.

Dr. Hans-Günther Nordhues, Spezialist für Akquisition (früher Clifford Chance), strukturierte Finanzierung und Bankaufsichtsrecht, wird zum Januar 2000 Partner im Frankfurter Büro von Ashurst Morris Crisp.Graeme Ward, Managing Partner des Frankfurter Büros von Ashurst, kommentiert: „Wir sind erfreut darüber, jemanden von Hans-Günthers Kaliber als Leiter unserer Finanzierungspraxis in Deutschland gewinnen zu können.“

Die österreichische Kanzlei Wolf, Theiss & Partner, assoziiert mit Deringer Tessin Herrmann & Sedemund und Freshfields, verstärkt ihr Wiener Büro durch zwei neue Partner.Bettina Windisch wechselt als Quereinsteiger aus einer renommierten Wiener Wirtschaftskanzlei zu Wolf, Theiss. Sie ist schwerpunktmäßig im Wettbewerbs-, Marken- und Urheberrecht (einschließlich Vertrags- und Lizenzrecht), dem Recht der neuen Medien und des Internet tätig.

In Hamburg ist unter dem Namen Bucerius Law School in der Rechtsform der gemeinnützigen GmbH die erste vollständig privat finanzierte Hochschule für Rechtswissenschaft gegründet worden. Zur Zeit läuft das formelle Anerkennungsverfahren nach dem Hamburgischen Hochschulgesetz. „Alle Entscheidungsträger in Verwaltung und Politik stehen dem Projekt sehr aufgeschlossen und flexibel gegenüber“, freut sich Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hein Kötz vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg und Gründungspräsident der Rechtsschule. Reserviertheit spürt Kötz lediglich bei einigen Kollegen von den anderen juristischen Fakultäten, Protest gebe es aber nicht.

Am 1. Dezember 1999 fand an der Universität Witten/Herdecke unter dem Titel „1 Jahr Insolvenzordnung (InsO)“ ein Symposium zum Insolvenzrecht erstmalig als Rollenspiel statt. Die Teilnehmer aus Unternehmen, Finanzdienstleistern und der Anwaltschaft hatten das Vergnügen, Insolvenzpraktikern bei der Lösung der Zahlungskrise eines fiktiven Unternehmens zuzusehen, sie verkörperten ihre tatsächlichen Berufe auf der Referentenbühne: Ein Drama über Sanierung oder Liquidation eines fiktiven mittelständischen, auf Solarzellenprodukte spezialisierten Unternehmens.

Im November letzten Jahres hielt die Arbeitsgemeinschaft der Syndikusanwälte im Deutschen Anwaltverein ihren sechsten Syndikusanwaltstag in Berlin ab. Über 100 Unternehmensjuristen bot sich während der zweitägigen Veranstaltung ausreichend Gelegenheit, neben Fragen des eigenen Berufsverständnisses Sachfragen zu aktuellen Rechtsthemen zu erörtern. Außerdem fand die jährliche Mitgliederversammlung des Arbeitsgemeinschaft statt.

Horst Piepenburg (Piepenburg & Dr. Kebekus, Düsseldorf) ist im Rahmen der Mitgliederversammlung Mitte November in Berlin zum Vorsitzenden des Arbeitskreises Insolvenzrecht im DeutschenAnwaltVerein (DAV) gewählt worden. Unterstützt wird Piepenburg durch einen siebenköpfigen geschäftsführenden Ausschuss. Der Arbeitskreis hat zur Zeit etwa 800 Mitglieder.

Der Berliner Anwalt Dr. Bernhard Dombek (Dombek Ziegler Krause), den die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) Ende September zu ihrem neuen Präsidenten gewählt hat, setzt in seinem neuen Amt auf eine Kombination von Kontinuität und Innovation.So kündigte er an, die Arbeit seines Vorgängers Dr. Eberhard Haas (Göhmann Wrede Haas) fortführen zu wollen. Auf der anderen Seite sollen sich die Anwaltskammern nach Dombeks Willen von den Großsozietäten wieder intensiver den kleineren Kanzleien zuwenden und dabei stärker den Servicegedanken in den Vordergrund stellen. Man sei nicht nur Organ der Dienstaufsicht, so Dombek gegenüber dem Handelsblatt.

Wie im Jahr zuvor bestimmte das Thema Marketing den 3. Kölner Anwalts-Kongress. Mittelständische Kanzleien sollen über eine Neupositionierung nachdenken.Der vom Verlag Dr. Otto Schmidt und der Anwalt-Suchservice GmbH in Zusammenarbeit veranstaltete 3. Kölner Anwalts-Kongress im November letzten Jahres trug den Titel: „Der Anwaltsmarkt: Herausforderung für mittelständische Kanzleien“. Zwei Tage lang nutzten wieder viele Anwälte die Gelegenheit, sich in Vorträgen und Workshops über strategische Möglichkeiten und praktische Vorgehensweisen zu informieren. Zum zweiten Mal wurde auch der Anwalt-Marketing-Preis vergeben, diesmal für die beste Kanzlei-Homepage.

Spin-off im Lebensmittelrecht

In München verlassen zum Februar zwei Partner, Dr. Alfred Hagen Meyer und Andreas Meisterernst, die Kanzlei Abrell Wendler Tremml. Unter dem neuen Namen Meyer & Meisterernst will man eine auf das Lebens- und Arzneimittelrecht ausgerichtete Nischenpraxis von drei Anwälten etablieren. Meyer erklärt zu den Zielen: „Der Markt der Rechtsberatung macht gegenwärtig einen starken Wandel zu einer deutlicheren Kundenorientierung durch. Dem wollen wir durch die Entwicklung von Gesamtlösungen, die in interdisziplinären Projektteams umgesetzt werden, Rechnung tragen.“

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