Markt und Management

Verhandlungen per Video

Soziale Kontakte vermeiden, 1,5 Meter Abstand halten – bei den meisten Gerichtsverhandlungen ist das kaum machbar. Doch es gibt eine Lösung für das Problem, zumindest theoretisch: Schon seit Jahren ist es rechtlich möglich, ganze Zivilprozesse per Videokonferenz zu führen. Was in der Praxis aber bislang kaum stattfindet, wird seit einiger Zeit beim Amtsgericht Frankfurt erprobt. Ganz aktuell hat nun auch das Landgericht Düsseldorf angekündigt, in den nächsten Tagen nachzuziehen.

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
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Das Bundesjustizministerium hält an der europäischen Patentreform einschließlich des einheitlichen Patentgerichts fest. Justizministerin Christine Lambrecht hat angekündigt, dass der Bundestag noch in dieser Legislaturperiode erneut über das Gesetz abstimmen wird.

Partnerkarussell

2020 hält ein kleines Personalkarussell unter Wiener Arbeitsrechtlern bereit: Doralt Seits Csoklich holt zum Mai die Arbeitsrechts-Partnerin Dr. Natalie Hahn von Schima Mayer Starlinger. Hahn folgt bei DSC auf Dr. Ingrid Korenjak, die ihre langjährige Wirkungsstätte im Jänner verlassen hatte und mit Dr. Wolfgang Kinner die Arbeitsrechtsboutique Kinner Korenjak ins Leben rief

Zwischenlösung

Die EU und 15 weitere Mitglieder der Welthandelsorganisation WTO haben ein alternatives Verfahren zur Schlichtung von Handelsstreitigkeiten beschlossen. Die EU habe diese Lösung maßgeblich vorangetrieben, teilte die Europäische Kommission mit.

Hilfreich, lästig, ärgerlich

„Die wesentlichen Updates im Überblick“, „Update-Covid19-Info“, „Einladung zum Webinar – Das gilt es nun zu beachten!“ Seit Beginn der Corona-Pandemie steigt auch die Zahl der Newsletter von Kanzleien und Beratungsfirmen exponentiell. Wie kommt diese Infoflut bei den Mandanten an: Ist sie hilfreich, überflüssig, ärgerlich? Wir haben uns in Rechtsabteilungen umgehört.

Insolvenz

Das Klinikum Peine hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Damit setzt es eine Reihe großer Krankenhauspleiten aus dem Vorjahr fort. Das Klinikum beschäftigt aktuell rund 750 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro.

Restaurants geschlossen

Die Dachgesellschaft der Restaurantkette Vapiano ist zahlungsunfähig. Im Zuge der Corona-Epidemie waren die Umsatzzahlen des börsennotierterten Unternehmens zuletzt stark zurückgegangen. Bereits vor der Corona-Krise war Vapiano finanziell in einer Schieflage.

Corona-Krise

Zur Entlastung von Verbrauchern, Konzernen und Justiz in der Corona-Krise hat der Bundestag mit großer Mehrheit eine Reihe von vorübergehenden Gesetzesänderungen verabschiedet, die im Wesentlichen auf Zustimmung bei den Experten stoßen.