Markt und Management

Berlin

DWF verstärkt ihr junges Büro in der Hauptstadt mit einem Quereinsteiger: Der auf das China-Geschäft spezialisierte Corporate- und Kapitalmarktpartner Dr. Benjamin Kroymann (43) wechselt zum September von Squire Patton Boggs.

Trennung in Stuttgart

Der bekannte Führungskräfteberater Prof. Dr. Stefan Nägele (63) verlässt seine Kanzlei Naegele und gründet, spätestens zum Jahreswechsel, in Stuttgart eine neue Einheit. Zwei Associates folgen ihm. Die verbleibenden Partner Sebastian Frahm (44), Dr. Claudia Hahn (49) und Dr. Meike Kuckuk (44) machen zunächst zu dritt weiter. Ein erfahrener Quereinsteiger wird zum Januar 2019 zu ihnen stoßen. Man habe sich sowohl in der Mandantenstruktur als auch in der jeweiligen Zukunftsausrichtung auseinanderentwickelt, hieß es von beiden Seiten.

Rekordergebnis

Luther hat den Umsatz ihrer deutschen Standorte in ihrem Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr auf 145,3 Millionen Euro hochgeschraubt. Das entspricht einer Steigerung von satten 27 Prozent und in absoluten Zahlen einem Plus von 30,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich dazu moderat entwickelte sich der Umsatz pro Berufsträger (UBT): Hier legte die Kanzlei trotz hohem Personalwachstum um 6,5 Prozent zu. Mit dem Rekordergebnis steigt Luther nach aktuellen JUVE-Berechnungen in die Top 10 der umsatzstärksten Kanzleien in Deutschland auf.

Spin-off

Frankfurt hat ein neues Notariat: Zum September haben Dr. Sabine Funke (41) und Dr. Christiane Mühe (39) eine gemeinsame Kanzlei eröffnet, die sich wie ihre Vorgängereinheiten ausschließlich auf die notarielle Beratung konzentriert. Beide Partnerinnen sind als Anwältinnen und Notarinnen qualifiziert. Nach einigen Jahren in Großkanzleien haben sie sich zuletzt beide ausschließlich auf die notarielle Beratung spezialisiert. Firmieren wird die neue Einheit unter FM-Notare.

Kartellrecht

Die Berliner Kanzlei Raue geht einen für sie ungewöhnlichen Schritt: Zum ersten Mal nimmt sie einen Quereinsteiger als Equity-Partner auf. Zum September wechselte Dr. Michael Bergmann. Der Kartellrechtler kommt aus der renommierten Kartellrechtspraxis von Noerr. Der 42-Jährige wurde bei Noerr Anfang 2018 zum Senior Counsel ernannt und hat neben dem Kartellrecht einen weiteren Schwerpunkt im regulatorischen Telekommunikationsrecht.

Düsseldorf

Zum September kehrt der Corporate-Experte Dr. Thomas Bunz (36) als assoziierter Partner zurück zu Kapellmann & Partner in Düsseldorf. Der Quereinsteiger kommt von der örtlichen Wettbewerberin Austmann & Partner, zu der Bunz im vergangenen Jahr von Kapellmann gewechselt war.

Nürnberg

Die junge Kanzlei Theopark baut erstmals ihre Partnerriege aus: Sabrina Wagner wird das steuerliche Beratungsangebot der Kanzlei erweitern. Wann genau die 33-Jährige bei den Nürnbergern einsteigen wird, steht noch nicht fest.

Verstärkung für Hyazinth

Die Berliner Kanzlei Hyazinth hat sich mit einem neuen Corporate-Partner verstärkt: Seit Mitte August ist Gesellschaftsrechtler André Buchholtz (36) mit an Bord. Der frühere Senior Associate wechselte aus dem Berliner Restrukturierungs-Team von Dentons.

Strafrecht

BDO Legal holt einen erfahrenen Strafverteidiger an Bord: Jesko Trahms (51) wechselt in Düsseldorf von Mütze Korsch in den Rechtsberatungsarm der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Trahms ist vor allem in der Comnpliance-Beratung sowie im Steuerstrafrecht tätig.

Branchenwechsel

Der frühere Tuifly-Personalchef Michael Hengesbach ist seit Anfang August neuer Leiter Human Resources beim Anhänger-Hersteller Schmitz Cargobull. Der 44-jährige Jurist wechselte nach einer Zwischenstation als Berater der Schweizer Fluggesellschaft PrivatAir.

Diversity

Die Vielfalt der Belegschaft gehört bei Kanzleien zum guten Ton, deshalb investieren viele ein ordentliches Budget in ihre Diversity-Programme. Dies wirkt sich auch positiv auf die Zahl der Anwälte mit Migrationshintergrund aus. Durchschnittlich beschäftigen die Kanzleien rund zwei Prozent mehr Berufsträger mit Migrationshintergrund als noch im Vorjahr, nämlich neun Prozent. Bei einigen mittelgroßen Kanzleien sind es sogar über zwanzig Prozent.