Markt und Management

Umstrukturierung

Der österreichische Energieversorger Verbund hat den Generationswechsel für eine Umstrukturierung genutzt: Seit Mai 2017 ist die Rechtsabteilung Teil des neu geschaffenen Bereichs Corporate und Legal Affairs, der von Andreas Bräuer geführt wird. Nachfolgerin des langjährigen Leiters der Rechtsabteilung, Dr. Wolfgang Michler, der zum Monatsende in Pension geht, ist Martina Wachernig.

Personalien

Personalien Icon
Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
Restrukturierung in eigener Sache

Die Insolvenzkanzlei hww Hermann Wienberg Wilhelm hat angekündigt, sich von unrentablen Tätigkeitsbereichen zu trennen. Dies betrifft vor allem die Insolvenzverwaltung: In bestimmten Regionen sollen defizitär arbeitende hww-Verwalter keine Insolvenzverfahren mehr annehmen und deshalb ausgewählte Insolvenzgerichte ansprechen.

Energierecht

Die britische Kanzlei DWF will in Deutschland eine Energierechtsberatung aufbauen und hat dafür Dr. Carmen Schneider geholt. Die 35-jährige kam zum Juni aus dem Kölner Büro von Görg, wo sie zuletzt assoziierte Partnerin war. Bei DWF wird sie ebenfalls von Köln aus arbeiten.

Berlin

Luther hat ihren Berliner Standort zum Juni deutlich ausgebaut. Neben dem M&A-Spezialisten Dr. Christian Horn, der von K&L Gates kam, wechselten auch die Bau- und Architektenrechtler Prof. Christian Zanner und Daniel Wegener zu Luther. Beide haben bislang bei der Berliner Immobilienrechtsboutique Wollmann & Partner gearbeitet. Zanner und Horn kamen als Partner zu Luther, Wegener stieg als Counsel ein.

Frankfurt

In Frankfurt haben sich im Mai drei ehemalige Patentanwälte der Kanzlei Dr. Knoblauch selbstständig gemacht. Dr. Tillmann Boeckel (34), Dr. Sebastian Hollenberg (32) und Dr. Florian Schröder (35) firmieren seither unter dem Namen Boeckel Hollenberg Schröder. Bislang waren die drei promovierten Physiker angestellte Anwälte bei Knoblauch und sind dort im März ausgeschieden.

Hamburg

Zum Juni hat Lausen ein Büro in Hamburg eröffnet. Nach München und Köln ist dies der dritte Standort der Medienrechtskanzlei. Für den Aufbau wechselte Marco Erler von Köln (44) nach Hamburg.

Stühlerücken bei Novartis

Mehrere Wechsel in den Rechtsabteilungen des Novartis-Konzerns haben ein Personalkarussell in Gang gesetzt: Nachfolger des deutschen Novartis-Chefjuristen Andreas Schillack, der zur Generikasparte Sandoz wechselte, wird Mitte Juni der Boehringer Ingelheim-Jurist Dr. Oliver Blattner. Aus der Zentrale in Basel ist zudem Alexander Meier nach elf Jahren bei Novartis zu der IP-Kanzlei Hoyng ROKH Monegier gewechselt.

Seitenwechsel

Zum September wird Dr. Christian Altvater (53), bisher Partner der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), neuer Steuerchef der Deutschen Börse. Deren Steuerabteilung wird zudem organisatorisch aufgewertet.

Vorwurf Marktmanipulation

Nachdem zuletzt auch der Volkswagen-Vorstandschef Matthias Müller ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten ist, hat sich der Top-Manager einen renommierten Wirtschaftsstrafrechtler an die Seite geholt. Nach JUVE-Informationen wappnete sich Müller, der auch Vorstandsmitglied bei der Porsche SE ist, gegen die Ermittlungen wegen möglicher Kapitalmarktmanipulation mit dem Frankfurter Anwalt Eberhard Kempf von Kempf Schilling. Wie bekannt wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die Porsche SE-Vorstände Müller, den Vorstandsvorsitzenden Hans-Dieter Pötsch und den ehemaligen Vorstand Martin Winterkorn bereits seit Februar.

Iran-Geschäft

Friedrich Graf von Westphalen hat erneut ihr internationales Beraterteam ausgebaut: Zum Juni kam als of Counsel Seyed Emadeddin Tabatabaei (37) dazu, der auf die Rechtsberatung iranbezogener Geschäfte spezialisiert ist. Bereits im Frühjahr hatte Freidrich Graf von Westphalen mit einer Quereinsteigerin ein Südamerika-Desk eröffnet.

Anzeige

Stellenmarkt zur Übersicht

Immobilienwirtschaftsrecht

CBH Rechtsanwälte, Köln

Bibliotheksassistent (m/w/d)

Dentons, Frankfurt am Main

Leitung Forschungszentrum Staatsmodernisierung, Berlin

Deutscher Caritasverband e. V., 10117 Berlin