Markt und Management

Personalien

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
Zweites Büro

Die Karlsruher Kanzlei Bartsch eröffnet zum März in Stuttgart. Dafür holt die vor allem im IT-Recht bekannte Sozietät einen weiteren Partner für dieses Gebiet dazu: Vom Stuttgarter Wettbewerber Diem & Partner wechselt Dr. Carsten Ulbricht (42). Er ist vor allem auf neuere Themen der IT- und Internetbranche wie Social Media sowie Mobile und Cloud Services spezialisiert. Für Diem war Ulbricht neun Jahre lang tätig, seit 2009 als Partner. Mit ihm wechselt auch die Associate Jenny Hubertus (32).

Leerverkaufverbot

Das europaweite Verbot bestimmter Leerverkäufe verstößt nicht gegen EU-Recht. Das hat der EuGH entschieden und damit eine Klage Großbritanniens zurückgewiesen. Die Klägerin sah die Kompetenzen der EU-Börsenaufsicht ESMA bei der Regelung als überschritten an. (C-270/12).

Hamburg

EY Law baut eine Praxis für internationale Schiedsverfahren auf. Dafür holte sie in Hamburg zum Februar Dr. Heiko Büsing als Senior Manager von Rödl & Partner hinzu, der dort als Associate Partner einen ähnlichen Status hatte. Begleitet wird der 39-Jährige von seiner Associate Nathalie Jäger, die seit 2011 bei Rödl an den Standorten Hamburg und Schanghai tätig war.

Personelle Unruhe

Im Wiener Büro von Kerschbaum Partner herrscht auf Personalebene weiter Unruhe. Anfang Februar verließen Gudrun Ott-Sander (38) und Gottfried Schmutzer (40) die Kanzlei, die Kooperationspartnerin von LeitnerLeitner ist. Sie arbeiten nun in Wien unter dem Namen Schmutzer & Ott-Sander als Kooperation als Regiegemeinschaft.

BSH Bosch Siemens

Seit Februar hat der Münchner Konzern Bosch Siemens Haushaltgeräte (BSH) einen neuen Compliance Officer für die Region Europa. Dr. Alexander von Reden kam von der deutschen Tochter des Aufzug- und Rolltreppenherstellers Schindler in Berlin, wo er seit 2009 als Chief Compliance Officer (COO) für Deutschland, Skandinavien und das Baltikum tätig war.

Umstrittene Beihilfen

Die Regionalflughäfen in der EU steuern auf ungewisse Zeiten zu, in Deutschland droht mindestens der Hälfte das Aus, so Branchenexperten. Hintergrund sind die neuen Leitlinien zu staatlichen Beihilfen für Flughäfen und Luftverkehrsgesellschaften, die die EU-Kommission heute angenommen hat. Sie sind zugleich entscheidend für die rund 30 Beihilfe-Hauptprüfverfahren, über die die EU-Kommission noch entscheiden muss.