Markt und Management

Hamburg

Die multidisziplinäre Hamburger Kanzlei Alpers & Stenger zerfällt Anfang des nächsten Jahres in zwei Teile. Namenspartner Dr. Gernot Stenger (55) gründet gemeinsam mit der Partnerin Jana-Natascha Garisch (42) sowie einer Associate eine eigene Kanzlei. Der zweite Namenspartner, Steuerspezialist Ingo Alpers (59), macht mit dem Partner Christian Wessel (44) weiter.

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Hamburg

Zum Jahreswechsel machen sich in Hamburg die beiden Gleiss Lutz-Partner Dr. Stefan Hoffmann (43) und Dr. Kolja de Vries (39) selbstständig. Unter dem Namen Hoffmann & de Vries konzentriert sich die Kanzlei auf die Beratung im Gesellschaftsrecht und bei M&A-Transaktionen.

München

Im November hat die multidisziplinäre Beratungsgesellschaft RBS RoeverBroennerSusat mit einem Team von Ernst & Young um den Partner Burkhard Lohmann ein Büro in München eröffnet. Neben dem neuen Steuer-Team sind hier auch die Rechtsanwälte Robert Abt und Dr. Oliver Beyer mit an Bord.

Streit um Lehman-Honorar

Im Streit um das Honorar für die Insolvenzverwaltung des deutschen Zweigs von Lehman Brothers (mehr...) sind weitere Details bekannt geworden. Ein Vertreter der Hedgefonds bestreitet, dass seine Mandanten den Insolvenzverwalter und Partner der Kanzlei CMS Hasche Sigle bedroht hätten. Andere Beteiligte bekräftigen jedoch die Version von CMS und schildern hohe Aggressivität seitens der Hedgefonds und eines ihrer Anwälte.

Honorar-Streit

Im Insolvenzverfahren um die deutsche Tochter der US-Investmentbank Lehman Brothers tobt ein Streit um das Honorar für CMS Hasche Sigle, deren Frankfurter Partner Dr. Michael Frege den Insolvenzverwalter stellt. Einem Gutachten zufolge könnte die Kanzlei bis zu 800 Millionen Euro in Rechnung stellen.

Neuorientierung

Gleiss Lutz gestaltet ihre Verbindung zu europäischen Kooperationspartnern in Italien, Frankreich und auf der iberischen Halbinsel neu. Die angesehene Kanzlei arbeitet seit der Trennung von Herbert Smith als internationaler Allianz-Partner daran, sich als unabhängige deutsche Kanzlei neu aufzustellen.

Nach der Reform des Berufungsrechts sind die Rechtsmittelverfahren erstmals seit über zehn Jahren wieder angestiegen. Gleichzeitig hat die durchschnittliche Dauer der Verfahren zugenommen. Seit 2000 waren die Berufungen im Zivilprozess von fast 158.000 auf rund 100.000 zurückgegangen. Mit dem Inkrafttreten der neuen Nichtzulassungsbeschwerde stieg die Zahl der Berufungen wieder auf rund 113.500 Verfahren an.

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