Meinung

  Juve Plus Debatte

Die neuen KI-Vertragsergänzungen des Beck Verlags werfen eine Grundsatzfrage auf: Handelt es sich um eine notwendige Absicherung juristischer Qualitätsinhalte im digitalen Wandel oder um eine einseitige Benachteiligung der Autoren, die ihre wissenschaftliche Freiheit und Rechte untergräbt?

Meinung

Finanzinvestoren steigen im großen Stil bei Beratungsgesellschaften ein. Ein Referentenentwurf sieht vor, derartige Beteiligungen im Steuerberatungsgesetz zu verbieten. Auch im Rechtsmarkt ist das Thema Fremdbesitz umstritten. Managing-Partner Martin Heyes und Jura-Professor Christian Wolf zeigen, wie tief die Gräben in dieser Debatte sind.

  Juve Plus Kommentar

Juristische Standardaufgaben sind der klassische Fall, um den Nachwuchs aus- und weiterzubilden. Doch nun stecken Kanzleien im Ausbildungsdilemma: Wie soll der Nachwuchs wachsen, wenn diese Aufgaben künftig von der KI übernommen werden?

Kommentar zum Cum-Ex-Urteil

Dr. Kai-Uwe Steck ist in seinem Cum-Ex-Prozess mit einem blauen Auge davongekommen. Ein Jahr und zehn Monate Haft auf Bewährung, und die Anwaltszulassung behält er obendrein. Das ist verdammt wenig angesichts eines Steuerschadens von knapp 428 Millionen Euro.

Kommentar zum Fremdbesitzverbot

Es ist das zentrale Mantra der Status-quo-Befürworter im Berufsrecht: Jegliche Form von Eigenkapitalbeteiligung durch fachfremde Investoren bedeutet das Ende der unabhängigen Rechtsberatung. Wie einseitig und eng dieses Mantra ist, sieht man gerade in den USA. Anwältinnen und Anwälte müssen nicht vor Investoren geschützt werden – sondern vor dem Staat. Ein Kommentar von Martin Ströder.

Angriffe auf US-Rechtsstaat

Der Druck auf Richter und Anwälte in den USA steigt. Und die großen Law Firms? Ihnen ist das Fressen (noch) näher als die Moral. Das ist ökonomisch nachvollziehbar – aber eines Berufsstands unwürdig, der gern seine Unabhängigkeit und seine Privilegien vor sich herträgt.

Anzeige

Stellenmarkt zur Übersicht

Volljurist Immobilienrecht (Syndikusrechtsanwalt) (m/w/d)

Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, 60323 Frankfurt am Main (Frankfurt am Main-Innenstadt II), Siesmayerstraße 21,