Verfahren

  Juve Plus Streit um Öko-Rating

Ein öffentlicher Streit vor Gericht um ein ungebetenes Corporate-Rating ist beendet: Die internationale Ratingagentur ISS ESG durfte den Darmstädter Spezialmaschinenbauer Isra Vision nicht die schlechteste Note ‚D-‘ attestieren. ISS ESG war der Meinung, Isra Vision achte nicht genug auf die Nachhaltigkeit und sei intransparent. Vor dem Landgericht München nahm ISS ESG nun den Widerspruch gegen eine von den Darmstädtern erwirkte einstweilige Verfügung zurück.

  Juve Plus Illegale Müllentsorgung

Zwölf Jahre ist es her, dass in alten Tongruben in Sachsen-Anhalt tonnenweise illegal Hausmüll entsorgt wurde. Nach einem aufwendigen Prozess mit 150 Verhandlungstagen wurden frühere Manager des verantwortlichen Müllentsorgungsunternehmens erstmals verurteilt. Ein langjähriger Parallelprozess läuft noch weiter, benötigt allerdings eine vom Justizministerium geplante Übergangslösung zu Fristen im Strafprozess, um nicht angesichts der Corona-Krise noch zu platzen.

  Juve Plus Verfassungsgericht

Das Bundesverfassungsgericht hat der Verfassungsbeschwerde gegen die deutsche UPC-Gesetzgebung stattgegeben, aber gleichzeitig den Weg zu einer künftigen Ratifizierung gewiesen. Das Gericht entschied, dass das Zustimmungsgesetz zum Vertrag über ein einheitliches Patentgericht einer Zweidrittelmehrheit des Bundestages bedürfe, da eine Verfassungsänderung nötig sei.

  Juve Plus Cum-Ex-Urteil

Die als Cum-Ex-Deals bekannte Mehrfacherstattung von Steuern ist nach Ansicht des Landgerichts Bonn als Straftat zu werten. Das hat das Bonner Landgericht am Mittwochabend im bundesweit ersten Strafprozess um die umstrittenen Geschäfte entschieden und die Angeklagten zu Bewährungsstrafen verurteilt.

  Juve Plus Bilfinger

Im Streit um mögliche Pflichtverletzungen erhält der Industriedienstleister Bilfinger von mehreren ehemaligen Vorständen insgesamt 16,75 Millionen Euro. Zusammen mit einem Verzicht auf ausstehende Gehaltszahlungen ergibt sich eine Gesamtsumme von 18,2 Millionen Euro. Die Summe wird von der D&O-Versicherung übernommen.

  Juve Plus Ukraine

Der frühere ukrainische Premierminister Mykola Azarov ist die Sanktionen der Europäischen Union (EU) los. Der Rat der EU beschloss Anfang März, den Politiker von der Liste der Personen zu streichen, deren Gelder und wirtschaftlichen Ressourcen eingefroren sind.

  Juve Plus BGH-Urteil

Zum Schutz privater Mitbewerber darf der Deutsche Wetterdienst in seiner Smartphone-App nur Unwetterwarnungen gratis anbieten. Alle darüber hinausgehenden Vorhersagen und Informationen müssen kostenpflichtig oder werbefinanziert sein. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Für die Nutzer ändert sich nichts.

  Juve Plus Vorwurf Verfassungsbruch

Mit Bußgeldbescheiden endete im Januar ein Kartellverfahren gegen Großhändler von Pflanzenschutzmitteln, aber nun geht es erst richtig los. Der Münchner Agrarhandelskonzern BayWa hat vor dem Landgericht Köln Amtshaftungsklage gegen das Bundeskartellamt eingereicht. Er wirft der Behörde Verfahrensfehler und sogar Grundrechtsverstöße vor .

  Juve Plus Datenschutz

Die Österreichische Post muss für den Handel mit Kundendaten keinen Schadenersatz zahlen. Ein Anwalt, dessen Daten inklusive Parteiaffinität angeboten wurden, hatte gegen die Post geklagt und zunächst 800 Euro zugesprochen bekommen. Anders als die Vorinstanz entschied nun das Oberlandesgericht Innsbruck rechtskräftig: Ein Anspruch auf Schadenersatz besteht nicht. Die Vielzahl von 2,2 Millionen Betroffenen machte das Verfahren für die Österreichische Post zu einem Großrisiko.

  Juve Plus Ex-Meinl Bank in Konkurs

Ohne Banklizenz kein Geschäft – da kommt die Pleite der Anglo Austrian AAB Bank wenig überraschend. Am Montag stellte die ehemalige Meinl Bank einen Insolvenzantrag beim Handelsgericht Wien. Sie ist mit mindestens 97 Millionen Euro überschuldet.

  Juve Plus Fahrverbote

Zehn Vergleiche und eine weitere Entscheidung des höchsten deutschen Verwaltungsgerichts, das ist der aktuelle Stand in Sachen Fahrverbote zur Luftreinhaltung. Deutschlandweit liefen knapp 40 Verfahren zum Thema, davon haben sich seit Jahresbeginn zehn Städte in Nordrhein-Westfalen mit der Deutschen Umwelthilfe gerichtlich verglichen. Außerdem hat sich gleichzeitig das Bundesverwaltungsgericht ein zweites Mal mit Fahrverboten beschäftigt – es ging um eine Revision Baden-Württembergs. Im Ergebnis werden Fahrverbote dadurch unwahrscheinlicher.

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