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Das US-Softwarehersteller Informatica hat über seine deutsche Tochter das in Maxdorf bei Mannheim ansässige Softwarehaus AddressDoctor übernommen. AddressDoctor bietet unter anderem Softwarelösungen an, mit der globale Adressprüfungen durchgeführt werden. Zu den Kunden von AdressDoctor zählen unter anderem die Hotel-Kette Kempinski und das Logistik-Unternehmen Aramex.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Der finanziell angeschlagene Modekonzern Escada hat sich von weiteren Tochtergesellschaften getrennt. Dies betrifft insbesondere die Primera-Gruppe, zu der unter anderem die Marken Biba, Laurel, Apriori und Cavita gehören.Der Gelsenkirchener Damenmodenanbieter Gelco übernimmt die Einzelhandelskette Biba inklusive der rund 530 bundesweiten Einzelhandelsgeschäfte. Nahezu zeitgleich kaufte die Münchner Beteiligungsgesellschaft Mutares die übrigen Gesellschaften der Primera-Gruppe, eine Minderheitsbeteiligung von zehn Prozent verbleibt bei Escada.

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Der Zellulose- und Papierproduktehersteller SCA Hygiene Products wandelt sich in eine Europäische Aktiengesellschaft Societas Europaea (SE) um. Das Mitarbeiterbeteiligungsverfahren ist bereits abgeschlossen, eine entsprechende Mitbestimmungsvereinbarung liegt vor. Anfang August wird dann die Hauptversammlung die Umwandlung beschließen. Weil sich ein Großteil der Produktionsstätten und damit auch der Arbeitnehmer im Ausland befindet, soll deren Integration durch den Rechtsformwandel vorangetrieben werden. In den Bereichen Hygienepapier und Körperpflege erwirtschaftete SCA 2008 rund 6,4 Milliarden Euro.

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Der französische Gastronomie-Konzern Elior übernimmt als Pächter 17 Autobahnraststätten vom deutschen Wettbewerber Tank & Rast. Neben der traditionellen Autobahn-Gastronomie sind auch Fast Food-Ketten, Hotels und Tankstellenmanagement Teil der Verpachtung. Damit wagt Elior, Europas drittgrößtes Unternehmen der Gastronomieindustrie, den Schritt auf den deutschen Markt. Kurz zuvor hatte Tank & Rast die 31 Autobahnraststätten und -tankstellen des Reisegastronomiebereichs Axxe vom Metro-Konzern gekauft und nun ein Portfolio an Elior weitergereicht.

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Der britische Versicherungskonzern Hyperion übernimmt über seine Tochter Howden Broking die Mehrheit am deutschen D&O-Versicherungsmakler Hendricks. Der Erwerb von 75 Prozent der Anteile soll zum Oktober diesen Jahres wirksam werden.

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Die Immobiliengruppe Berlinhaus hat vom Wettbewerber Gagfah ein Portfolio aus fünf Wohn- und Geschäftshäusern in der Dresdner Innenstadt erworben.Zu den übernommenen Objekten gehören 237 Wohnungen und 46 Gewerbeeinheiten. Die familiengeführte Berlinhaus hat bereits rund 8.500 Mieteinheiten bundesweit unter Verwaltung. Die börsennotierte Gagfah wiederum verfügt über rund 170.000 Wohnungen und verwaltet weitere 20.000.

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Die Kaufland-Gruppe hat über ihre Immobilien-Holding SIV für 22 Millionen Euro Liegenschaften der Stadt Velbert erworben.Auf der Fläche von rund 8.500 Quadratmetern soll ein Warenhaus mit einer Mindestverkaufsfläche von 5.000 Quadratmetern entstehen. Kaufland setzte sich im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens durch. (René Bender)

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Der Telekommunikationsdienstleister United Internet hat das DSL-Geschäft des Wettbewerbers Freenet übernommen. Der Kaufpreis für die rund 700.000 Kundenverträge, die bis zum Jahresende zu United Internet verlagert werden sollen, beträgt 123 Millionen Euro und liegt damit weit unter der Summe von rund 400 Millionen Euro, die zuvor im Gespräch waren. Die Vereinbarung schließt zudem eine Vertriebspartnerschaft mit ein: United Internet lässt seine Produkte für fünf Jahre auch über Freenet verkaufen. Wird das Vertriebsziel von 500.000 DSL-Kunden erreicht, erhält Freenet zusätzlich eine Prämie in United-Internet-Aktien, die nach dem Kurs zum Verkaufszeitpunkt 49 Millionen Euro wert sind.

  Juve Plus Auto-Machtkampf beendet

Der monatelange Machtkampf zwischen Porsche und VW ist beendet, der Weg für einen gemeinsamen Konzern scheint frei.

  Juve Plus Rosenthal wird italienisch

Sambonet Paderno hat den insolventen Porzellanhersteller Rosenthal übernommen. Der italienische Kochgeschirrhersteller zahlte etwa 20 Millionen Euro für das Traditionsunternehmen aus Oberfranken. Den Rest des Kaufpreises - insgesamt handelt es sich etwa um 34 Millionen Euro - finanziert ein Bankenkonsortium mit der GE Capital und der Commerzbank unter Führung der BayernLB. Hauptgläubiger von Rosenthal war die Bank of America, die zuvor sämtliche Sicherheiten, inklusive der Markenrechte, freigegeben hatte. Sambonet hatte zuletzt den Zuschlag erhalten, nachdem der türkische Prozellanhersteller Kütahya anfangs mitgeboten, dann aber kein neues Angebot abgegeben hatte. Mitgeboten hatte auch Villeroy & Boch, war aber letztlich ebenfalls leer ausgegangen.

  Juve Plus China

Der Nutzfahrzeughersteller MAN ist beim chinesischen Konkurrenten und dortigen Marktführer Sinotruk eingestiegen. Für 560 Millionen Euro erwarb der Münchner Dax30-Konzern einen Anteil von 25 Prozent plus einer Aktie.Zwischen beiden Unternehmen besteht bereits seit den 1980er-Jahren eine punktuelle Zusammenarbeit, die sie nun deutlich intensivieren. Gemeinsam wollen MAN und Sinotruk Schwerlaster für den asiatischen und afrikanischen Markt entwickeln. Sinotruk erwibt dafür Lizenzen im Wert von 85 Millionen Euro.

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