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Der Private-Equity-Fonds Parcom Deutschland Private Equity (DPE) hat die Mehrheit an dem Nürnberger Logistikunternehmen Iloxx AG übernommen. Veräußerer waren der Investor Star Ventures als größter Einzelaktionär sowie die Gründer und Vorstände Volker Hofmann und Matthias Emmel und diverse Privataktionäre. Das Iloxx-Management hat sich im Zuge der Transaktion an der Erwerbergesellschaft beteiligt.

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Der italienische Schreibwarenproduzent Fila hat die Nürnberger Lyra Bleistift GmbH erworben. Finanziert wurde der Deal über die italienischen Banken Intesa Sanpaolo und Leonardo & Co. Lyra ist eine der ältesten Bleistift-Firmen Deutschlands und kam zuletzt auf einen Jahresumsatz von 29 Millionen Euro.

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Der Zellstoffhersteller Concert Industries hat ein Konsortialdarlehen und ein Schuldscheindarlehen über 50 Millionen Euro mit der Deutschen Bank abgeschlossen. Die Darlehen dienen dem zum kanadischen Private-Equity-Haus Brookfield Asset Management gehörenden Concert Industries dazu, an ihrem deutschen Standort in Falkenhagen/Brandenburg eine neue Produktionsanlage zu errichten. Mit der Finanzierung ging eine Refinanzierung sowie der Abschluss eines mehrjährigen Abnehmervertrages mit einem internationalen Konsumgüterhersteller einher.

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Der Absatz- und Investitionsfinanzierer Gefa, eine Tochter des französischen Bankenkonzerns Société Générale, hat den LKW- und Anhängervermieter Pema erworben. Pema, mit Hauptsitz in Herzberg am Harz, verfügt über einen Mietpark von 15.000 Fahrzeugen und beschäftigt an 26 Standorten europaweit rund 500 Mitarbeiter.

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Der Bochumer Technologiekonzern Gea Group hat den niederländischen Maschinenbauer Bloksma übernommen. Bloksma mit Sitz in Almere produziert Wärmetauscher und Ladeluftkühler für Schiffsmotoren sowie Ölkühler für verschiedene industrielle Prozesse und beschäftigt bei einem Jahresumsatz von zuletzt 30 Millionen Euro rund 160 Mitarbeiter. Das Unternehmen wird zeitnah in GEA Bloksma umbenannt.

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Der Neckarsulmer Sanitär- und Stahl-Großhändler Schrade GmbH fusioniert mit dem Ludwigsburger Wettbewerber Gebrüder Lotter. Die nicht im Unternehmen aktiven Gesellschafter von Schrade übertragen ihre Anteile mehrheitlich an Lotter. Mit 1.000 Beschäftigten erzielte Lotter zuletzt etwa 300 Millionen Euro Umsatz, Schrade erwirtschaftete mit 170 Beschäftigten einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro. Beide Firmen werden zwar unter einem Dach, aber selbstständig mit separatem Marktauftritt weitergeführt. Die Schrade-Standorte bleiben bestehen, alle Mitarbeiter werden übernommen.

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Die US-Private-Equity-Gesellschaft Findos Investor hat den Münchner Ingenieur- und IT-Dienstleister Industriehansa erworben. Verkäufer war der Private-Equity-Fonds The Riverside Company, Finanzierer des Deals war die Dresdner Bank. Die Industriehansa-Gruppe beschäftigt 750 Mitarbeiter und bietet Ingenieur- und IT-Lösungen für die Automobil- sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie an.

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Ein Konsortium aus dem belgischen Entsorger Indaver und der niederländischen Handelsbank NIBC European Infrastructure Fund (NIBC) hat die SAV-Gruppe übernommen. Indaver erwarb 51 Prozent, NIBC die restlichen 49 Prozent an dem Entsorger. Verkäufer waren der Private-Equity-Investor Arcadia Beteiligungen und die E.on Kraftwerke GmbH.

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Der Stuttgarter Automobilzulieferer Mahle hat durch seine Tochter Mahle Filtersysteme die niederländische Amafilter Group übernommen.Verkäufer war der ABN Amro Participaties Fund sowie drei Privatpersonen. Amafilter versorgt Industriekunden weltweit mit Produkten und Serviceleistungen im Bereich Filtertechnologien und erwartet für 2008 mit 450 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 80 Millionen Euro.

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Der zweitgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat von der Primacom AG deren Kabelnetze in Aachen und Wiesbaden erworben. Der Kaufpreis lag bei knapp 50 Millionen Euro und wurde eigenfinanziert. Die erworbenen Kabelnetze gewähren Zugang zu rund 100.000 Haushalten, die Unitymedia zukünftig direkt mit Internet, Telefon und TV versorgen wird.

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Der seit März 2008 insolvente niedersächsische Spezialgüterwagenhersteller Graaff hat sich von zwei Sparten getrennt: Die Waggonbausparte ging an den Hamburger Schienenlogistikkonzern VTG und das belgische Unternehmen Alvan BVBA erwarb die Isometal-Sparte. Verkäufer war Helge Wachsmuth, der Insolvenzverwalter des Unternehmens. Graaff produziert in ihrem Werk in Elze im Jahr rund 300 Waggons.