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Der Maschinenbauer Gildemeister hat zwei Schuldscheindarlehen im Wert von insgesamt 200 Millionen Euro bei der WestLB und der Bayrischen Landesbank aufgenommen.Die Darlehen haben eine Laufzeit von fünf und sieben Jahren. Gildemeister mit Stammsitz in Bielefeld produziert Dreh- und Fräsmaschinen und setzte zuletzt mit mehr als 6.000 Mitarbeitern in 34 Ländern rund 1,5 Milliarden Euro um.

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Der japanische Software-Dienstleister NTT Data Corporation hat 72,9 Prozent der Anteile an der BMW-Tochter Cirquent erworben. Der IT-Dienstleister Cirquent bietet Prozessberatung und die Konzeption sowie den Betrieb von Systemen an und erzielte mit 1.747 Mitarbeitern in 2007 einen Umsatz von 286 Millionen Euro. Cirquent bleibt unter der bisherigen Marke weiterhin eigenständig.

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Die Bad Homburger Management-Holding Delton hat sich von ihrer Beteiligung am Hersteller von Netz- und Ladegeräten Friwo getrennt.Dazu veräußerte Delton für rund 97 Millionen US-Dollar ihr 76,8 prozentiges Aktienpaket, dass sie an der CEAG AG hielt, der hinter der Friwo-Gruppe stehenden Holding. Käufer war Cardea, eine Tochter der Industrieholding VTC. Cardea finanzierte den Erwerb aus eigenenen Mitteln.

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Der Finanzinvestor Barclays Private Equity hat den Münchner IT-Großhändler ComputerLinks übernommen. Der Investor übernahm nach einem erfolgreichen öffentlichen Übernahmeangebot knapp 5,7 Millionen Aktien, was rund 84,6 Prozent des Grundkapitals entspricht. Finanziert wurde die Transaktion von Sal. Oppenheim. Auch das Management von Computerlinks hat sich an dem Unternehmen beteiligt.

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Der Finanzinvestor Granville Baird hat per Management-Buy-out die Mehrheit an der Meier Vakuumtechnik GmbH übernommen. Meier Vakuumtechnik wurde 1999 gegründet und ist spezialisiert auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Anlagen zur Verkapselung von Photovoltaikmodulen. Das Unternehmen mit Standorten in Bocholt und Roßla beschäftigt derzeit rund 140 Mitarbeiter und erwartet für 2008 einen Umsatz von 50 Millionen Euro.

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Die Finanzierung des geplanten 750-Megawatt-Steinkohlekraftwerks in Lünen ist gesichert. Die WestLB AG finanziert das Bauprojekt mit einem Kredit über 1,3 Milliarden Euro. Der Aachener Energieanbieter Trianel, zu dem 28 regionale und kommunale Versorgungsunternehmen gehören, errichtet in Lünen eines der weltweit modernsten Steinkohlekraftwerke. Mit den Baumaßnahmen wurde bereits im Mai begonnen.

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Der Antriebstechnikhersteller Bosch Rexroth, Tochter des Autozulieferers und Elektrokonzerns Robert Bosch, hat für 455 Millionen Euro den schwedischen Hydraulikspezialisten Hägglund Drives erworben.Verkäufer ist das schwedische Private-Equity-Unternehmen Ratos. Hägglund Drives setzte im vergangenen Jahr mit rund 900 Mitarbeitern 186 Millionen Euro um. Hauptprodukt des schwedischen Unternehmens sind Radialkolbenmotoren, die unter anderem in der Fördertechnik und im Bergbau zum Einsatz kommen.

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Vier Standortgesellschaften des Industrieparks Bobingen haben mit dem Energie- und Automationstechnikunternehmen ABB ihren Outsourcing-Vertrag über den Betrieb der zentralen Infrastruktureinrichtungen verlängert. Der Vertragswert beläuft sich auf 125 Millionen Euro, die Laufzeit beträgt fünf Jahre. Bestehende Outsourcing-Strukturen wurden neu geordnet und an die Bedürfnisse der Standortunternehmen Trevira (Textilfasern), Johns Manville (sogenannte Spunbonds für Bedachungen und technische Filter), Performance Fibers (hochfeste Fasern) und Teijin (Monofilamente) angepasst. Im Industriepark Bobingen sind auf einer Fläche von 80 Hektar derzeit insgesamt 17 Unternehmen mit rund 1.650 Beschäftigten tätig.

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Der Immobilienfonds "Prime Office Germany AS" hat von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und der Bayrische Hypo- und Vereinsbank (HVB) ein Darlehen in Höhe von 125 Millionen Euro aufgenommen. Das Geld soll der von der norwegischen Investmentgesellschaft BSA gemeinsam mit Orkla Finans aufgelegte Fonds für weitere Investitionen verwenden. Prime Office Germany investiert ausschließlich in Bürohäuser in Deutschland.

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Für gut 300 Millionen Euro hat die Government of Singapore Investment Corporation (GIC) das Uptown München erworben. Verkäufer war der US-amerikanische Projektentwickler Hines, der weitere Teile des Gesamtobjekts bereits zuvor an verschiedene Interessenten veräußert hatte. Bei der Transaktion soll es sich Presseberichten zufolge um die größte Single Asset Transaktion in der Geschichte der Stadt handeln, jedenfalls ist das Uptown das höchste Gebäude der bayrischen Landeshauptstadt. Möglich geworden war der Verkauf erst durch eine Großvermietung an O2 Anfang des Jahres.

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Der Servicecenter-Dienstleister Arvato, ein Unternehmensbereich des Gütersloher Medienkonzerns Bertelsmann, hat den spanischen Callcenter-Betreiber Qualytel Teleservices übernommen.Qualytel ist nach Unternehmensangaben drittgrößter Betreiber von Servicecentern in Spanien mit einem Jahresumsatz von 120 Millionen Euro. Die Gruppe beschäftigt an sieben Standorten rund 6.000 Mitarbeiter.