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Die Venture-Capital-Gesellschaft Target Partners aus München hat einen neuen Fonds aufgelegt.In den Target Partners Fund II haben Investoren wie Morgan Stanley, die Bayerische Beamten Lebensversicherung und CS Strategic Partners rund 61,5 Millionen Euro einbezahlt. Der Fonds hat ein Zielvolumen von 120 Millionen Euro und investiert in Start-up-Unternehmen aus den Bereichen IT, Medien und alternative Technologien.

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Die Hamburger Kapitalanlagegesellschaft MPC Capital AG will enger mit ihrem Konkurrenten HCI Capital AG zusammen arbeiten. Zu diesem Zweck vereinbarte sie einen Aktientausch mit dem bisherigen HCI-Großaktionär Corsair und baut so ihren Anteil auf rund 35 Prozent aus. Zudem machte die Anteilserhöhung ein Pflichtübernahmeangebot an alle freien Aktionäre erforderlich.

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Die Fürst-Wrede-Kaserne in München wird in einem Public Private Partnership (PPP) umgebaut, saniert und für zwanzig Jahre vom Baukonzern Hochtief betrieben. Das Bundesamt für Wehrverwaltung (BAWV) erteilte der Tochtergesellschaft Hochtief PPP Solutions nach einem Bieterwettbewerb den Zuschlag. Zu den weiteren Bietern wurde bisher nichts bekannt. In den kommenden 20 Jahren ist Hochtief auch für das Facility Management, die Instandhaltung sowie für die Bewachung des 32 Hektar großen Areals verantwortlich. Insgesamt wird der Baukonzern 48 Millionen Euro in das Projekt investieren, das Volumen des Vertrags zwischen Hochtief und dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) als Auftraggeber beträgt etwa 164 Millionen Euro.

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Die Pharmaunternehmen Dragenopharm Apotheker Püschl GmbH und die Swiss Caps Holding AG fusionieren zur Aenova Holding. Mehrheitseigner an beiden Firmen und der Holding ist der britische Finanzinvestor Bridgepoint Capital.Aenova soll Produkte für den pharmazeutischen Markt sowie die Nahrungsergänzungsmittelbranche entwickeln und herstellen. Dragenopharm und Swiss Caps beschäftigen bislang zusammen 1.450 Mitarbeiter. Gemeinsam erzielten die Unternehmen 2007 einen Umsatz von rund 215 Millionen Euro.

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Die Hamburger Papier Union hat durch die Tochtergesellschaft Inapa Viscom das Mettmanner Systemhaus Complott Art-Vertrieb übernommen. Verkäufer war der Alleingesellschafter Thorsten Moritz, der Complott vor über zehn Jahren gegründet hatte.Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern im Großformatdruckbereich und soll bei der Papier Union in das Segment Werbetechnik integeriert werden. Hinter der Papier Union steht mit der portugiesischen Inapa SA der fünftgrößte europäische Papierhändler.

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Der britische Finanzinvestor Bridgepoint Capital hat das deutsch-polnische Bahnunternehmen CTL Logistics übernommen. Verkäufer war der bisherige CTL-Alleinaktionär Jaroslaw Pawluk, der mit 25 Prozent am Unternehmen beteiligt bleibt. Finanziert wurde der Kauf von der Commerzbank und ING. CTL Logistics ist die größte private Bahngesellschaft Polens und erwirtschaftete 2006 mit 2.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 249 Millionen Euro.

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Die Lindorff Group, ein Anbieter von externem Forderungsmanagement, hat ihre Präsenz in Deutschland ausgebaut.Die deutsche Tochter der in Oslo ansässigen Unternehmensgruppe übernahm die Aktiv-Inkasso Pleil AG, nur kurz zuvor hatte Lindorff schon den Erwerb der Dausend Unternehmensgruppe bekannt gegeben. Dausend und Aktiv-Inkasso bieten Dienstleistungen für das Kredit- und Forderungsmanagement an. Dausend erzielte 2007 mit 83 Mitarbeitern einen Umsatz von zehn Millionen Euro.

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Der österreichische Baukonzern Strabag ist mit 85 Prozent bei der Stuttgarter Kirchhoff AG eingestiegen. Dazu übernahm Strabag von der Eigentümerfamilie Kirchhoff zunächst knapp 50 Prozent der Anteile an dem Straßenbauunternehmen. Anschließend führte das schwäbische Unternehmen eine Kapitalerhöhung durch. Dadurch floss der Kirchhoff AG ein zweistelliger Millionenbetrag zu und der Anteil der Strabag stieg auf 85 Prozent. Die Familie Kirchhoff bleibt mit 15 Prozent beteiligt. Kirchhoff soll weiterhin als eigenständiges Unternehmen am Markt auftreten, auch der Vorstand bleibt im Amt. Im vergangenen Jahr hatte Kirchhoff mit 1.600 Beschäftigten einen Umsatz von 350 Millionen Euro erzielt.

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T-Systems und der US-amerikanische IT-Dienstleister Cognizant arbeiten künftig zusammen. Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom will mehr Arbeiten ins Niedriglohnland Indien verlagern.Knapp 1.200 indische Mitarbeiter von T-Systems SI sollen Medienberichten zufolge zu Cognizant wechseln. Die in Frankfurt ansässige T-Systems setzte im vergangenen Jahr mit 56.000 Mitarbeitern rund 12 Milliarden Euro um. Cognizant erzielt 80 Prozent ihres Umsatzes in Nordamerika. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen 2,14 Milliarden US-Dollar und beschäftigte 55.000 Mitarbeiter.

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Stotz Fördersysteme, ein Beteiligungsunternehmen der KV Capital mit Sitz in Kornwestheim, hat den Offenbacher Anlagenbauer Fredenhagen übernommen. Veräußerer ist die Familienholding Meky. Fredenhagen bietet Komplettlösungen zur Materialfluss-Automation an und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter.