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  Juve Plus Extra-Märkte verkauft

Der Kölner Handelskonzern Rewe hat die Verbrauchermarktkette Extra von der Metro-Gruppe erworben. Die bundesweit 245 Märkte sollen zum Juli auf Rewe übergehen. Zum Gesamtpaket gehören zudem 61 Franchisemärkte, die unter den Namen Comet und Bolle firmieren. Extra hatte 2007 mit rund 9.700 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro erzielt. Nach Medienberichten lag der Verkaufspreis bei rund 500 Millionen Euro. Metro konzentriert sich im Lebensmittelhandel künftig auf die Warenhauskette Real. (René Bender)

  Juve Plus Nokia will Bochumer Werk schließen

Aus Kostengründen will der finnische Handy-Hersteller Nokia Mitte des Jahres die Produktion von Mobiltelefonen in Deutschland einstellen. Betroffen sind die 2.300 Mitarbeiter des Werkes in Bochum sowie Presseberichten zufolge zusätzlich rund 1.000 Leiharbeiter oder Beschäftigte von Servicefirmen. Der Konzern, der weltweit zusammen mit dem Telekomausrüster Networks rund 112.000 Beschäftigte hat, will die Fertigung nach Rumänien, Ungarn und Finnland verlagern.

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Das australische Medienunternehmen News Corporation hat vom Kabelnetzbetreiber Unity Media 14,58 Prozent am Münchner Bezahlsender Premiere erworben. Die Schweizer Privatbank Pictet & Cie, die die Premiere-Aktien für Unity Media hielt, verkaufte die Beteiligung für 287 Millionen Euro in bar.Mit dem Erwerb der Premiere-Anteile will sich das Unternehmen des australischen Medienmoguls Rupert Murdoch weiter auf dem deutschen Pay-TV-Markt zu positionieren. Premiere hat rund 4,3 Millionen Abonnenten und verzeichnete nach vorläufigen Ergebnissen 2007 einen Umsatz von 984,5 Millionen Euro.

  Juve Plus Wieder komplett in Familienbesitz

Der Hamburger Versandhandelskonzern Otto hat von der Essener Mediengruppe WAZ eine 25-prozentige Otto-Beteiligung zurückgekauft. Veräußerer waren die WAZ-Eignerfamilien Grotkamp, Holthoff und Schubries. Der Kaufpreis für den Anteil liegt bei rund einer Milliarde Euro. Damit ist der weltweit größte Versandhandelskonzern wieder komplett in Familienbesitz.

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Die Landesbank Hessen-Türingen (Helaba) und die Bayerische Landesbank haben Mittelstandsrisiken im Volumen von 196,1 Millionen Euro verbrieft. Erstmals geschah dies über eine einheitliche bundesweite Plattform. Über diesen Kreditpool sicherten 47 Sparkassen aus 12 Bundesländern Risiken aus 119 Mittelstandskrediten per Ausgabe von Credit Linked Notes ab. Die den Risiken zugrunde liegenden Kredite bleiben im Bestand der Sparkassen. Neben der Helaba und der Bayern LB arrangierten die HSH Nordbank, die Landesbank Baden Württemberg, die NordLB, die SaarLB, die SachsenLB sowie die WestLB die Transaktion. (René Bender)

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Die Beteiligungsgruppe Halder hat gemeinsam mit dem Management den bayrischen Rolladen- und Rolltorhersteller Alukon erworben. Verkäufer war der Investor Axa Private Equity, der Alukon 2004 von Granville Baird Capital Partners übernommen hatte. Seither hatte das Konradsreuther Unternehmen seinen Umsatz um rund 20 Prozent gesteigert. Zuletzt setzte Alukon mit 320 Mitarbeitern rund 71 Millionen Euro um. Die Investkredit Bank stellte die Finanzierung bereit. (René Bender)

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Die General Motors-Tochter Gmac-RFC hat nicht-gewerbliche deutsche Immobiliendarlehen mit einem Volumen von 570 Millionen Euro verbrieft. Die Platzierung erfolgte über die speziell für diese Transaktion gegründete niederländische Zweckgesellschaft E-Mac DE 2007-1. Die Deutsche Bank arrangierte die Transaktion. Mittelbar besichert ist die von der Deutschen Bank und der Royal Bank of Scotland begebene Anleihe durch ein diversifiziertes Portfolio von Immobiliendarlehen an Privatpersonen. (René Bender)

  Juve Plus Pluspunkt für die Effizienz

Schauplatz Mülheim an der Ruhr, 16. November: Es ist 8.30 Uhr, als sich Markus Hauptmann mit ein bisschen Champagner und viel Adrenalin im Blut auf den Weg zum Frankfurter Flughafen macht – nur eineinhalb Stunden später erreicht er sein mehr als 200 Kilometer entferntes Ziel. Der M&A-Partner von White & Case will zur Anti-Dopingkonferenz in Madrid fliegen, er ist Vorstandsmitglied der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA). Dabei hätte er in der hinter ihm liegenden Woche sicher einige Aufputschmittel gebrauchen können, denn an Schlaf war kaum zu denken. Doch künstliche Wachmacher hatten Hauptmann und die Mitglieder seines Teams nicht nötig: Die Chance, die größte Transaktion im deutschen Einzelhandel auf Käuferseite zu betreuen, war ihnen Doping genug. In gerade mal einer Woche brachte die nur sechsköpfige Truppe den Deal für den Edeka über die Bühne und arbeitete eine Grundsatzvereinbarung aus.

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Der dänische Schiffsausrüster Sea-Cat hat die Hamburger Bernhard Schmeding GmbH übernommen. Der hanseatische Traditionsbetrieb gehört zu den größten deutschen Händlern für Schiffs- und Ankerketten. Berater Sea-Cat

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Verschiedene Fondsgesellschaften des Private-Equity-Investors Oaktree Capital Management haben ein Immobilienportfolio von der Degi Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds gekauft. Co-Investor mit einem Anteil von 4,8 Prozent ist die börsennotierte Colonia Real Estate AG. Der Wert des Portfolios namens "Homer" beläuft sich auf 600 Millionen Euro. Es umfasst zwölf Büroimmobilien in ganz Deutschland mit einer vermietbaren Fläche von 281.000 Quadratmetern. Der Transaktion ging ein Bieterverfahren voraus, an dem sich auch Strategic Value Partners, die DIC Deutsche Immobilien Chancen und Morgan Stanley beteiligt hatten. Die Helaba finanziert die Übernahme.