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Die Verlagsgruppe Madsack und die ARD-Tochter Studio Hamburg haben 90 Prozent an den TV-Produktionsgesellschaften AZ Media TV GmbH und der AZ Media Technology GmbH erworben. Der Einstieg erfolgte über das Unternehmen TVN Studio Hamburg, eine Tochter des ARD-Senders NDR. AZ Media zählt zu den wichtigsten Lieferanten des Privatsenders RTL. Die beiden AZ Media-Unternehmen erwirtschafteten mit rund 100 Mitarbeitern zuletzt einen Jahresumsatz von rund 20 Millionen Euro. Die niedersächsische Landesmedienanstalt und das Bundeskartellamt müssen der Transaktion noch zustimmen. Neben Madsack und der ARD hatte sich auch die Rheinische Post für AZ Media interessiert.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die EADS Deutschland GmbH hat ihr Naval Electronis-Geschäft auf die Bremer Atlas Elektronik GmbH ausgegliedert. Mit dem Geschäftsbereich für Überwasserkampfschiffe und maritime Kommunikationselektronik und Sicherheitssysteme wächst Atlas Elektronik um 300 Mitarbeiter und fünf Standorte. Atlas Elektronik ist ein Jointventure des Maschinen- und Anlagenbauers ThyssenKrupp Technologies AG (51 Prozent) und des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS (49 Prozent). EADS und ThyssenKrupp hatten den Marineelektronik-Ausrüster 2006 gemeinsam von BAE Systems für 145 Millionen Euro übernommen.

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Der Telekommunikationsanbieter Freenet.de AG hat für 30 Millionen Euro das Privatkundengeschäft seines Konkurrenten Tiscali übernommen. Das Kaufpreis für die Sparte betrug rund 30 Millionen Euro. Freenet finanzierte die Transaktion nach Unternehmensangaben ohne Bankenbeteiligung. Zum Jahresende 2006 hatte Tiscali 380.000 Kunden in Deutschland, davon rund ein Drittel Breitbandkunden.

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Die Hamburger Peter Döhle Schiffahrts KG und die Investmentgesellschaft Corsair Capital haben sich mit jeweils zehn Prozent am Hamburger Emissionshaus HCI Capital beteiligt. Um den Einstieg von Döhle und Corsair zu ermöglichen, trennte sich die MPC Capital AG von 14,5 Prozent ihrer Anteile, bleibt aber mit 15,1 Prozent größter Einzelaktionär. Die HCI Sicar AG veräußerte 2,2 Prozent der Aktien und zog sich aus dem Unternehmen zurück. Weitere 3,4 Prozent verkaufte die Christ Capital GmbH des HCI-Vorstandsvorsitzenden Harald Christ, der nun noch 8,8 Prozent an dem Unternehmen hält. HCI hatte 2006 einen Umsatz von 145,6 Millionen Euro erzielt.

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Die Fuldaer Investmentgruppe Aton hat die DaimlerChrysler Aviation GmbH (DC Aviation) erworben. Verkäufer der bislang firmeneigenen Fluggesellschaft ist die Muttergesellschaft DaimlerChrysler. DC Aviation wird überwiegend für Geschäftsreisen genutzt und bietet freie Kapazitäten auch externen Kunden an. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 65 Millionen Euro.

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Der Münchner Finanzkonzern Allianz hat für rund 570 Millionen Euro die Mehrheit am russischen Versicherer Rosno übernommen. Verkäufer war der russische Mischkonzern AFK Sistema. Die Allianz hält damit nun insgesamt 97 Prozent an Rosno. Die Münchner waren 2001 bei der Gesellschaft eingestiegen und hielten bereits 47 Prozent der Anteile. Rosno zählt zu den vier größten russischen Versicherern. (René Bender)

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Die Hamburger Alstria Office AG hat acht Büroimmobilien der UBS Real Estate übernommen. Die Objekte aus dem offenen Fonds UBS Euroinvest Immobilien liegen in verschiedenen deutschen Großstädten und verfügen über eine Gesamtnutzfläche von rund 150.000 Quadratmetern. Die Immobiliengesellschaft Alstria gehört zu Natixis Capital Partners, vormals Ixis und plant für Mitte 2007 ihren IPO.

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Die börsennotierte Sparkassen Immobilien AG, eine Tochter der österreichischen Erste Bank, hat für 114 Millionen Euro ein aus 53 Berliner Wohnimmobilien bestehendes Portfolio erworben. Verkäufer des Pakets waren der Filmproduzent Artur Brauner und Familie sowie zwei Minderheitsbeteiligte.

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Das Biotechnologieunternehmen GPC Biotech AG hat durch eine Kapitalerhöhung einen Bruttoemissionserlös von 33,6 Millionen Euro erzielt. Das Unternehmen gab im Rahmen einer Privatplatzierung rund 1,6 Millionen Aktien an institutionelle Investoren aus. Begleitende Bank der Transaktion war Lehman Brothers. GPC Biotech AG entwickelt und vermarktet neuartige Therapeutika zur Behandlung von Krebs und will den Mittelzufluss unter anderem zum weiteren Aufbau der Vermarktungs- und Vertriebsinfrastruktur in den USA verwenden.

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Die beiden Bezahlsender Arena und Premiere haben sich verbündet: Die Unity Media-Tochter Arena erteilte Premiere die bundesweiten Satelliten-Verbreitungsrechte der Bundesliga-Berichterstattung. Im Gegenzug erhält Arena 16,7 Prozent der Premiere-Aktien (entspricht 16,4 Millionen Premiere-Stammaktien) und wird damit größter Einzelaktionär bei dem bisherigen Konkurrenten. Zu den weiteren Vereinbarungen gehört unter anderem ein Kabelverbreitungsvertrag für das Premiere-Programm für Nordrhein-Westfalen und Hessen mit zehnjähriger Laufzeit. Darüber hinaus erbringt Premiere die Betreuung der technischen Satelliten-Plattform von Arena.

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Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat sein Kapital erhöht und damit etwa 2,06 Milliarden Euro eingenommen. Die Eigentümerfamilie beteiligte sich mit rund einer Milliarde Euro an der Transaktion. Der Anteil der Familie liegt damit nun bei 70,3 Prozent, der Rest befindet sich in Streubesitz. Konsortialführer waren die Deutsche Bank, die Citigroup und Goldman Sachs. Durch die Kapitalerhöhung wird die rund 10,6 Milliarden Euro schwere Übernahme von Serono zum Teil refinanziert.