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Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus TK-Bieterkampf

Der italienische Telekommunikationskonzern Telecom Italia hat für 675 Millionen Euro das Deutschlandgeschäft der Warner-Tochter AOL übernommen. Dabei handelt es sich ausschließlich um das Geschäft mit breitbandigen Internetanschlüssen in Deutschland, das rund 1,3 Millionen DSL-Kunden umfasst. Am Portalgeschäft will AOL dagegen festhalten. Neben Telecom Italia hatten sich in einem Bieterverfahren auch Freenet, United Internet, KPN sowie die Apax-Tochter Versatel Deutschland um AOL bemüht.

  Juve Plus Scania-Übernahmeangebot

Der Münchner Konzern MAN AG hat am 18. September ein Übernahmeangebot für den schwedischen Konkurrenten Scania AB vorgelegt. Demnach würde MAN 9,6 Milliarden Euro für Scania zahlen, die Aktionäre würden ein gutes Drittel mehr für ihre Aktien bekommen als der Kurs der letzten drei Monate bezifferte. Das Scania-Management sowie die Großaktionäre Investor, eine Holding der schwedischen Industriellenfamilie Wallenberg (insgesamt rund 30 Prozent) und Volkswagen (34 Prozent) lehnten das MAN-Angebot allerdings ab. Nun könnte es zu einem Übernahmekampf kommen. Der französische Renault-Konzern hat derweil angekündigt, sich von seinen fünf Prozent an Scania trennen zu wollen.

  Juve Plus Licht aus, Spot an

Der französische Medienkonzern Vivendi hat das Rennen um die Musikverlage der Bertelsmann AG gewonnen. Vivendi erwirbt über seine Tochtergesellschaft Universal Music die BMG Music Publishing Group für 1,63 Milliarden Euro. Der französische Konzern hatte sich in der Schlussrunde des Bieterverfahrens mit dem höchsten Angebot gegen sechs Konkurrenten durchgesetzt. Die Transaktion wurde bereits von den Aufsichtsräten beider Unternehmen genehmigt.

  Juve Plus

Das österreichische Biotechnologieunternehmen Intercell AG hat bei einer Kapitalerhöhung über ein öffentliches Angebot rund 4,7 Millionen neue und 3 Millionen alte Aktien an der Wiener Börse platziert. Konsortialführer Merrill Lynch International übte dabei die Mehrzuteilungsoption, die von verkaufenden Aktionären eingeräumt worden war, voll aus. Danach beträgt das Gesamtvolumen aus Kapitalerhöhung und Platzierung von Altaktien insgesamt 110,6 Millionen Euro. Zu Intercells Hauptaktionären zählen nun Apax Partners (11,6 Prozent), Temasek Holdings (8,1 Prozent), Novartis (6,1 Prozent), TVM Capital (6,0 Prozent) und die Kapital & Wert Gruppe (5,7 Prozent).

  Juve Plus Erster ausländischer Investor bei deutscher Landesbank

Ein Konsortium um den US-Investor JC Flowers hat den Bieterkampf um den knapp 27-prozentigen Anteil der WestLB an der HSH Nordbank gewonnen. Für einen Kaufpreis in Höhe von rund 1,25 Milliarden Euro setzte sich der Investorenkreis am Ende gegen die Beteiligungshäuser Cerberus und Corsair durch. Kurz zuvor war der US-Investor Hellman & Friedman aus dem Bieterverfahren ausgestiegen.

  Juve Plus Millardenprojekt BOS-Digitalfunk

Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat nach einem europaweiten Vergabeverfahren den Zuschlag für den Aufbau des digitalen Polizeifunks in Deutschland erhalten.Das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BMI) beauftragte EADS mit dem Großprojekt, das für den Konzern ein Auftragsvolumen von bis zu einer Milliarde Euro hat. Als Unterauftragnehmer wird Siemens tätig.

  Juve Plus Käpt´n Iglo segelt unter neuer Flagge

Der niederländisch-britische Konsumgüterkonzern Unilever hat den Großteil seiner Tiefkühlsparte für 1,73 Milliarden Euro an den britischen Finanzinvestor Permira verkauft.

  Juve Plus

HeidelbergCement hat beschlossen, seine Tochter Teutonia von der Börse zu nehmen. Der Zementwerkbetreiber Teutonia wird derzeit noch an der Regionalbörse Hannover gehandelt, HeidelbergCement, Deutschlands größter Zementhersteller, besitzt bereits rund 82 Prozent der Vorzugsaktien sowie 99 Prozent der nicht börsennotierten Papiere und bietet den Vorzugsaktionären rund 420 Euro pro Aktie. Der dreimonatige Durchschnittskurs lag zuletzt bei rund 391 Euro.

  Juve Plus

Die Dresdner Bank hat durch zwei Hybridkapitaltransaktionen rund 1,75 Milliarden Euro aufgenommen, die bankaufsichtsrechtlich als Eigenkapital gelten. Eine Milliarde Euro Kernkapital generierte die Bank durch Umverbriefung einer stillen Beteiligung über die Verbriefungsgesellschaft HT1 Funding. Dies war die bislang größte Transaktion dieser Art einer deutschen Bank. Zudem besorgte sich die Dresdner Bank Ergänzungskapital erster Klasse. Sie begab Genussscheine im Nennwert von 750 Millionen Euro, die von der irischen UT2 Funding erworben und über die Ausgabe von Credit Linked Notes refinanziert wurden. (René Bender)

  Juve Plus

Der niederländische Funkchip-Hersteller Smartrac ist an den Prime Standard der Frankfurter Börse gegangen. Das Emissionsvolumen belief sich auf knapp 60 Millionen Euro, als Koordinator und Bookrunner agierte die UBS Investment Bank. Im März war der Börsengang noch wegen Patentauseinandersetzugnen abgesetzt worden. Smartec, die Chips für Kreditkarten und Reisepässe produziert, machten im Jahr 2005 mit knapp 1.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 25,2 Millionen Euro.

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