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Der schwedische Private-Equity-Investor Industri Kapital hat aus der Insolvenz der Walter Bau die Dywidag Systems International erworben. Dywidag Systems, die mit mehr als 1.000 Mitarbeitern Spann- und Ankertechnik produziert, wurde für 168 Millionen Euro veräußert. Finanziert wurde die Transaktion durch die WestLB mit einem Paket von Senior- und Mezzanine-Fazilitäten. Die WestLB agierte als Arrangeur, Agent und Sicherheitenverwalter. Industri Kapital ist in Deutschland bereits bei Gardena, Poggenpohl und Pfaff eingestiegen. Berater Industri Kapital

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Stadt Leverkusen saniert und betreibt seit August ein Berufsschulzentrum im Rahmen eines PPP-Projekts. Das aus drei Gebäudekomplexen bestehende Zentrum steht unter Denkmalschutz und wird in den kommenden drei Jahren von der Hochtief PPP Solutions GmbH für rund 26 Millionen Euro saniert und modernisiert. Anschließend wird Hochtief die Schulen für weitere 26 Jahre betreiben. Der gesamte Umfang des PPP-Projekts liegt bei rund 70 Millionen Euro. Berater Stadt Leverkusen

  Juve Plus Mit dem WDR in die Welt

Der Weltjugendtag wird mit Hilfe des Westdeutschen Rundfunks (WDR) auch zum medialen Großereignis in zahlreichen Ländern der Welt. Die Weltjugendtag gGmbH hat dazu mit dem WDR so genannte Host-Broadcaster-Verträge abgeschlossen. Der Sender berichtet nicht nur auf seinen eigenen Hörfunk- und Fernsehprogrammen über das Großereignis, sondern stellt als gastgebende Rundfunkanstalt auch internationalen Sendern Bilder und Töne unentgeltlich zur Verfügung.

  Juve Plus Herlitz-Übernahme

Der US-Investor Advent International hat über seine Luxemburger Tochtergesellschaft Stationery Products 64,7 Prozent der Anteile am Büroartikelhersteller Herlitz übernommen. Verkäufer waren neun Aktionärs- und Gläubigerbanken (HVB, Bankgesellschaft Berlin, Berliner und Bayerische Landesbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank, DZ Bank, WestLB und HSBC Trinkaus & Burkhardt). Die Finanzierung übernahm die Commerzbank, die bisherigen Gläubigerbanken beendeten ihr Engagement.

  Juve Plus Nordsee-Verkauf

Die Kamps Food Retail Investment SA und die japanische Bank Nomura haben die Schnellrestaurant-Kette Nordsee übernommen. Nordsee war bislang im Besitz der Private-Equity-Gesellschaft Apax Partners. Die nach dem ehemaligen Großbäcker Heiner Kamps benannte Investmentgesellschaft, die etwa 75 Prozent der Anteile erworben hat, besteht neben Kamps aus einer Schweizer Investorengemeinschaft.

  Juve Plus Großaufgebot

Europas größter Zeitungskonzern Springer übernimmt die Mehrheit am größten deutschen TV-Konzern ProSiebenSat1. Für die spektakulärste Übernahme der deutschen Mediengeschichte wird Springer rund 4,15 Milliarden Euro aufwenden.

  Juve Plus Kabel-Deal

Der Kabelfernseh-Betreiber Iesy und der Hannoveraner Anbieter Telecolumbus führen ihre Unternehmen zusammen. Das Closing wird für das vierte Quartal des Jahres erwartet. Der hessische Betreiber Iesy wird von dem Finanzinvestor Appollo Management kontrolliert und hat und hat in diesem Jahr bereits den nordrhein-westfälischen Anbieter Ish übernommen.

  Juve Plus KarstadtQuelle verkauft weiter

Die KarstadtQuelle AG hat 75 Warenhäuser an ein britisches Konsortium aus Dawnay Day Principle und Hilco verkauft. Auch weitere Handelsketten des Konzerns sind inzwischen veräußert: Runners Point ging im Wege eines Management-Buy-outs an Hannover Finanz und Wehmeyer an ein Jointventure aus SB Capital und Miro Radici.

  Juve Plus Chemisches Wachstum

Mit der Übernahme der Eckart GmbH & Co KG schafft die Altana AG derzeit die Voraussetzungen für die Neustrukturierung des Unternehmens. Der Bad Homburger Pharma- und Spezialchemie-Hersteller hat seine Chemiesparte durch den Kauf der Fürther Eckart-Gruppe gestärkt. Der Kaufpreis beträgt 630 Millionen Euro. Das fränkische Unternehmen stellt Metalleffektpigmente und Metallic-Druckfarben her. Eckart erwirtschaftete 2004 ein operatives Ergebnis von 65 Millionen bei einem Umsatzvolumen von 302 Millionen Euro und gilt als hochprofitabel. Die Kartellbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen.

  Juve Plus Italienisch für Fortgeschrittene

Ein bisschen ist es wie im Kino. Zumindest auf der Seite der beratenden Anwälten fühlt sich manch einer an einen Deal-Blockbuster der deutschen Wirtschaft erinnert. Genauer: den von DaimlerChrysler. Bei dem Übernahmeangebot der italienischen Bank Unicredit an die HVB spielt auf jeden Fall wieder Cleary Gottlieb eine Hauptrolle. Der Unterschied: Bei der größten Bankenfusion des Jahres ist die Sozietät federführend für die HVB aktiv. Wie ein Kinodarsteller auch ist Cleary über die Jahre durch ihre Rollen gereift und gewachsen. Heute ist die US-Kanzlei im deutschen M&A-Markt angekommen.1998 war Cleary als erste Kanzlei von Chrysler für die Fusion mit Daimler Benz mandatiert worden. Diese Mandatierungspolitik war damals alles andere als unumstritten: Wie sollte das kleine Büro einer US-Kanzlei einen derart wichtigen Deal stemmen? Erst später wurde auch Freshfields-Vorgängerin Bruckhaus Westrick Stegemann hinzugezogen.