Deals

  Juve Plus

Von der 3i Deutschland GmbH beratene Fonds haben in einem Secondary-buy-out rund 45 Prozent der Frankfurter jaron.direct GmbH an Creathor Venture sowie an das Management verkauft. jaron.direct bietet Marketing-Dienstleistungen für den Vertriebskanal Internet zur Interessenten- und Kundengewinnung sowie Kundenbindung an und beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeiter. Das Unternehmen besitzt Tochterunternehmen in Prag und in der Schweiz sowie eine Niederlassung in Berlin. Berater Creathor

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Greenfield greift nach Ciao

Die Nasdaq-gelistete Greenfield Online Inc. (Wilton/Connecticut) hat das Münchner Verbraucherportal Ciao AG erworben. Greenfield zahlte insgesamt 154 Millionen Dollar in bar und in Aktien.Zu den bisherigen Anteilseignern von Ciao gehörten neben den Private-Equity-Investoren Apax, Index, Wellington und Burda Digital Ventures mehrere Privatpersonen, darunter die beiden Mitgründer Maximilian Cartellieri und Marcus Paul.

  Juve Plus Sixt sells

Die Sixt AG begibt zum zweiten Mal in ihrer Unternehmensgeschichte eine Anleihe. Dies hat der Münchner Autovermieter vergangenen Dienstag bekanntgegeben.Finanzkreisen zufolge soll das Papier mit einer Laufzeit von sieben Jahren ein Volumen von bis zu 250 Millionen Euro haben. Als Joint Bookrunner agierten die Commerzbank und die Deutsche Bank. (Jörn Poppelbaum)

  Juve Plus Achenbachs Abgang

Der Vorstandsvorsitzende der KarstadtQuelle AG, Dr. Christoph Achenbach (46), hat nach zehn Monaten sein Amt niedergelegt. Der ehemalige Quelle-Chef hat mit dem Essener Konzern einen Aufhebungsvertrag abgeschlossen. Bis ein geeigneter Nachfolger gefunden ist, wird der Finanzvorstand Harald Pinger (45) das Amt Achenbachs kommissarisch übernehmen. Achenbach ist nach Walter Deuss und Wolfgang Urban der dritte Topmanager, der den Konzern innnerhalb von fünf Jahren verlässt.

  Juve Plus

Die Siemens AG hat den Bocholter Getriebehersteller Flender Holding GmbH von Citigroup Venture Capital Equity Partners (CVC Partners) übernommen.Das Transaktionsvolumen lag bei 1,2 Milliarden Euro. Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung.

  Juve Plus Delmora-Erwerb

Die Investmentbank Goldman Sachs steht kurz vor der Übernahme der deutschen Abwicklungsbank Delmora. Dies gab Anfang der Woche der Verhandlungsführer von Delmora bekannt. Das Institut, hinter dem der Bundesverband deutscher Banken (BdB) steht, hat notleidende Kredite der untergegangenen Schmidt-Bank und des Bankhauses Delbrück im Nennwert von rund zwei Milliarden Euro in ihren Büchern. Der Verkaufspreis soll Presseberichten zufolge jedoch unter 500 Millionen Euro liegen.

  Juve Plus Mitmach-TV

Die börsenotierte Münchner ProSiebenSat.1 Media AG hat für insgesamt 155 Millionen Euro die restlichen Anteile an der Euvia Media AG & Co. KG übernommen, zu der unter anderem auch der TV-Sender Neun Live gehört. Das ehemalige Kirch-Unternehmen hielt bisher bereits 48,4 Prozent der Euvia-Anteile und erwarb nun weitere 48,6 Prozent von der HOT Networks GmbH i.L. und die übrigen drei Prozent von Euvia-Vorstandschefin Christiane zu Salm.

  Juve Plus Immobiliendeal

Die HSH Nordbank hat 85 Prozent ihrer Beteiligung an der Berliner Wohnungsgesellschaft Gehag an das Investmenthaus Oaktree Capital Management veräußert. 60 Prozent der Anteile, die die Tochter HSH N Real Estate hielt, gehen sofort über, 25 Prozent zum Jahresbeginn 2006. Die restlichen 15 Prozent verbleiben bei der Bank als strategische Beteiligung. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus.

  Juve Plus

Nach solchen Deals lecken sich Großkanzleien die Finger. Für solche Deals wappnen sie sich mit hochkarätigen Partnern und einem Heer von Associates. Doch als jetzt die Strüngmann-Zwillinge Andreas und Thomas ihr Lebenswerk - den Holzkirchener Generikahersteller Hexal - an Novartis verkauften und damit die in 2005 bislang größte Transaktion lieferten, vertrauten sie die rechtliche Abwicklung einem Einzelkämpfer an. Dazu obendrein einem Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Wenn man Wolfgang Boorberg im Internet sucht, findet man ihn dort nicht. Sein Beratungsunternehmen Boorberg GmbH hat keine Website. Versucht man ihn telefonisch über seine Firmennummer zu erreichen, wird man den Eindruck nicht los, fälschlicherweise die Privatnummer einer schwäbischen Familie gewählt zu haben. Denn es kommt schon einmal vor, dass Frau Boorberg den Hörer abnimmt. Boorberg mag es offensichtlich bescheiden und arbeitet lieber im Hintergrund. Dafür rufen die Brüder Strüngmann in letzter Zeit recht häufig bei Boorberg an. Allein in 2004 etwa zweimal, als es um die Veräußerung von Betapharm an 3i ging. Der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater beriet schon damals die Strüngmann-eigene Santo Holding GmbH (JUVE 05/04) - rechtlich. Ende 2004 folgte dann der Mehrheitserwerb an der Stuttgarter Südwestbank (JUVE 12/04). Und schließlich, kurz nach Karneval meldeten sich die Strüngmanns wieder: die familieneigene Hexal AG stand zur Disposition. Gerüchte über den Verkauf des zweitgrößten deutschen Generika-Herstellers kursierten schon zwei Wochen bevor am 21. Februar der Käufer Novartis bekannt wurde. Als eigentliche Überraschung empfand die Branche jedoch, dass die Santo Holding im gleichen Atemzug ihr 67,7-Prozent-Anteilspaket an dem US-Generika-Unternehmen Eon Labs benfalls veräußerte. 5,65 Milliarden Euro kostetn beide Erwerbungen den Schweizer Pharmariesen. Presseberichten zufolge spülte der Verkauf rund zwei Milliarden Euro in die Privatschatulle der Strüngmann-Familie. Seit 15 Jahren immer in solchen Fällen für die beiden Selfmade-Unternehmer fest im Sattel: Boorberg. Der Stuttgarter Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ist als Rechtsbeistand für Hexal und Santo zugelassen. Ungleich größer nimmt sich die Beraterzahl beim Schweizer Käufer aus. Doch auch die deutsche Shearman & Sterling-Praxis kann auf eine gefestigte Beziehung zu ihrer Mandantin blicken. Geführt wurde das Shearman-Team von M&A-Partner Dr. Harald Selzner und Kartellrechts-Partner Dr. Jürgen Meyer-Lindemann. Es ist nicht das erste Novartis-Mandat für die deutsche Praxis der US-Kanzlei, aber die erste Transaktion nach der gescheiterten Aventis-Fusion, die sie hierzulande erfolgreich zum Abschluss bringen durften. Bevor die Schweizer sich als den größten Generika-Hersteller der Welt bezeichnen dürfen, bedarf es zwar noch der kartellrechtlichen Zustimmung in Brüssel und den USA. Das Mandat kann aber schon heute mit Fug und Recht als ein erfolgreiches Beispiel für das zuletzt im Markt angezweifelte Cross-Selling innerhalb der weltweiten Shearman-Praxis angeführt werden: Seit langem schon unterhält die US-Praxis Mandatsbeziehungen zu den Schweizern. Auch Meyer-Lindemann ist seit vielen Jahren im Kartellrecht für den Konzern tätig. Und nun gelang es also auch der deutschen M&A-Praxis die Bande nach Basel enger zu knüpfen. (MK)

  Juve Plus

Die Allianz AG hat mit der Kombination verschiedener Kapitalmarktinstrumente ihre Kapitalbasis gestärkt. Das Paket, das der Versicherer als 'All-in-one'-Transaktion bezeichnet, hat ein Gesamtvolumen von über vier Milliarden Euro und wurde in der Form erstmals von einem Unternehmen praktiziert. Eine der Kerntransaktionen ist die Begebung einer indexgebundenen Umtauschanleihe in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Der Rückzahlungskurs der Anleihe mit einer Laufzeit von drei Jahren ist an die Entwicklung des DAX gebunden und kann nach Wahl der Allianz mit Aktien von BMW, Münchener Rück oder Siemens getilgt werden. Sie trägt den Namen BITES (Basket Index Tracking Equity-Linked Securities) und wurde von JP Morgan platziert.

  Juve Plus

Die DB Real Estate hat zwei große Einkaufzentren in Köln-Chorweiler und Hamburg-Billstedt aus ihrem offenen Fonds Grundbesitz-Invest an Prime Commercial Property (pcp) veräußert. pcp ist ein britischer Shopping-Center-Investor und -Betreiber, der in Deutschland expandieren will. Die Finanzierung erfolgte nach englischem Recht. Berater Prime Commercial Property