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Die ThyssenKrupp Steel hat im Zuge der geplanten Trennung vom Langstahlgeschäft ihr Tochterunternehmen Krupp Edelstahlprofile verkauft. Dreiviertel der Anteile gingen an die Düsseldorfer Schmolz + Bickenbach-Gruppe, einen Minderheitsanteil von 25 Prozent übernahm die Swiss Steel. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 1.300 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 370 Millionen Euro. Zukünftig wird das Unternehmen, dessen Produkte als eigenständige Marke erhalten bleiben sollen, unter KEP Edelstahl Südwestfalen auftreten. Berater Schmolz + Bickenbach/Swiss Steel

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Der Stahlkonzern ThyssenKrupp Steel hat sein Tochterunternehmen Berkenhoff GmbH an den Finanzinvestor Granville Baird Capital Partners verkauft. Der Konzern will sich zukünftig auf das Geschäft Qualitäts- und Edelflachstahl konzentrieren. Berkenhoff ist auf die Herstellung von Feindrähten spezialisiert. Das Unternehmen mit Sitz in Kinzenbach-Heuchelheim erzielt mit rund 700 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 88 Millionen Euro. Berater ThyssenKrupp

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Das US-amerikanische Private-Equity-Unternehmen Wind Point Partners V.L.P. aus Chicago hat für 137 Millionen Dollar den Industrieausrüster Breeze Industrial Products Corp. übernommen. Breeze verfügt über Standorte in den USA und Deutschland und wurde zuvor von dem Private-Equity-Haus Industrial Growth Partners aus San Francisco gehalten. Berater Wind Point

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Die Brau Holding International (BHI), ein Jointventure der Schörghuber Gruppe und Heineken, hat die Fürstlich Fürstenbergische Brauerei in Donaueschingen übernommen. Deren Portfolio umfasst neben Fürstenberg die Marken Riegeler, Bären und Qowaz. Ausgenommen vom Erwerb sind lediglich die nicht betriebsnotwendigen Immobilien sowie die Beteiligung am Bad Dürrheimer Mineralbrunnen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Berater Brau Holding International

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BoA.net AG, ein Darmstädter Dienstleister für mobile Daten- und Transaktionsdienste, hat im September den US-amerikanischen SMS-Messaging Anbieter eWingz Systems, Inc. übernommen. Verkäufer sind die Venture-Capital-Investmentgruppe Draper Fisher Jurvetson und die Unternehmensgründer. Für den Verkauf ihrer eWingz-Anteile erhielten sie acht Prozent der Aktien an BoA.net AG. Berater BoA.net

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Die ThyssenKrupp AG und der US-amerikanische Finanzinvestor One Equity Partners (OEP) haben Anfang Oktober den Vertrag zur Bildung eines Werftenverbundes unterzeichnet. Demnach sollen künftig die Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW), die zu OEP gehören, und die Werften der ThyssenKrupp unter dem Dach der ThyssenKrupp Marine Systems AG mit Sitz in Hamburg zusammengeführt werden. Neben der HDW werden dann die Hamburger Blohm + Voss GmbH und Blohm + Voss Repair GmbH, die Nordseewerke GmbH aus Emden, die schwedische Kockums AB und die griechische Hellenic Shipyards zu der neuen Unternehmensgruppe gehören. Die ThyssenKrupp Marine Systems erzielt einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro und beschäftigt derzeit 9.300 Mitarbeiter. OEP bringt ihre sämtlichen HDW-Anteile in die ThyssenKrupp Marine Systems ein und erhält dafür 25 Prozent der Anteile sowie 220 Millionen Euro aus Barmitteln. ThyssenKrupp hält die restlichen 75 Prozent. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Berater ThyssenKrupp

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Das Nasdaq-notierte US-Unternehmen Natus Medical Inc. hat die Fischer-Zoth GmbH mit Sitz im bayrischen Germering bei München erworben. Natus stellt Diagnoseprodukte für Säuglinge her, Fischer-Zoth produziert Geräte für Hörtests, die weltweit in über 40 Ländern vertrieben werden. Das 1995 gegründete Unternehmen erzielte 2003 mit 20 Mitarbeitern gut drei Millionen Dollar Umsatz. Fischer-Zoth-Mitgründer Peter Zoth wird als Managing Director weiterhin tätig sein. Berater Natus Medical

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Die Identification Technology Group (ITG) des börsennotierten schwedischen Unternehmens Assa Abloy AB hat die Panjia Technologies Group mit Sitz im walisischen Cardiff erworben. Mit ihren Unternehmen MR Sentire Limited, MR Access Limited und Uniquey Security Limited ist die Panjia-Gruppe Anbieter von Technologien für magnetische Lesegeräte in Zugangskontrollsystemen und von weiteren Zugangkontrollprodukten. Berater Assa Abloy

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Die Teilprivatisierung des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO) ist abgeschlossen worden. Die Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung im Kreis Ostholstein wird künftig durch die ZVO Versorgungs GmbH (ZV.VG) erledigt, die Abfallwirtschaft durch die ZVO Abfallwirtschafts GmbH (ZV.AW). Beide Gesellschaften wurden schon vor einiger Zeit aus dem ZVO ausgegliedert. Ab Januar 2005 sind auch private Partner an ihnen beteiligt, die sich in einem europaweiten Vergabeverfahren durchgesetzt haben. An der ZV.VG beteiligt sich die Stadtwerke Kiel AG mit 49,9 Prozent, an der ZV.AW mit ebenfalls 49,9 Prozent das Konsortium NAD. Es besteht aus der Karl Nehlsen GmbH & Co. KG, Otto Dörner Containerdienst GmbH und der Baugesellschaft Claus Alpen mbH. Berater ZVO

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Die Santo Holding hat von der DZ Bank eine Mehrheitsbeteiligung an der Südwestbank (Stuttgart) mit insgesamt 27 Filialen in Baden-Württemberg erworben. Im 'Handelsblatt' war von einem Kaufpreis von über rund 100 Millionen Euro die Rede. Santo ist ebenso wie der Pharma-Hersteller Hexal im Eigentum der Familie Strüngmann. Berater Santo

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Der deutsche Flüssiggasproduzent Tyczka KGaA und der US-Gasproduzent Praxair Inc. haben für insgesamt rund 650 Millionen Euro drei Teilbereiche der deutschen Aktivitäten von Air Liquide erworben. Erst im Frühjahr hatte der französische Weltmarktführer für Industriegase in einem Milliarden-Deal das Deutschland-Geschäft und andere Bereiche von der Messer-Griesheim-Gruppe erworben (JUVE 03/04, 07/04). Mit der danach erfolgten Ausgliederung und dem Verkauf deutscher Teilaktivitäten erfüllt Air Liquide kartellrechtliche Auflagen der EU-Kommission im Gefolge der Messer-Griesheim-Übernahme. Die Erfüllung der Auflagen in den Transaktionen überwachte im Auftrag der EU-Kommission PricewaterhouseCoopers als Treuhänder in London. In den aktuellen Transaktionen erwarb Tyczka nach einem Bieterverfahren als kleinstes der drei Pakete die Co2-Aktivitäten mit Standorten im Westen (Burgbrohl, Saarland), Süden (Nürnberg, Bopfingen) und Osten Deutschlands (Berlin, Magdeburg, Loitz, Dresden, Erfurt). Praxair erwarb große Produktionsstandorte und zugehörige Pipelines im deutschen Westen (Köln, Saarland, Dormagen, Rheinberg) und Osten (Buna). Berater Tyczka