Deals

  Juve Plus

Mit Carl Zeiss und Schott sind seit Juli zwei deutsche Traditionsnamen aus Stiftungsunternehmen in Aktiengesellschaften umgewandelt. Damit ist nach drei Jahren die Restrukturierung der Carl-Zeiss-Stiftung abgeschlossen, die dabei auch ein neues Statut erhalten hat. Der Umwandlung vorausgegangen war im Rahmen langwieriger Verhandlungen auch ein Rechtsstreit um die Zulässigkeit der Stiftungsreform. Dieser Prozess war erst Anfang des Jahres vom BGH zugunsten der Carl-Zeiss-Stiftung entschieden worden. Bis zu ihrer Umwandlung war die 1896 gegründete Stiftung als einzige noch unmittelbar unternehmenstragend. Die beiden Stiftungsunternehmen Carl Zeiss und Schott - bisher Schott Glas - haben mit Hinblick auf ihre wirtschaftliche Größe und weltweite Aktivität zum ersten Mal eigenständige Rechtsformen erhalten. Der bisherige Stiftungskommissar Tilman Todenhöfer ist Aufsichtsratsvorsitzender der Schott AG und der Carl Zeiss AG. Berater Carl-Zeiss-Stiftung

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus

T-Systems und die Slovak Telecom haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Diese sieht vor, dass die Slovaken zukünftig in das Telekom Global Network mit eingebunden werden und so eigenen Kunden internationale Telekommunikations-Leistungen anbieten können. Im Gegenzug wird T-Systems in die Lage versetzt, multinationalen Unternehmen, die nach Osteuropa expandieren, Verbindungen zu ihren Niederlassungen vor Ort bereitzustellen. Berater T-Systems

  Juve Plus

Das so genannte Zürich-Areal an der Frankfurter Oper ist verkauft. Die Zürich-Versicherung veräußerte das Gelände an ein Jointventure aus Tishman Speyer und Lehman Brothers. Finanziert wurde die Transaktion, bei der insbesondere der Durchführungsvertrag zwischen der Stadt Frankfurt und den Käufern zu berücksichtigen war, durch die Eurohypo. Berater Tishman Speyer/Lehman Brothers

  Juve Plus

Die Vereinigte Postversicherung VVaG hat sich eine neue gesellschaftsrechtliche Struktur gegeben. Durch eine Bestandsübertragung ging das operative Lebensversicherungsgeschäft mit einem Volumen von 7,5 Milliarden Euro auf die VPV Lebensversicherungs AG über. An dieser ist der VVaG nunmehr mit 40 Prozent beteiligt. Die übrigen 60 Prozent hält die als Zwischenholding eingerichtete VPV Holding AG. Der Versicherungsverein selbst bleibt Konzernobergesellschaft, was dadurch ermöglicht wird, dass er weiterhin in geringem Umfang das Lebensversicherungsgeschäft mit zeichnet. Berater VPV Versicherungen

  Juve Plus

Die kuwaitische Petrochemical Industries Company (K.S.C), eine Tochter der Kuwait Petroleum Corporation hat zwei Jointventures mit dem US-amerikanischen Konzern The Dow Chemical Company gegründet. An den beiden Jointventures MEGlobal und Equipolymers in Kanada und Europa sind die beiden Chemiekonzerne jeweils zu 50 Prozent beteiligt. Durch die Gründungen bauen die Unternehmen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Berater Petrochemical Industries

  Juve Plus

Die Zurich Financial Services hat ihre globale IT-Anwendungen an den Dienstleister CSC ausgelagert. Der Vertrag läuft über sieben Jahre und umfasst die Entwicklung und Pflege der Anwendungen in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und den USA. Betroffen davon sind weltweit rund 1.600 Mitarbeiter bei Zurich Financial Services, unter anderem 370 in Deutschland, die zu CSC wechseln werden. Der Wert der Transaktion beläuft sich, wenn alle Optionen eingelöst werden, auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Berater Zurich Financial Services

  Juve Plus

Bereits im Juni hat das Münchner Satellitenkartografie-Unternehmen Rapid Eye AG durch eine Projektfinanzierung mit einem internationalen Bankenkonsortium seine Gesamtfinanzierung abgeschlossen. Dem von der KfW geführten Konsortium gehörten außerdem die Commerzbank und die kanadische Export Development Canada (EDC) an. Ziel von Rapid Eye ist der Bau eines Erdbeobachtungssystems, bestehend aus fünf Satelliten, einer Kontrollstation und einer Prozessierungskette zur Bildverarbeitung. Generalunternehmer für die Erstellung des Systems ist das kanadische Satelliten-Unternehmen MacDonald Dettwiler & Associates Ltd. , wichtige Unterauftragnehmer sind die britische Surrey Satellite Technology Inc. und die deutsche Jenoptik-Tochter Jena Optronik GmbH. Mit Hilfe des konzipierten Satellitensystems will Rapid Eye ab 2007 Geo-Informationsprodukte vor allem für den Agrarsektor und die Kartografie entwickeln und vermarkten. Künftiger Unternehmenssitz von Rapid Eye wird Brandenburg sein. (CT)Berater Rapid Eye

  Juve Plus

Die Henry-Schein-Gruppe hat die Mehrheitsbeteiligung an der Baseler Camlog Holding AG übernommen. Dies ging einher mit einer Neugestaltung der Gesellschafterstruktur bei dem Schweizer Medizinproduktehersteller. Neben den US-Amerikanern beteiligten sich mehrere Schweizer Privatinvestoren an dem Unternehmen. Alter und neuer Teilgesellschafter bleibt der Kieferchirurg Dr. Krisch.

  Juve Plus Honsel-Verkauf

Das US-amerikanische Private Equity-Haus Carlyle Group hat seine Anteile an dem Sauerländer Motorengießer Honsel verkauft. Sie gingen im Wege eines Secondary Buy-outs an den US-Finanzinvestor Ripplewood Holdings LLC.Die Transaktion soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein und steht noch unter dem Vorbehalt der Erfüllung einer Reihe von Bedingungen sowie der Zustimmung durch die Kartellbehörden. Der Kaufpreis soll laut amerikanischen Presseberichten bei 625 Millionen Euro liegen. Finanziert wurde der Kauf von der Citigroup, CIBC World Markets und Lehman Brothers. Die Honsel Familiengesellschafter werden weiterhin 18,2 Prozent der Unternehmensanteile halten.

  Juve Plus Mittelstandsfinanzierung

Die DZ Bank und der auf Mittelstandsfinanzierungen spezialisierte Corporate-Finance-Berater Buchanan Mezzanine GmbH haben Anfang September den nach Angaben der Bank bisher größten Mezzaninefonds in Deutschland aufgelegt. Der Fonds mit einem Volumen von 430 Millionen Euro trägt den Namen 'ge|mit' und stellt Unternehmen Kapital ab fünf bis circa 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Unternehmen begeben Genussscheine, die dann nach einem speziellen Auswahlprozess von dem Fonds erworben werden. Während der Laufzeit der Genussscheine erhält der Fonds von den Emittenten gewinnabhängige Ausschüttungen. Am Ende der Laufzeit, dem 31. August 2012, müssen die Unternehmen das Nominalkapital zurückzahlen, das gegebenenfalls durch eine Verlustbeteiligung vermindert wird.

  Juve Plus Agfa-Gaevert

Der belgische Agfa-Gevaert Konzern hat für 175,5 Millionen Euro seine Film- und Fotosparte an das bisherige Management und Finanzinvestoren veräußert.