Deals

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Das Vorhaben mautbetriebener Autobahnen (A-Modell) nimmt Gestalt an. Das Bundesverkehrsministerium hat ein Beratungskonsortium ausgewählt, das ihm bei der Vergabe der Betreibermodelle zur Hand gehen soll. Neben der Rechtsberatung wird der technische Teil vom Ingenieurbüro Schüßler-Plan, die Finanzberatung von der Investitionsbank Schleswig-Holstein und die Verkehrsberatung von der Schmid & Partner GmbH abgedeckt. Fachübergreifend ist Prof. Dr.-Ing. Hans Wilhelm Alfen von der Bauhaus-Universität Weimar dabei. Berater Bundesverkehrsministerium

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Cleanaway PET International GmbH, eine Tochter der Cleanaway Deutschland AG & Co. KG, hat mit der Svenska Returpack-PET AB eine Kooperation vereinbart: Cleanaway wird demnach im schwedischen Norrköping nahe dem Großlager der Svenska Returpack-PET eine Recyclinganlage errichten, um dort deren PET-Flaschen zu recyceln. Svenska Returpack-PET ist verantwortlich für den Aufbau und Betrieb des Recycling-Systems für PET-Flaschen in Schweden. Berater Cleanaway PET International

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Die Postbank AG hat im März und April in zwei getrennten Schritten die Abwicklung des Zahlungsverkehrs für die Dresdner Bank AG und die Deutsche Bank AG übernommen. Zur Umsetzung der Verträge wurde die Betriebscenter für Banken Deutschland GmbH (BCB) als 100-prozentige Postbank-Tochter gegründet. Die BCB hat im Mai die Dresdner Zahlungsverkehrsservice GmbH (ZVS) übernommen, im Juli folgt die Übernahme der DB Payments AG. Die Postbank überträgt im Gegenzug an die Deutsche Bank ihr US-Dollar-Clearinggeschäft und den weltweiten Auslandszahlungsverkehr außerhalb der EU. Die Postbank bezeichnete die Vertragsabschlüsse als weiteren Schritt zum Ausbau ihres neuen Geschäftsfeldes Transaction Banking. Dresdner und Deutsche Bank konzentrieren sich mit der langfristig angelegten Kooperation noch konsequenter auf ihr Kerngeschäft. Berater Postbank

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Voiceobjects AG, Anbieter des 'Voice Application Management Systems', hat weitere 10 Millionen Euro an Finanzmitteln aufgenommen. Es gilt als die größte Folgefinanzierung in der Venture Capital-Branche seit drei Jahren. T-Venture hatte bereits 2001 in das Unternehmen investiert - zwei weitere VC-Häuser, Wellington und SAP Venture kamen jetzt dazu. Berater VoiceObjects

  Juve Plus Bouvier-Gonski unter der Haube

Die seit rund einem Jahr in der Insolvenz fortgeführte Buchhandelskette Bouvier-Gonski ist verkauft worden. Gegen die zwei weiteren Bieter Buch & Kunst (Dresden) und Mayersche Buchhandlung (Aachen) setzte sich Ende Juni die Thalia-Buchhandelsgruppe durch.Das Tochterunternehmen des Hagener Parfümeriekonzerns Douglas verpflichtete sich, alle neun noch bestehenden Bouvier-Gonski-Filialen zu übernehmen. Diese Gesamtlösung hat letztlich den Ausschlag dafür gegeben, dass sich der Gläubigerausschuss und die Arbeitnehmerschaft für Thalia entschieden haben, teilte der Insolvenzverwalter mit. (Jörn Poppelbaum)

  Juve Plus Frei Parken

EnBW trennt sich von einer weiteren Unternehmensbeteiligung. Der Stuttgarter Parkhausbetreiber Apcoa Parking AG, bislang im Portfolio der EnBW-Tochter Salamander AG, geht an den Finanzinvestor Investcorp. Die in Bahrain registrierte Firma hat 98,26 Prozent von Apcoa übernommen. Investcorp soll zu Beginn der langwierigen Verhandlungen 250 Millionen Euro für das Unternehmen geboten haben. In den nächsten sechs Jahren wolle man den Umsatz um 50 Prozent steigern, sagte Ex-Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff, der bei Investcorp in London für europäische Unternehmensbeteiligungen verantwortlich ist.

  Juve Plus Nach abgesagtem IPO

Nachdem der Börsengang abgesagt wurde, hat das englische Private Equity-Haus Doughty Hanson nun die Autowerkstattkette Auto-Teile-Unger (ATU) an KKR verkauft. Der Kaufpreis beträgt 1,45 Milliarden Euro. Als finanzierende Banken agierten die HypoVereinsbank und die japanische Mizuho Bank. KKR setzte sich gegen BC Partners durch, die ebenfalls fur ATU geboten hatten.Die Transaktion wurde besonders schnell durchgezogen – man verhandelte nicht länger als 14 Tage. "Es war eine Auktion mit einer begrenzten Zahl an Bietern," sagte ein beteiligter Anwalt. "Der Zeitplan war besonders straff."

  Juve Plus MTV ganz lebendig

Das US-Medienunternehmen Viacom Inc., Muttergesellschaft des Musiksenders MTV, hat die Kölner VIVA Media AG übernommen.

  Juve Plus Ganz "gemeinschaftlich"

Mit zwei Tagen Verspätung ist am Mittwoch die Postbank AG an die Börse gegangen. Nachdem die Preisspanne der Aktien förmlich in letzter Minute vom Mutterkonzern Deutsche Post AG gesenkt worden war, lag der Ausgabekurs bei 28,50 Euro. Mit rund 55 Millionen Aktien beläuft sich das Volumen des IPO auf knapp 1,6 Milliarden Euro und ist damit die größte Neuemission seit mehr als drei Jahren.

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Der Bonner Hersteller von Solarzellen SolarWorld AG hat eine Anleihe (Inhaber-Teilschuldverschreibung) von bis zu 25 Millionen Euro begeben. Konsortialführende Bank war die WGZ-Bank in Düsseldorf, die den Zellenhersteller auch schon bei vorangegangenen Kapitalmaßnahmen begleitet hat. Berater SolarWorld

  Juve Plus Kalte Dusche IPO

Auch wenn Private Equity-Anwälte vielleicht meinen, das Gröbste läge bereits hinter ihnen: Es kann durchaus noch schlimmer kommen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Bieterverfahren, bei denen PE-Häuser gegeneinander (und auch gegen potentielle strategische Käufer) antreten, förmlich explodiert. In der Überzeugung auf diese Weise einen höheren Preis erzielen zu können, haben sich die Veräußerer mittlerweile längst daran gewöhnt, die Bieter gegeneinander auszuspielen. Anwälte der Bieterseite mussten sich dementsprechend damit abfinden, dass von einem Dutzend Deals vielleicht einer zum Abschluss kommt, da ihre Mandanten das Bieterverfahren meist in einem frühen Stadium abbrechen. Und nun haben die Emittenten noch einen weiteren Pfeil im Köcher: Das so genannte Dual Track-Verfahren. Seit sich die Kapitalmärkte – wenn auch zögerlich – wieder erholen, sind für die Veräußerer auch Börsengänge als mögliche Alternative zu Beteiligungen von Private Equity-Investoren wieder attraktiv geworden. So geschehen jetzt auch zum ersten Mal in Deutschland, beim Badarmaturen-Hersteller Grohe. BC Partners, die 1999 den Marktführer im Bereich sanitärtechnischer Produkte erworben hatte, und ihre Anwälte bei CMS Hasche Sigle konfrontierten die Bieter – Finanzinvestoren sowie strategische Käufer – mit dem Börsengang als realistische Alternative für den Fall, dass der verhandelte Kaufpreis hinter ihren Erwartungen zurückbliebe. Am Ende hat ein Konsortium unter der Führung der Finanzinvestoren Texas Pacific Group (TPG) und CSFB Private Equity den Zuschlag für den Secondary Buy Out bekommen. „Wir hatten den Prospekt schon fertig”, berichtet Dr. Andreas Zanner aus dem Frankfurter Büro von CMS Hasche Sigle, Leiter des IPO-Teams. „Ein Entwurf für das Underwriting-Agreement war auch schon auf dem Tisch. Die Bieter hatten ein Exemplar des Prospekts in der Hand“, so Zanner weiter. „Sie wussten: Es war eine ernsthafte Alternative.“ Das gesamte Dual Track-Verfahren wurde betreut von Dr. Udo Simmat, Client-Partner für BC Partners bei CMS. „Ein Dual-Track ist in Deutschland bisher nicht gelaufen,” erklärt dieser. Auch die eingeschaltete Investmentbank Merrill Lynch hatte ihrerseits noch nie ein ähnliches Verfahren in Deutschland begleitet. Mit einem Beauty Contest für Investmentbanken hatte Simmat in der zweiten Augustwoche 2003 den Ball ins Rollen gebracht: Ende September beauftragte BC Partner Merrill Lynch damit, die Möglichkeit eines Börsengangs oder Verkaufs von Grohe zu untersuchen. Schon damals waren Simmat und sein Team entschlossen, eine umfangreiche Due Diligence von Verkäuferseite aus vorzubereiten. Das Objekt sollte so dokumentiert werden, als wären sie selbst die Interessenten. Dabei sollten 17 inländische und 24 ausländische Gesellschaften ebenfalls miteinbezogen werden. „Eine Vendor Due Diligence war die einzige Chance, um den gesamten Prozess relativ zügig zu gestalten. Es liefen parallel in verschiedenen Datenräumen Kauf-Due Diligence der verschiedenen Interessenten, Due Diligence der Konsortialbanken und - nach Signing - Due Diligence des High Yield-Tenderkonsortiums.“ Alles in allem eine enorme Arbeit, berichtet Simmat. „Das ganze Verfahren war naturgemäß ein sehr schwieriger und arbeitsintensiver Komplex. Innerhalb weniger Monate mussten allein in Deutschland einige ‚Mann-Jahre’ investiert werden.“ Schon die Vorbereitung des Datenraums dauerte von Anfang Oktober bis kurz vor Weihnachten. Der IPO sollte vor den Sommerferien auf den Weg gebracht und das Angebot für den Rückkauf der High Yield-Anleihe vor der amerikanischen Sommerpause fertig organisiert sein. “Die Zeitpläne für Trade Sale und IPO mussten minutiös durchgetaktet werden“, sagt Simmat. Eine weitere Besonderheit betraf die Transaktion eher als strategischer Verkauf denn als IPO: Die Veräußererseite war nicht in der Lage, einem Käufer – Industrieunternehmen oder Finanzinvestor – Gewährleistungsansprüche einzuräumen. Das von BC Partners verwaltete Fondskapital würde schon längst wieder an die Investoren ausgeschüttet worden sein, sollten sich in der Zukunft Probleme ergeben. “Secondary Buy-Outs sind u.a. dadurch gekennzeichnet, dass der Financial Sponsor nur sehr eingeschränkte Gewährleistungen übernehmen kann“, so Simmat. „Der Investor muss sich zum einen durch sorgfältige Due Diligence, zum anderen durch ausgefeilte Management Warranty Deeds, bei denen das Management bestimmte Erklärungen abgibt, absichern.“ Ähnlich dem verwendeten Vokabular, nähern wir scheinbar uns auch in der Private Equity-Szene immer mehr den angelsächsischen Verhältnissen. Der Druck wird steigen. Der Beratungsbedarf auch. (Gr)