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  Juve Plus Roche jetzt in Leverkusen

Die Bayer HealthCare AG hat die schweizerische Roche Consumer Health übernommen und damit fast das ganze Roche-Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln. Roche bringt die Arzneien Bepanthen, Aleve und Rennie ein. Der Kaufpreis lag bei 2,38 Milliarden Euro. Diese sollen aus liquiden Mitteln finanziert werden. Bayer hat mit dem Kauf fünf Roche-Produktionsstätten in Deutschland, Frankreich, Argentinien, Marokko und Indonesien übernommen und ist nun zu eines von drei weltweit führenden Unternehmen für verschreibungsfreie Arzneimittel. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Mit Epigenomics zur Premierenfeier

Das Berliner Biotechnologieunternehmen Epigenomics AG ist seit dem 19. Juli börsennotiert. Nachdem sich der Gang auf das Frankfurter Parkett um ein paar Tage verzögert hatte, weil der Ausgabepreis gegenüber dem ursprünglich geplanten Angebot auf neun Euro pro Aktie gesenkt worden war, lag der Bruttoerlös bei knapp 42 Millionen Euro.

  Juve Plus GAGFAH-Wohnungen verkauft

Für 3,5 Milliarden Euro erwirbt die US-Fondsgesellschaft Fortress die Gemeinnützige Aktien-Gesellschaft für Angestellten-Heimstätten (GAGFAH) von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA). Gezahlt werden aufgrund von GAGFAH-Verbindlichkeiten aber nur 2,12 Milliarden Euro. Fortress brachte Presseberichten zufolge rund 800 Millionen Euro selbst auf, den Rest finanzierte ein Konsortium unter Führung der HSH Nordbank.

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Die Neuausrichtung bei mg technologies geht weiter: Der künftig auf Maschinen- und Anlagenbau fokussierte Konzern verkauft seine Chemiehandelssparte an den Guernsey-Fonds Special Situations Venture Partners (SSVP) institutioneller Investoren. SSVP wird in Deutschland von der Münchner Orlando Management beraten. Der Unternemenswert von Solvadis sei in zweistelliger Millionenhöhe angesetzt worden, meldete die "FAZ". Nach Abzug von Schulden und unter Berücksichtigung des hohen Buchwertes habe die Transaktion für mg jedoch einen Buchverlust ergeben. Bei der bereits verkauften französischen Solvadis-Tochter Safic-Alcan habe mg ebenfalls einen Buchverlust hinnehmen müssen, die Rede ist von 15 Millionen Euro. Berater Orlando/SSVP

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Der kalifornische Keramik-Hersteller Ceradyne Inc. hat von der Wacker Chemie GmbH sämtliche Anteile an der ESK Ceramics GmbH & Co. KG übernommen. Das Transaktionsvolumen beträgt 111,4 Millionen Euro. Wacker hatte erst Ende 2003 sein Keramikgeschäft als selbstständige Gesellschaft ESK ausgegliedert. Diese erzielte zuletzt mit 700 Mitarbeitern einen Umsatz von 74,3 Millionen Euro. Berater Ceradyne

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Die Bundesrepublik Deutschland transferiert Risiken in Milliardenhöhe an den Kapitalmarkt, die sich aus Forderungen gegen den russischen Staat ergeben. Dies wurde Ende Juni bekannt. Dafür gründete der Bund eine Einzweckgesellschaft, die Aries Vermögensverwaltungs GmbH. Diese emittiert Anleihen im Rahmen einer synthetischen Verbriefung: Die dadurch erzielten Einnahmen gibt Aries an den Bund ab, im Gegenzug leitet der Bund die laufenden russischen Zahlungen an Aries weiter, die damit am Ende die Anleihen bedient. In einem Zwischenschritt fließen zuvor die russischen Zahlungen über Aries an die KfW-Bankengruppe, die das Geld an Aries zurückgibt. Durch Einschaltung der Triple A-gerateten KfW wird ein gutes Rating der Anleihen erzielt. Die rechtliche Konstruktion stammt vor allem von Deutsche Bank und Goldman Sachs. Die Banken platzieren die Anleihen in Europa und den USA. Zudem agieren sie als so genannte Swap Counterparties: In dem Fall, dass Russland seine Verpflichtungen gegenüber Deutschland im Werte von mindestens 250 Millionen Euro nicht erfüllt, erhalten die Investoren (Anleihegläubiger) nur 20 Prozent des Nennwerts der Anleihen zurück. Gezahlt wird dieser Betrag von den Banken. Für den Bund ist die Transaktion - kurzfristig - doppelt vorteilhaft. Zum einen trägt er das Russland-Risiko nun nicht mehr allein. Zum anderen erzielt er zum Stopfen von Haushaltslöchern durch die Anleihen auf einen Schlag Milliarden, die er je nach Laufzeit erst in einem Zeitraum von drei bis zehn Jahren zurückzahlen muss. Berater Bundesrepublik Deutschland

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Als erste Sparkasse in Deutschland hat die Niederschlesische Sparkasse Görlitz ein millionenschweres Paket notleidender Kredite (so genannte Non Performing Loans) verkauft. Erworben wurde das Kreditportfolio von den US-Investoren Lone Star Management Europe Ltd. und JP Morgan Securities Ltd. Die übergegangenen Forderungen bestehen aus immobiliengesicherten gewerblichen und privaten Krediten. Berater Niederschlesische Sparkasse

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Sal. Oppenheim International und Sal. Oppenheim jr. & Cie KGaA haben ihren 50,1-prozentigen Anteil an der Oppenheim Immobilien KGaA (OIK) veräußert. Erwerber ist für einen Kaufpreis von 125 Millionen Euro die IVG Immobilien AG. Die an dem Deal beteiligten Unternehmen sind auch personell verbunden: Detlef Bierbaum, persönlich haftender Gesellschafter von Sal. Oppenheim, ist Aufsichtsratsvorsitzender der IVG und zugleich der OIK. (jat)

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Der Online-Reiseanbieter lastminute.com hat seinen deutschen Wettbewerber, die lastminute.de-Gruppe, übernommen. Dazu gehören Anixe Systems, Avinex und Cinetic Internet Touristik. Der Kaufpreis von 46,7 Millionen Euro wurde gut zur Hälfte in bar, zum Teil durch die Ausgabe von über acht Millionen neuen Aktien an lastminute.com erbracht. Zusätzlich zum Namen lastminute.de schließt die Akquisition die Übernahme des Domainnamens lastminute.tv ein, wobei dieser zunächst in Lizenz an einen kleinen, unabhängigen TV-Betrieb vergeben wird. Berater lastminute.com

  Juve Plus Börse ade

Die Münchner IPCar Beteiligungs GmbH hat 61,3 Prozent der Anteile an der P&I Personal & Informatik AG erworben. Dem Taking Private, das Mitte Juni mit den beiden Hauptaktionären Ingeborg und Egbert Becker vereinbart worden ist, folgte wenig später ein öffentliches Übernahmeangebot von IPCar an alle Aktionäre von P&I. Bei einem Angebotspreis von 7,40 Euro bedeutet dies ein Gesamtvolumen der Transaktion von 57 Millionen Euro. IPCar gehört der Carlyle Europe Venture Partners LP, einem von Carlyle verwalteten Private Equity-Fonds. Die kartellrechtliche Genehmigung der Transaktion steht noch aus. Berater IPCar

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BASF hat im Juni den Bestand seiner Fremdkapitalversorgung neu verhandelt. Ein Bankenkonsortium aus HSBC, Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) und JP Morgan gewährte dem Ludwigshafener Chemieunternehmen einen Kreditrahmen in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar. Begeben werden eine Tranche mit einjähriger, und eine mit fünfjähriger Laufzeit. Das Geld dient als Ersatz bestehender Kreditlinien. HSBC hat die Dokumentation der Transaktion übernommen. Berater HSBC