Deals

  Juve Plus EY Law mit Premiere

Zwei Tage vor dem großen IPO von Wincor Nixdorf, ist der Fahrradhersteller MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG am 17. Mai an die Börse gegangen. Damit feiert man in Frankfurt eine Premiere: Nach zwei Jahren Flaute wieder ein IPO eines deutschen Unternehmens, zudem am neuen General Standard, wo MIFA nun die erste neu notierte Gesellschaft ist. Ausgegeben wurden rund 1,5 Millionen Anteilsscheine im Wert von insgesamt 14 Millionen Euro. Dies entspricht etwa 25 Prozent des Unternehmenswertes. Der IPO ist damit deutlich kleiner als der von Wincor Nixdorf mit rund 327 Millionen Euro (siehe weitere Nachricht).

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Börsengang geglückt

Am heutigen Mittwoch morgen ist für den Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf AG der Startschuss auf dem Börsenparkett gefallen. Nach gut zwei Jahren ist damit der erste große Börsengang in Deutschland nach den geplatzten Versuchen von X-Fab und Siltronic sowie dem - allerdings sehr kleinen - IPO der Mitteldeutschen Fahrradwerke (siehe weitere Nachricht) geglückt.Der Platzierungspreis für die acht Millionen Aktien lag bei 41 Euro und damit am unteren Ende der Emissions-Spanne. Von den 327 Millionen Euro, die der Verkauf der Aktien einbrachte, fließen dem Unternehmen 102 Millionen Euro zu. Der größte Teil der Aktien stammt aus dem Besitz der Mehrheitsaktionäre KKR und Goldman Sachs Capital Partners sowie den Mitgliedern des Managements.

  Juve Plus Wie bei Hochtief

Nur wenige Wochen nach der Veräußerung ihrer Anteile an der Hochtief AG hat sich RWE Anfang Mai überraschend schnell auch aus der Heidelberger Druckmaschinen AG zurückgezogen. RWE AG setzt damit wieder auf ihr Kerngeschäft Strom, Wasser und Gas. Wie bereits bei der Veräußerung der Hochtief-Anteile stellte der Energiekonzern auch im Fall Heideldruck sein 50,02-prozentiges Aktienpaket in einem kombinierten Angebot aus Aktien und einer Umtauschanleihe zum Verkauf. Der Gesamterlös betrug laut 'Handelsblatt' rund 1,3 Milliarden Euro und damit etwas weniger als vorgesehen. Knapp drei Viertel der Heideldruck-Anteile bot RWE institutionellen Anlegern in Europa und den USA direkt an. Als Konsortialführer agierten dabei Dresdner Kleinwort Wasserstein und JP Morgan.

  Juve Plus 'FR' verkauft

Die SPD-Medienholding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) hat von der Karl-Gerold-Stiftung die Tageszeitung 'Frankfurter Rundschau' (FR) übernommen. Die DDVG erwarb dazu von der bisherigen Alleingesellschafterin 90 Prozent des Druck- und Verlagshauses Frankfurt am Main, in der die FR erscheint.Der Kaufpreis soll Presseberichten zufolge bei 70 Millionen Euro liegen. Vorgesehen sei nun ein deutlicher Stellenabbau von derzeit 1.200 Beschäftigten auf rund 750 Vollzeitmitarbeiter. Teil der Transaktion waren komplexe Vereinbarungen mit Leasinggebern und den Gläubigerbanken Frankfurter Sparkasse, Dresdner Bank und Commerzbank sowie mit den Arbeitnehmervertretungen über Sanierungsbeiträge. Darüber hinaus wurden Verträge über ein umfangreiches Restrukturierungskonzept abgeschlossen.

  Juve Plus Umstrittene Sanierung bei Primacom

Bei der stark überschuldeten Primacom AG zeichnet sich derzeit eine umstrittene Lösung ab, um den Betrieb des börsennotierten Kabelnetzbetreibers aufrechtzuerhalten. Während die Hauptgläubiger, der Private Equity-Investor Apollo Management L.P. und die JP Morgan Chase Bank, in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Primacom-Vorstand ankündigten, die Aktiengesellschaft auflösen zu wollen, scheint sich in Teilen des Aufsichtsrates Widerstand dagegen zu regen. Dabei kam es bereits zu ersten Personalwechseln an der Spitze des Kontrollgremiums.

  Juve Plus

Die börsennotierte Euromed hat mit der Vermietungsgesellschaft EMC Grundbesitz eine Mietreduzierung von jährlich 5,5 Millionen Euro auf drei Millionen Euro ausgehandelt. Berücksichtigt wurden bei den Verhandlungen auch langfristige Verbindlichkeiten gegenüber einem von der Bayerischen Landesbank geführten Bankenkonsortium. Die Restlaufzeit des Mietvertrages beträgt 29 Jahre. Berater Euromed

  Juve Plus Zweiter Großdeal mit Clifford

Für 2,25 Milliarden Euro verkauft die Frankfurter mg technologies AG den größten Teil ihrer Chemietochtergesellschaft Dynamit Nobel AG an den amerikanischen Spezialchemiehersteller Rockwood Specialities Group Inc. Hinter Rockwood steht vor allem die US-Investmentgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co. , daneben auch die Private Equity-Tochter von Credit Suisse First Boston (CSFB). Rockwood erwirbt Dynamit Nobel mit vier Gesellschaften in den Sparten Pigmentchemie, Spezialitätenchemie, Hochleistungskeramik und Kundensynthese. Im Kaufpreis enthalten sind Finanzschulden und Pensionsverpflichtungen.

  Juve Plus

Die Börsen-Fehlstarts von Siltronic und X-Fab frusten auch die Anwälte. Doch mit der Postbank und ATU stehen die nächsten Kandidaten schon in den Startlöchern.

  Juve Plus

Ein US-Konsortium der Finanzinvestoren Texas Pacific und Redfern Partners hat die Isola-Gruppe von der Rütgers AG erworben, einer hundertprozentigen Tochter der Essener RAG AG. Isola ist Weltmarktführer für Basismaterialien zur Herstellung von Leiterplatten und setzte mit 2.400 Mitarbeiter an zehn Standorten weltweit zuletzt 380 Millionen Euro um. Die Transaktion umfasst auch die operativen Auslandbeteiligungen von Isola. Finanzierende Banken der Transaktion waren Dresdner Kleinwort Wasserstein auf Käuferseite und JP Morgan für RAG.

  Juve Plus

Die norwegische Kwintet Wenaas AS hat von der niederländischen BATA-Gruppe sämtliche Anteile an der WEGUSTA Düsseldorf Gesellschaft für Arbeitsschutz und Schweißtechnik mbH erworben. Kwintet beliefert unter anderem McDonald's, TUI und Volkswagen im Bereich Berufs- und individuelle Firmenkleidung. Gleichzeitig hat Kwintet mit der BATA-Gruppe, die Schuhe herstellt und weltweit vertreibt, einen langfristigen Liefervertrag für Sicherheitsschuhe abgeschlossen.

  Juve Plus

Die von dem Filmproduzenten Jan Mojto gehaltene EOS Distribution GmbH hat aus der KirchMedia-Insolvenzmasse alle Anteile an der Beta Film GmbH gekauft. Zuvor waren sämtliche in der KirchGruppe gehaltenen internationalen Filmrechte bei Beta Film konzentriert worden. Die Filmrechtebibliothek von Kirch war mit etwa 63.000 Stunden Fiction Programm eine der größten Europas.