Karriere

Corona-Krise

Der aktuelle Konjunktureinbruch veranlasst immer mehr Kanzleien zu eiligen Sparmaßnahmen. Norton Rose Fulbright hat ihre deutschen Mitarbeiter nun gebeten, einer Kürzung von Arbeitszeiten und Gehalt auf 80 Prozent zuzustimmen. Reed Smith gab bekannt, die Ausschüttungen an ihre Partner in den nächsten Monaten deutlich zu verringern.

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Esprit-Insolvenz

Der Modekonzern Esprit hat für mehrere deutsche Gesellschaften ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beantragt, um sich vor Forderungen der Gläubiger zu schützen und die Liquiditätsprobleme in den Griff zu bekommen, teilte das Unternehmen mit. Dabei hat ein vom Amtsgericht Düsseldorf bestellter Sachwalter die Aufsicht, während die bisherige Unternehmensführung weiterhin die operative Kontrolle behält. Im Rahmen des Verfahrens sollen Verbindlichkeiten und Mietverträge „neu strukturiert“ werden.

Berufseinstieg

Bewerber stellen heute hohe Ansprüche an ihren Wunscharbeitgeber. Doch was genau erhoffen sie sich? Und wie gut gelingt es den Kanzleien, diese Anforderungen zu erfüllen? Denn sind Bewerber erst einmal im Job, macht sich bei vielen Ernüchterung breit.

Corona-Folgen

Die angeschlagene Restaurantkette Maredo hat in Düsseldorf einen Insolvenzantrag gestellt. Auslöser seien die massiven Auswirkungen der Corona-Krise gewesen, teilte das Unternehmen mit. Diese hätten zu einem gravierenden Umsatzeinbruch und dann zur Schließung aller Restaurants geführt, gleichzeitig müssten Mieten und Gehälter weiterbezahlt werden.

Prävention war gestern

Der Corona-Virus stellt den Fahrplan für Änderungen am deutschen Insolvenzrecht auf den Kopf. Die drastischen Auswirkungen auf die Wirtschaft haben das Justizministerium veranlasst, eine Krisenanpassung vorzunehmen, die nicht zu dem in Arbeit befindlichen Reformpaket inklusive präventiver Restrukturierung gehört. Vielen in der Sanierungsszene gehen die angekündigten Schritte nicht weit genug.

Gender Pay Gap

Frauen verdienen in Wirtschaftskanzleien immer noch weniger als Männer. Das Gehaltsgefälle in den ersten Berufsjahren ist zwar inzwischen gering – mit zunehmender Berufserfahrung ist der ‚Gender Pay Gap‘ allerdings immer noch sehr ausgeprägt. Berufserfahrene männliche Associates verdienen bis zu acht Prozent mehr als Frauen. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen azur-Associate-Umfrage.

azur Awards 2020

Die Preisträger der azur Awards 2020 stehen fest. Vier Arbeitgeber erhielten auf einer festlichen Abendveranstalung in Köln die Trophäen für ihr besonderes Engagement zugunsten junger Juristen. Damit bescheinigt ihnen die azur-Redaktion eine hohe Dynamik, nachhaltiges Denken und die Bereitschaft zur innovativen Förderung von Anwaltskarrieren.

Das war 2019

Noch nie hat ein einziges Thema so sehr die Branchennachrichten dominiert wie Cum-Ex im Jahr 2019. Es ist das Jahr, in dem jahrelange Ermittlungen der Staatsanwaltschaften in den ersten Strafprozess münden. Es ist das Jahr, in dem das Finanzgericht Köln die Geschäfte auch unter steuerrechtlichen Gesichtspunkten als „kriminelles Glanzstück“ bezeichnet. Es ist das Jahr, in dem allen Cum-Ex-Akteuren die juristischen und persönlichen Konsequenzen endgültig klar werden, als erstmals Beteiligte in Untersuchungshaft genommen werden. Dies alles spiegelt sich wider in den Nachrichten auf JUVE.de.

Azur Awards 2020

Die Nominierten für die azur Awards 2020 stehen fest. Die Nominierungen sind das Ergebnis einer intensiven Recherche unter den juristischen Arbeitgebern, wie immer auf der Basis der azur-Umfragen unter Associates und Bewerbern. Mit den Awards zeichnet die azur-Redaktion des JUVE Verlags in drei Kategorien Arbeitgeber für ihr besonderes Engagement in der Förderung des juristischen Nachwuchses aus. Am 5. März 2020 werden die Sieger bekanntgegeben.

Vergütungssysteme

Gute Juristen können locker mit sechsstelligem Gehalt in den Beruf einsteigen. Doch die Unterschiede zwischen den Arbeitgebern sind enorm. Ist das gerecht? Schließlich ­haben alle das ­gleiche Examen absolviert. Auch die Kanzleien müssen intern für finanzielle Gerechtigkeit sorgen.

Streit beim Zulieferer

Der süddeutsche Automobilzulieferer Weber Automotive und die dazugehörige Weber Industrie Holding haben einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Konstanz eröffnete ein Verfahren in Eigenverwaltung und setzte Dr. Christian Gerloff von Gerloff Liebler als Sachwalter ein. Als Generalbevollmächtigter ist Martin Mucha von Grub Brugger in das Management des Unternehmens eingetreten. Rund 1.500 Mitarbeiter sind von diesem Schritt betroffen. Verärgert über den Gang zum Gericht ist das Private-Equity-Unternehmen Ardian, Mehrheitsgesellschafterin bei Weber.

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