Karriere

Lohngefälle bei Associates

Männliche Associates in Wirtschaftskanzleien verdienen in den ersten Jahren deutlich mehr als ihre weiblichen Kollegen, die mit genauso viel Berufserfahrung auf Vollzeitbasis tätig sind. Das zeigt die azur-Associateumfrage 2015, an der insgesamt über 3.000 junge Anwälte teilgenommen haben.

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Frauenförderung

Immer noch gibt es in Wirtschaftskanzleien gefühlt mehr Frauenförderprogramme als Equity-Partnerinnen. Seit Jahren stagniert der Frauenanteil in der Partnerschaft bei unter zehn Prozent. Auch die aktuelle azur-Erhebung bei 78 Kanzleien, darunter 65 der 100 umsatzstärksten Sozietäten im deutschen Markt, belegt das Ungleichgewicht. Auf dem Weg nach oben stehen den Frauen vor allem Männer im Weg. Aber auch ein unklares Bild von der eigenen Rolle verhindert den Erfolg.

Einstiegsgehälter

Der Kreis der Kanzleien, die schon Berufsanfänger mit einem Gehalt von über 100.000 Euro locken, ist abermals größer geworden und umfasst inzwischen 29 Sozietäten. Das sind sechs mehr als noch vor einem Jahr. Zu den Top-Zahlern gehören neben kleinen Transaktionskanzleien, die nur wenige freie Stellen zu besetzen haben, immer öfter auch größere Einheiten.

TTIP-Diskussion

Der Deutsche Richterbund (DRB) hat nach monatelanger Prüfung den Vorschlag der EU-Kommission abgelehnt, im Rahmen des Handelsabkommens TTIP ein EU-Investitionsgericht einzurichten. Für den neuen Gerichtshof bestehe weder eine Rechtsgrundlage noch eine Notwendigkeit, sagte DRB-Präsidiumsmitglied Dr. Peter Schneiderhan gegenüber JUVE.

Karriere

Mehr Karrierestufen, mehr Geld. Das sind zusammengefasst die Ergebnisse, die die Partnerschaft von Osborne Clarke zum Januar beschlossen hat. Das alte Associate-Partner-Modell wurde damit abgeschafft. Ab sofort durchlaufen junge Juristen die Stufen Associate, Senior Associate, Counsel und Partner. Dazu gibt es quer durch alle Senioritätsstufen ein höheres Fixgehalt, auch die Berechnung des Bonus hat sich verändert.

Das war 2015

Kurz bevor sich das Jahr 2015 seinem Ende entgegen neigt, hat die JUVE-Redaktion die 25 Nachrichten ausgewertet, die auf den größten Zuspruch unter unseren Lesern gestoßen sind. Wie schon in früheren Jahren belegten die Nachrichten zu den JUVE und azur Awards auch 2015 Spitzenplätze. Daneben wurden vor allem Meldungen zu Haftungsfällen, Umsatz- sowie Gehältertrends und den großen Skandalthemen wie der VW-Abgasaffäre und die DFB-Affäre am häufigsten angeklickt.

azur-Awards 2016

Die Nominierten für die azur Awards 2016 stehen fest. Die azur-Redaktion des JUVE Verlags zeichnet mit den azur Awards Arbeitgeber für ihr besonderes Engagement in der Förderung des juristischen Nachwuchses aus. Die Sieger werden am 25. Februar 2016 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Köln bekanntgegeben.

Associategehälter

In die Associategehälter auf dem deutschen Anwaltsmarkt kommt wieder Bewegung. Kurz nach der Ankündigung von White & Case, zum Jahreswechsel eine neue Gehaltsstruktur einzuführen, hat Latham & Watkins bekanntgegeben, die Associategehälter zum Oktober zu erhöhen. Berufsanfänger erhalten nun 110.000 statt wie bisher 100.000 Euro. Damit setzt sich Latham von Wettbewerbern wie Freshfields Bruckhaus Deringer oder Linklaters ab, die bisher gleichauf lagen.

White & Case

White & Case hat das System ihrer deutschen Associate-Gehälter vereinfacht und den Karriereweg bis zum Status des Local-Partners verlängert. Konkret bedeutet dies, dass jedem Berufsjahr ab 2016 ein fixes Gehalt zugeordnet ist. Zudem dauert es nun zwei Jahre länger, bis Anwälte der Sozietät zum Local-Partner aufsteigen können. War dies bisher bereits ab dem fünften Berufsjahr möglich, geht dies künftig erst ab dem siebten.

Imtech-Brandschutztochter

Nach der Pleite der Imtech Deutschland hat nun auch ein Tochterunternehmen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt: Die Imtech Brandschutz GmbH will ihre Fortführung allerdings in Eigenverwaltung versuchen. Das Amtsgericht Hamburg bestellt Dr. Tjark Thies, Partner bei Reimer in Hamburg, zum vorläufigen Sachwalter.

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