Markt und Management

Von UBS zu LWS

Zum Oktober wechselt Dr. Jochen Eichhorn, zuletzt stellvertretender Leiter der Rechtsabteilung von UBS Deutschland, zu Lachner Graf von Westphalen Spamer (LWS). Der 46-Jährige steigt als Partner in der Frankfurter Kanzlei ein.Eichhorn bringt umfangreiche Erfahrung vor allem aus dem Privatkundengeschäft mit. Bis zur Verschmelzung der UBS Investment Bank auf die UBS Wealth Management hatte er verschiedene Leitungsfunktionen, unter anderem für Compliance und Risk-Controlling, und war durchgehend Leiter der Rechtsabteilung von UBS Wealth Management. Aus dieser Funktion heraus betreute er auch das Asset-Management-Geschäft von UBS in Deutschland. Nach der Fusion kam die Verantwortung als stellvertretender Leiter der integrierten Rechtsabteilung hinzu.

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Wechsel in München

Der Kapitalmarkt- und Aktienrechtler Dr. Christan Dohm verstärkt seit Oktober die MDP-Kanzlei Weitnauer Rechtsanwälte in München. Der 41-Jährige war zuletzt Partner bei Mayrhofer Rechtsanwälte.Dohm hatte seine juristische Laufbahn 1997 bei Haarmann Hemmelrath begonnen und war nach zwei Jahren zu Wannemacher & Partner gewechselt. Im Jahr 2000 ging er zu Mayrhofer, wo er ein Jahr später zum Partner ernannt wurde.

Zurück nach Berlin

Dr. Jörg Kraffel wechselt zum Jahresende nach 16 Jahren bei Clifford Chance als Equity Partner zu White & Case nach Berlin. Damit kehrt der 43-jährige Gesellschaftsrechtler, der bis zur Schließung im vergangenen Jahr Standortleiter des Berliner Clifford-Büros war und seither von Düsseldorf aus arbeitete, in die Hauptstadt zurück. Mit Kraffel kommen auch Clifford-Counsel Dr. Carsten Rodemann (39), der bei White & Case Local Partner wird, sowie Associate Jutta Dissen (33). "Durch die sehr starken Bereiche öffentliches Wirtschafts-, Immobilien- und Bankrecht bietet das Berliner Büro von White & Case eine ideale Plattform für den Bereich Corporate/M&A“, sagte Kraffel.

Verstärkung für Nörr

Der Kapitalmarktrechtler Eckhard Martin ist Anfang der Woche in Frankfurt von Freshfields Bruckhaus Deringer zu Nörr Stiefenhofer Lutz gewechselt. Der 46-Jährige war seit zwölf Jahren bei Freshfields bzw. der Vorgängerkanzlei Deringer Tessin Herrmann & Sedemund, seit 1996 als Partner."Nach zehn Jahren als Partner bei Freshfields war es Zeit, mich neuen Herausforderungen zu stellen", sagte Martin. "Ich wechsle aus persönlichen Motiven. Dieser Schritt hat nichts mit der derzeitigen Verschlankungsdiskussion bei Freshfields zu tun", so der neue Nörr-Partner. Er wolle in einer aufstrebenden, dynamischen Kanzlei etwas mit aufbauen. "Das ist bei Nörr möglich", so Martin. "Dynamik und Teamfähigkeit sind naturgemäß in einer kleineren Einheit größer." Den Entschluss, zu Nörr zu wechseln, habe er recht kurzfristig gefasst.

Ausgleich im Kapitalmarktrecht

Dr. Jochen Seitz, bislang Senior Associate bei Norton Rose, verstärkt zum Oktober als Partner das Frankfurter Büro von Simmons & Simmons. Der 35-Jährige wird den Bereich Debt Capital Markets in Frankfurt leiten. Seitz ist vor allem auf das Wertpapierprospektrecht, wo er vor allem Banken im Hinblick auf die Emission internationaler Anleihen und strukturierter Produkte berät, sowie auf das Bankaufsichtsrecht spezialisiert. Zudem berät er Kreditinstitute, Broker und Börsen bei der Vorbereitung auf die 'Markets in Financial Instruments Directive' (MiFID). Dieses Thema begleitet er auch als Mitglied einer Arbeitsgruppe des Committee of European Securities Regulators.

Inhouse-Wechsel

Elisabeth Roegele, bisher Referatsleiterin in der Wertpapieraufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), ist ab Dezember neue Chefsyndika bei der Deka-Bank. Die 38-Jährige löst Dr. Heiko Beck (39) ab, der zum gleichen Zeitpunkt in die Geschäftsführung der Commerz Grundbesitz-Gruppe wechselt.Roegele war zweieinhalb Jahre Leiterin des BaFin-Referats für Ad-hoc-Publizität, Director's Dealings und Börsenanfragen. Kompetenz in Kapitalmarktfragen hatte sie zuvor als Justiziarin und später als Vorstandsmitglied der Börse Stuttgart AG erworben. Zu ihren beruflichen Stationen gehörten am Anfang ihrer Karriere die Bausparkasse Schwäbisch-Hall sowie die Wertpapieraufsicht im Hessischen Wirtschaftsministerium.

Nach Unternehmens-Wachstum

Der Hamburger Immobilienmakler Engel & Völkers stellt zum Oktober einen Syndikus ein. Martin Schirrmacher (29), der zuvor als angesteller Anwalt bei Strunk Kolaschnik in Hamburg tätig war, wird bei Engel & Völkers schwerpunktmäßig für die juristische Koordination der Lizenzpartner im Ausland zuständig sein.Die Entscheidung für einen eigenen Syndikus hängt eng mit dem Wachstum des Unternehmens zusammen, das inzwischen zu den Großmaklern in Deutschland zählt. "Als ich vor acht Jahren hier anfing, gab es 25 Immobilienshops. Inzwischen sind wir auf über 200 Büros gewachsen und arbeiten mit mehr als 20 Master-Lizenzpartnern im Ausland zusammen", so Geschäftsführer Lars Pfeiffer. Insbesondere das Partnersystem mit seiner internationalen Komponente fordere die Betreuung durch einen eigenen Unternehmensjuristen.

Verstärkung für Frankfurt

Taylor Wessing hat für ihr Frankfurter Büro eine neue Partnerin gewonnen. Ab Oktober verstärkt Dr. Hortense Trendelenburg das Corporate-Team der Kanzlei am Main. Die 35-Jährige war zuletzt bei Hammonds in München tätig.Trendelenburg ist vor allem auf die Beratung von Unternehmenskäufen und Restrukturierungen spezialisiert. Zu ihren Mandanten gehörten unter anderem BP und Dresdner Kleinwort. Sie ist als Anwältin in Deutschland und England zugelassen. Vor ihrer Zeit bei Hammonds war sie sechs Jahre in Frankfurt tätig, zunächst bei Linklaters und anschließend bei Shearman & Sterling.

Neues Team

Sabine Felix (43), bislang Junior Partnerin bei Linklaters, wechselt Anfang Oktober als of Counsel in das Frankfurter Büro von Jones Day, um dort eine Praxis für Immobilienfianzierungen aufzubauen. Unterstützt wird sie dabei von den beiden ebenfalls neuen Associates Dr. Simone Stille (28) und Dr. Christiane Pöppelmann (32).

Mögliche Fusion

Die US-Kanzleien Dewey Ballantine und Orrick Herrington & Sutcliffe verhandeln konkret über einen Zusammenschluss. Dies bestätigten die beiden Kanzleien Anfang der Woche.Es sei jedoch noch zu früh, das genaue Ergebnis der Verhandlungen einschätzen zu können, sagte Morton Pierce, Chairman bei Dewey.

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