Markt und Management

Posten zu vergeben

Anfang Oktober wird Lovells die Eckdaten für die künftige Aufstellung ihres weltweiten Führungsgremiums festlegen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das so genannte International Executive um einige Stellen verkleinert wird. Hintergrund der Entwicklung ist, so heißt es, dass der seit Mai amtierende Managing Partner David Harris Führungsstil und Entscheidungskompetenz des länderübergreifenden Führungsstabs verändern will.

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Hochkarätiger Zugang

Private-Equity-Star Oliver Felsenstein (45) verlässt Lovells und geht zu Clifford Chance. Der ehemalige Managing Partner von Lovells will zusammen mit den führenden Partnern im Frankfurter Clifford-Büro, Christopher Kellett und Mario Schmidt, die ohnehin schon gut positionierte Private-Equity-Praxis ausbauen.Der genaue Zeitpunkt des Wechsels steht noch nicht fest, Felsensteins Kündigungsfrist bei Lovells beträgt ein Jahr.

New York verloren

Baker & McKenzie übernimmt das New Yorker Büro von Coudert - und damit das Flagschiff der auseinanderfallenden Traditionskanzlei. 25 Partner und 30 Associates wechseln zu Baker. Dies wurde gestern bekannt.

Schweizer Garde

Hogan & Hartson hat Anfang September ein Büro in Genf aufgemacht. Managing Partner des Standorts ist Charles Adams (58), renommierter Anwalt für internationale Schiedsverfahren.Adams wird künftig auch als einer der Leiter im Board der kanzleiweiten Gruppe International Litigation and Arbitration tätig sein und in dieser Position die strategische Entwicklung der Praxis mit vorantreiben.

Mit eisernem Willen

Das Amsterdamer Büro von Linklaters hat einen weiteren Quereinsteiger gewonnen. Corporate-Anwalt Peter Goes wechselt von der größten niederländischen Kanzlei Nauta Dutilh zu den Briten. Goes ist schon der dritte Partnerzugang in diesem Jahr. Erst vor kurzem hatte Linklaters - die mit rund einem Dutzend Anwälten noch immer relativ klein ist - zwei Partner gewonnen: Im Frühjahr kam von Allen & Overy der Corporate-Partner Pieter Riemer, kurze Zeit später von DLA Schut Grosheide der Leiter der dortigen Banking & Finance-Praxis, Martijn Koopal.

Der Tempomacher

Die im April gegründete Frankfurter Kanzlei Heymann & Partner hat den nächsten Quereinsteiger gewonnen: Von Morgan Lewis kam in diesen Tagen Adi Seffer (46).Seffer, der vor viereinhalb Jahren von Gaedertz zu der amerikanischen Kanzlei gewechselt war, bearbeitete hauptsächlich den Bereich Technologie und Life-Science und betreute hier Mandanten wie Aventis, BernaBiotech und Acebo. Sein Tätigkeitsfeld umfasste dabei M&A, börsennahe Finanzierungen wie IPOs und P.I.P.E.s sowie außerbörsliche Finanzierungen von Unternehmen durch Venture Capital und Private Equity. Zudem begleitete Seffer eine Vielzahl von Lizenzierungen, Outsourcing und Legal Compliance von IT-Projekten.

Bekannter Neuzugang

Der ehemalige Managing Partner von PwC Veltins, Prof. Dr. Michael Veltins, hat sich im September der multidisziplinären Frankfurter Partnerschaft Lappat Schütt angeschlossen. Der 52-Jährige war zuletzt bei Veltins & Wilkinson Barker Knauer Leitermann und wird dritter Namenspartner der seit 1985 bestehenden Kanzlei.

Schluss in Deutschland

Nun ist es offiziell: DLA Piper Rudnick Gray Cary eröffnet zum Oktober in Frankfurt ein Büro mit Anwälten von Coudert Brothers. Fünf Partner und sechs Associates wechseln zu DLA Piper. Damit hat ein Großteil der Frankfurter Coudert-Anwälte eine neue Heimat gefunden, nachdem das internationale Management der Kanzlei im Juni überraschend die Schließung der deutschen Standorte Frankfurt und Berlin beschlossen hatte. Coudert selbst befindet sich inzwischen weltweit in Auflösung.

Allianz wächst

Anfang September hat sich der internationale Verbund der englischen Kanzlei Eversheds um die schwedische Sozietät Andrén Bratt erweitert. Nachdem sich erst vor wenigen Wochen die Münchner Kanzlei Heisse Kursawe der Allianz angeschlossen hatte, geht Eversheds International damit ihre zehnte exklusive Kooperation mit einer nationalen Kanzlei innerhalb der vergangenen zwei Jahre ein.

Start in Frankfurt

Die Münchner Kanzlei Zirngibl Langwieser eröffnet mit vier Quereinsteigern in Frankfurt. Zum Oktober wechseln von EY Law Luther Menold die Corporate-/M&A-Partner Dr. Gerald Beyer (54) und Dr. Volker Rebmann (41) sowie der Finanzrechtspartner Dr. Vinzenz Bödeker (47). Aus der in Auflösung begriffenen Coudert-Praxis kommt der erfahrene Immobilien-/Erbrechtspartner und Notar Dr. Jan Rohls (66) hinzu.

Wiedersehen bei Baker

Baker & McKenzie verstärkt ihre nach mehreren Abgängen geschwächte Corporate-Praxis in München: Zum Oktober kehrt Dr. Jörg Wössner (35) von Ashurst zurück. Er wird bei Baker National Partner. Als Associate war der M&A- und Private-Equity-Anwalt bereits von 1999 bis 2003 bei Baker tätig. Anfang 2004 war Wössner gemeinsam mit dem damaligen Baker-Jungpartner Dr. Andreas Hoffmann zu Ashurst gewechselt. Hoffmann hat Ashurst aber vor kurzem wieder verlassen und ist jetzt General Counsel Commercial Finance bei GE.

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