Markt und Management

Pitch um Infohighway II

Anfang dieses Jahres hat der Freistaat Sachsen das Rechtsberatungsmandat für den zweiten Teil des Projekts 'Infohighway' vergeben. Durch dieses Projekt werden in dem Bundesland die staatlichen wie auch kommunalen Datennetze unter einem Dach vereinigt. Als Rechtsberater sind - wie schon im Startprojekt - die Nürnberger Partner von Beiten Burkhardt, Berthold Mitrenga und Dr. Tobias Wiedner, engagiert worden.

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
Zuwachs bei Beiten

Beiten Burkhardt hat seine arbeitsrechtliche Abteilung im Frankfurter Büro mehr als verdoppelt. Anfang März wechselte der Leiter der deutschen Praxis bei Faegre & Benson, Dr. Thomas Drosdeck (44), zusammen mit seinem dreiköpfigen Team.Mit Drosdeck wird in Frankfurt künftig ein Equity Partner an die Spitze der Arbeitsrechtspraxis gestellt. Bislang bestand die Gruppe aus dem Senior Salary Partner Thomas Rohrbach (47) sowie zwei Associates. Neu bei Beiten sind außer Drosdeck nun Dr. Katja Mückenberger (33), Ralf Symhardt (33) sowie Inka Zielski (28).

Licht aus bei Clifford

Angesichts der bevorstehenden Schließung des Berliner Büros von Clifford Chance hat das Gros der Partnerschaft die Kanzlei mittlerweile verlassen. Anfang des Monats hat sich der Arbeitsrechtler Martin Wörle (43) der Arbeitsrecht-Boutique Kliemt & Vollstädt angeschlossen, der Steuer-Experte Dr. Detlef Haritz (55) wechselte zu von Boetticher Hasse Lohmann.

Full-Service für Mütze Korsch

Mütze Korsch setzt den Aufbau einer Full-Service-Praxis fort. Nachdem die Kanzlei Anfang des Jahres den vergaberechtlichen Bereich stärkte, steht nun die gesellschaftsrechtliche Praxis im Mittelpunkt: Dr. Maximilian Koch (36), bislang Senior Associate bei Freshfields Bruckhaus Deringer, wechselte Anfang März als Partner zum Düsseldorfer Standort von Mütze Korsch.Koch war in den letzten drei Jahren bei Freshfields im Team von Ralph Wollburg tätig gewesen. Dabei betreute er unter anderem die Übernahme der ProSiebenSat.1-Anteile durch Haim Saban und die Veräußerung des WestLB-Aktienanteils an TUI mit (JUVE 03/05). Daneben war er im Fall Mannesmann mit kompexen Rechtsfragen der Vorstandsvergütung sowie zu Corporate Governance mit betraut.

Mehr Geld für Rödl

Der Anteil der Rechtsberatung am Gesamtumsatz bei Rödl & Partner ist mit 16 Prozent überdurchschnittlich gewachsen. Dies teilte die multidisziplinäre Nürnberger Prüfungs- und Beratungsgesellschaft auf ihrer Jahrespressekonferenz Ende Februar mit.Während sich der Gesamtumsatz des weltweit tätigen Unternehmens im vergangenen Jahr um rund drei Prozent auf 151,4 Millionen Euro steigerte, legte das Rechtsberatungsgeschäft auf insgesamt 50 Millionen Euro zu. Dieses Segment machte mit mehr als 34 Millionen Euro nun rund ein Drittel des in Deutschland erzielten Umsatzes aus.

Aufschwung für Buse

Buse Heberer Fromm hat für ihr Münchner Büro im Februar ein dreiköpfiges Steuerteam aus der Kanzlei Ritzer & Kresin gewonnen. Mit dem Partner Alexander Ritzer (41) sowie den Associates Florian Schmidt (32) und Alexander Golzo (32) wächst das Büro in der bayrischen Landeshauptstadt auf zehn Berufsträger. Das Team um Ritzer soll die steuer- und bilanzrechtliche Beratung mittelständischer Unternehmen im Raum Süddeutschland voranbringen. Ritzer ist als Anwalt und Steuerberater qualifiziert, seinen Schwerpunkt bilden Finanzgerichts- und Steuerstrafverfahren sowie die Auseinandersetzung von Unternehmen. Er ist außerdem als Dozent unter anderem für Siemens, Hilti, Jena Schott Glas und die Steuerberaterkammer München aktiv. Die Kanzlei Ritzer & Kresin, deren geschäftsführender Gesellschafter Ritzer war, hat sich aufgelöst, nachdem auch der andere Namenspartner Arndt Kresin ausgeschieden und zu einem Bauträger gewechselt ist.

Eigene Wege

Die Rechtsanwaltskanzlei Schindhelm gibt ihre Verflechtung mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers auf. Damit wird nach Heussen auch die zweite mit PwC assoziierte Sozietät unabhängig. Im Gegenzug gründet die WP-Gesellschaft eine neue Anwaltsgesellschaft.Wie bei PwCVeltins/Heussen, die bereits im vergangenen Sommer von der WP-Gesellschaft abgetrennt worden war und seitdem als eigenständige Anwaltssozietät am Markt agiert, liegen auch bei Schindhelm die Gründe für die Abspaltung im regulatorischen Umfeld. Denn die Vorschriften der amerikanischen Börsenaufsicht SEC lassen Unternehmensprüfung und -beratung unter einem Dach nur noch unter verschärften Bedingungen zu. Aus kanzleinahen Kreisen ist zu hören, dass Mandanten eine Beratung durch die WP-nahe Kanzlei als zunehmend problematisch empfunden hätten.

Auf Kurs

SJ Berwin hat ihre finanzrechtliche Praxis in Frankfurt weiter verstärkt. Anfang des Monats wechselte Dr. Frank Peter Regelin (35), bislang Junior Partner bei Linklaters Oppenhoff & Rädler, zu der britischen Kanzlei. Mit dem Neuzugang setzt SJ Berwin ihre Strategie fort, eine komplementäre finanzrechtliche Praxis zu den starken M&A- und Private Equity-Teams aufzubauen.

Ende der Clifford-Restrukturierungspraxis in New York

Die gesamte New Yorker Insolvenzrechtsabteilung von Clifford Chance hat die Kanzlei verlassen und schließt sich der US-Kanzlei Kaye Scholer an. Dies wurde Mitte Februar bekannt. Angeführt wird das Team von der örtlichen Leiterin der Praxisgruppe, Margot Schonholtz. Die 49-Jährige wird von den vier Partnern Mark Liscio, Jill Kurtzman, Madlyn Primoff und Scott Talmadge sowie 15 Associates begleitet. Laut Presseberichten gehörten Schonholtz und Liscio zu den umsatzstärksten Anwälten im New Yorker Clifford-Büro. Beide sollen so genannte Super-Pointer gewesen sein, also über der obersten Stufe der kanzleiweiten Lockstep-Vergütung gelegen haben.

Regierungsangelegenheiten

Mayer Brown Rowe & Maw holt erneut einen Anwalt aus dem politischen Umfeld in die Kanzlei. Anfang März steigt Dr. Günter Burghardt (63), der die letzten fünf Jahre Leiter der Delegation der Europäischen Kommission in den USA war, als of Counsel in Brüssel ein. Damit setzt die Kanzlei ihren Kurs fort: Erst zum Jahreswechsel war der ehemalige CDU-Spitzenpolitiker Dr. Friedrich Merz zu Mayer Brown gestoßen.

Neuer Mann für ThyssenKrupp

Dr. Martin Schlag, bislang Associate bei Hengeler Mueller, ist seit Februar neuer Leiter der Zentralabteilung Recht bei ThyssenKruppTechnologies in Essen. Der 33-Jährige hatte gut vier Jahre bei Hengeler in Düsseldorf im Transaktionsbereich beraten und war unter anderem auch für den Finanzinvestor KKR tätig.

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