Markt und Management

Christian Rahns (54) wechselt zum 1. September von White & Case, Feddersen ins Berliner Büro von Schwarz Kurtze Schniewind Kelwing Wicke.Rahns ist neben seinen Schwerpunkten im Gesellschafts-, Immobilien- und Erbrecht vor allem auch als Notar tätig. Gegenüber JUVE sagte er, dass zu seinem Wechsel insbesondere der hohe administrative Aufwand im notariellen Bereich in einer US-amerikanisch geprägten Kanzlei wie White & Case geführt habe.

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Sasse & Rossbach verstärkt sich mit drei Quereinsteigern und eröffnet ein Büro in Hamburg.Für die Eröffnung des Standortes in Hamburger konnte Dr. Hans-Martin Gutsch gewonnen werden, der bis vor kurzem als Vorstand Recht und Personal bei der Edel Music AG tätig war.

Maciej Zielinski ist von KLegal Poland ins Warschauer Büro von Haarmann Hemmelrath gewechselt. Ein Team von sechs Anwälten schloss sich ihm an.Zielinski, der insbesondere in den Bereichen Finanzierung, M&A sowie Privatisierung namhafte internationale Mandanten berät, soll die internationale Praxis der Sozietät verstärken. „Haarmann Hemmelrath genießt einen sehr guten Ruf auf dem zentral- und osteuropäischen Markt und hat sich in den letzten Jahren äußerst dynamisch entwickelt“, erläutert Zielinski seinen Wechsel.

Holland

Der holländische Arm von Andersen Legal hat entschieden, sich in das Netzwerk von Deloitte & Touche zu integrieren.Wouters Advocaten & Notarissen wird demzufolge mit der Deloitte-Kanzlei AKD Prinsen Van Wijmen fusionieren. Damit gehen die Holländer einen anderen Weg als etwa die deutschen Andersen-Partner, die künftig als Luther Menold an die WP-Gesellschaft Ernst & Young angegliedert sein werden.

Dan Hamilton wird neuer Partner im Londoner Büro von White & Case. Der Anwalt, seit 1994 Partner bei CMS Cameron McKenna, gilt als Restrukturierungsspezialist.Beobachter erkannten in den letzten Monaten eine Tendenz, dass US-amerikanische Kanzleien zunehmend englische Experten für insolvenzrechtliche Fragestellungen im Vereinigten Königreich gewinnen.

Zum 1. Juli 2002 ist der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Ernst-Olav Ruhle in die Düsseldorfer Kanzlei Piepenbrock & Schuster eingetreten.Ruhle leitete bis Mitte 2002 den Bereich Interconnection und Regulierung der österreichischen 3G Mobile, nachdem er zuvor u.a. bei Telekom Austria und im Regulierungsbereich von RWE Telliance beschäftigt war.

Dr. Winfried Schmitz ist zum 1. August 2002 aus dem Düsseldorfer Büro von Lovells ausgeschieden.Seither ist er in der NRW-Landeshauptstadt in seiner eigenen M&A-Boutique tätig. Schmitz verließ Lovells nach 11 Jahren als Partner. Für die Kanzlei war er vorwiegend in den Bereichen M&A, Gesellschaftsrecht und VC tätig.

Zum 1. Juli ist Dr. Christian Friese aus dem Berliner Büro von Lovells zum Krankenhauskonzern Vivantes gewechselt.Dort hat er die Aufgabe übernommen, die Rechtsabteilung aufzubauen, der bisher zwei weitere Juristen angehören. Nach Frieses Worten ist die Abteilung auf Wachstum ausgerichtet. Zuvor war Friese im Auftrag seiner Kanzlei ein halbes Jahr bei Vivantes tätig gewesen. Zu seinen Fachgebieten gehören neben Gesellschafts- und Vergaberecht auch das Krankenhausrecht.

Dr. Jürgen F. Kemper, Partner der Berliner Kanzlei Loh von Hülsen Michael, ist der erste Ombudsmann zur Korruptionsbekämpfung in einer Berliner Bezirksbehörde.Dem Juristen im Spandauer Rathaus können anonym Fälle von Korruptions- und Betrugsverdacht gemeldet werden. Aus einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt habe sich diese Idee entwickelt, so Kemper. Ein Anforderungsprofil, das man daraufhin entwarf, habe ergeben, dass zum einen die Anonymität der Meldenden sichergestellt sein müsse.

Pünktlich zum vierjährigen Bestehen des Rechtsberatungsarms der größten deutschen Big-Four-Gesellschaft hat PricewaterhouseCoopers Veltins eine neue fünfköpfige Führungsspitze erhalten.Die Geschicke der WP-Kanzlei werden künftig neben Gründer und Namenspartner Prof. Dr. Michael Veltins (Frankfurt) auch Dr. Gunther Braun (München), Wilfried Gross (Frankfurt), Thomas Kerkhoff (Düsseldorf) und Dr. Lutz Steffen (Berlin) führen.

Der Frankfurter Bankrechtler Dr. Ami de Chapeaurouge schließt sich nicht der neu fusionierten Kanzlei Taylor Wessing an: Er wird zum 1. September 2002 der New Yorker Kanzlei Kaye Scholer beitreten.Damit ist de Chapeaurouge der dritte Partner im Frankfurter Büro der US-Kanzlei. Zuvor hatte die Kanzlei Dr. Harald Rieger, ehemaliger Chefsyndikus der Metallgesellschaft, und Matthias Götz zum Aufbau ihrer Praxis in Deutschland gewonnen. De Chapeaurouge wird von Frankfurt aus in Anbindung an die Büros in New York und London den Berich Bank- und Kapitalmarktrecht aufbauen.

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