Markt und Management

Robert M. Kimmit, ehemaliger US- Botschafter und Partner von Wilmer, Cutler & Pickering am Standort Berlin, scheidet aus der Kanzlei aus. Kimmit wird stellvertretender Vorsitzender und geschäftsführender Vorstand der Internet-Firma Commerce One in Kalifornien. Dort wird er die Verantwortung für die europäischen Aktivitäten des global agierenden Unternehmens tragen.

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen

Bereits zum Jahresbeginn haben sich die Düsseldorfer Boutique Schäfer Pott und die Münchner Sozietät Sernetz Hochleitner v. Gronau Wolf zusammengeschlossen. Die jetzt 13 Anwälte zählende Kanzlei firmiert unter dem neuen Namen Sernetz Schäfer.Der Düsseldorfer Teil der aktuellen Fusion wurde 1997 von Dr. Ulrike A. Schäfer und Dr. Hans-Michael Pott gegründet, beide zuvor Partner im ehemaligen Droste-Büro am Ort. Vor einem Jahr verstärkte man sich durch den Eintritt von Dr. Frank A. Schäfer, bis dahin Chefsyndikus der Privatbank HSBC Trinkaus & Burkhardt, und vor kurzem schloss sich der Kanzlei Wolfgang P. Peterhoff an, zuvor Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Börse. Die Kanzlei ist entsprechend bekannt für ihre Mandatsarbeit und Publikationstätigkeit im Bank- und Kapitalmarktrecht sowie im Gesellschafts- und Aktienrecht, weitere Schwerpunkte liegen im Insolvenz-, Steuer- und Europarecht.

Bereits zum Jahresbeginn hat sich die Münchner Sozietät Seufert Rechtsanwälte mit den Berliner Kanzleien Wellmann, Dill & Partner sowie Müllenbrock – Koch – Conen zusammengeschlossen, die ihrerseits beide zuvor fusioniert waren. Name der neu formierten Kanzlei mit rund 30 Anwälten an Standorten in München, Berlin, Leipzig und Potsdam, wird fortan Seufert Rechtsanwälte sein. Auf den gemeinsamen Kanzleinamen, so Harald Bardenhagen (München), habe man sich schnell einigen können, da er nicht mehr nur mit dem – verstorbenen – Kanzleigründer in Zusammenhang gebracht werde, sondern inzwischen die Qualität einer eingeführten Marke besitze. „Der Berliner Standort“, so erklärt Dr. Herwig Bachlin (München) einen wichtigen Grund für die Erweiterung, „ist geschäftlich ausgesprochen interessant. Außerdem hatten wir dort schon Projekte zu betreuen, so dass es nahe lag, die räumliche Distanz zu verkürzen. Hinzu kommt Berlins Rolle als Hauptstadt, die immer wichtiger wird – auch für das Anwaltsgeschäft.“

Dr. Johannes Trost ist seit 1. Januar 2000 zu der auf das See- und Schiffahrtsrecht spezialisierten Hamburger Sozietät Lebuhn & Puchta gewechselt.Trost wird dort das Binnenschiffahrtsrecht betreuen, das Lebuhn dadurch erheblich verstärkt. Vor seinem Wechsel war Trost vier Jahre in der bundesweit renommierten Duisburger Binnenschiffahrtskanzlei Dr. Kiwitz, Dr. Korioth, Neumann tätig und hat neben dem deutschen Binnenschiffahrtsrecht besondere Kenntnisse im Recht der südosteuropäischen Donauanliegerstaaten.

Gesellschaftsrechtler und M&A Anwalt John Faylor, der insbesonders in Frankfurt für seine engen Kontakte in die USA bekannt ist, wechselte Anfang des Jahres in das Frankfurter Büro von Gaedertz.

Die Bremer Sozietät Schulze, Castringius & Partner hat mit Bernhard Gätjen und Dr. Heinz-Dieter Horn zum Jahresbeginn zwei neue Partner gewonnen. Beide waren Partner der Sozietät Dr. Gätjen, Horn & Partner. Gätjen ist in den Bereichen Gesellschaftsrecht und Wettbewerbsrecht tätig, während Horn neben Familienrecht vor allem Apothekenrecht betreut.

Mark Strauch, bis jetzt Counsel bei der US-Kanzlei Davis, Polk & Wardwell, ist in das Frankfurter Büro von Freshfields Deringer gewechselt. Strauch war besonders wegen seiner Arbeit im Kapitalmarktrecht bei Davis Polk angesehen. Er arbeitete unter anderem an der kürzlich abgeschlossenen und SEC-registrierten IPO der Siemenstochter EPCOS, bei der Davis Polk die Investmentbanken Merrill Lynch und Warburg Dillon Read als Konsortialführer beraten hat.

Zum 1. Januar 2000 wechselte Detlef Stürmann von der Bremer Sozietät Dr. Castendiek, Helwig und Partner zu Schultze & Braun. Stürmann äußerte sich zu diesem Schritt: „Der Wechsel bietet mir die Möglichkeit, in einer größeren Praxis den immer komplexer werdenden Fällen mit meiner Arbeit gerecht zu werden. Zudem ist es angesichts des Wettbewerbs eine wirtschaftliche Überlegung, wie man sich organisiert.“ Der Bereich Insolvenzen war für Stürmann, der auch Fachanwalt im Steuerrecht ist, bereits in seiner alten Partnerschaft Hauptbetätigungsfeld.

Zum 1. Januar 2000 hat Reinhard Eyring, früher Schürmann & Partner, in Frankfurt bei Ashurst Morris Crisp angefangen. Eyring ist spezialisiert auf Corporate Finance und das Recht der Investmentbanken. Graeme Ward, Managing Partner im Frankfurter Ashurst-Büro, meinte zum Wechsel von Eyring: „Reinhard ist ein Top-Praktiker in seinem Bereich und wir sind erfreut, ihn bei uns begrüßen zu dürfen.“

Bereits im September letzten Jahres hatte JUVE Rechtsmarkt den Zugang von drei neuen Partnern bei Döser Amereller Noack/Baker & McKenzie gemeldet. Während Dr. Manuel Lorenz und Matthias Götz den Bereich Kapitalmarkt-, Aktien und Finanzrecht des Frankfurter Büros seit 1.10.99 verstärken, ist seit dem 1. Januar nach einiger Verzögerung nun auch die Aktienrechtlerin Dr. Barbara Deilmann im Düsseldorfer Büro tätig. Deilmann wechselte aus der renommierten M&A-Boutique Hölters & Elsing am gleichen Ort zu Döser.

Mit Wirkung vom 17. Januar bzw. 1. Februar 2000 haben sich als Senior- bzw. Partner mit Sonderstatus die Kapitalmarktrechtler Dr. Ami de Chapeaurouge, bisher Leiter der Corporate Finance Abteilung bei Jones, Day, Reavis & Pogue in Frankfurt, und Dr. Philip von Randow Wessing & Berenberg-Gossler angeschlossen.Beide sind spezialisiert auf Corporate Finance-Fragen. Chapeaurouge, der auch in den USA als Anwalt zugelassen ist, wird bei Wessing künftig die Bank- und Kapitalmarktrechtspraxis leiten. Er bringt Produktentwicklungs- und Beratungserfahrungen bei Vorständen, Aufsichtsräten, Emittenten und Banken u.a. bei IPOs, US ADRs und Rule 144Af, LBOs und MBOs mit. Von Randow, mit Harvard Law School-Erfahrung und zur Zeit Habilitant an der Universität Osnabrück, wird sich u.a. mit Eurobonds, Assetmanagement, Fonds, Ablauforganisation und clearing sowie mit der Koordinierung der Legal Opinions befassen.

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