Markt und Management

Volker G. Heinz, bisher selbständiger Anwalt und Notar in Berlin und mit einer Zusatzqualifikation als Barrister-at-Law in London zugelassen, ist zum 1. Januar als Partner in das Berliner Büro der Sozietät Haarmann, Hemmelrath & Partner eingetreten.

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen

Die britische Kanzlei Osborne Clarke und Graf von Westphalen Fritze & Modest haben im Rahmen ihrer Mitte 1998 vereinbarten Kooperation jetzt ihre Frankfurter Büros vereinigt und damit ihre Integrationsbestrebungen weiter vorangetrieben.Gemeinsame Praxisschwerpunkte sind vor allem die Bereiche Corporate Finance, Venture Capital, IT/Telekom und Arbeitsrecht.

Als weiteres Mitglied hat sich der renommierten EWIV die Sozietät Klein Sander Greve aus Bielefeld angeschlossen. Den Schwerpunkt der sieben Anwälte und Anwaltsnotare der traditionsreichen Kanzlei bildet die beratende wie forensische Betreuung eigentümergeführter Unternehmen; wichtige Praxisbereiche sind dabei neben Gesellschaftsrecht und M&A die Insolvenzberatung, Sanierung und Unternehmensnachfolge, das Speditions- und Transportrecht, EDV-Recht, Wettbewerbs- und Vertriebsrecht sowie Arbeitsrecht. Hinzu kommt ein breites ergänzendes Allgemeinspektrum.

Vom 12.-15. Mai 1999 ist der DAV in Bonn Gastgeber des 50. Deutschen Anwaltstages. Neben der Mitgliederversammlung und einer breiten Palette fachbezogener Veranstaltungen bietet man ein umfangreiches Rahmen- und Freizeitprogramm. Zu sehen sein wird u.a. die Bürofachausstellung Advotec 99 mit wichtigen Serviceanbietern für Kanzleitechnik, Anmeldung und Infos zum Anwaltstag beim DAV.

Eine allgemeine, nicht repräsentative Befragung von 135 überörtlichen Sozietäten durch die Unternehmensberatung Kienbaum im Oktober letzten Jahres ergab zum Thema Einsatz von DV-Anwendungen, daß mit Abstand am häufigsten mit Software des Anbieters ReNo-Flex gearbeitet wird (55 % der Antworten). Es folgten die Programme RA-Micro mit 18 % sowie BS-Anwalt, Datev und Annotext (je 9 %) und EKO 8, AS 400 und Renedat (je 5 %). Mehrfachnennungen waren möglich.

Die Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei Velten Franz Mayer & Jakoby mit weiterem Büro in Berlin ist seit März Mitglied in einem internationalen Kanzleiverbund, der von der britischen Sozietät Fox Williams initiiert worden ist.Partner Stephen Sidkin, der die internationalen Beziehungen der Briten koordiniert, konnte mit der israelischen Kanzlei Gideon Fisher & Co. außerdem einen weiteren Zugang zum 1995 gegründeten Fox Williams-Netzwerk melden, dessen Gesamtstärke damit auf 150 Anwälte an weiteren Standorten in Brüssel, Rotterdam, Paris, Lyon, Barcelona, Madrid und Mailand gewachsen ist.

Die angesehene Kölner Insolvenzrechtskanzlei Klasmeyer, Elsner & Ringstmeier hat sich dem Kölner Büro von Heuking Köln Lüer Heussen Wojtek angeschlossen.„Die Initiative für das Zusammengehen ging von uns aus“, erklärt dazu Dr. Hans-Jochem Lüer, Leiter des Kölner Heking-Büros und selbst bekannter Insolvenzrechtler, und zeigt sich besonders befriedigt über den Zuwachs komplementärer Qualitäten für den Standort: „Damit ist endlich die Insolvenzschiene wieder vollständig.“ Das Kölner Büro könne jetzt wieder Sanierungsberatung und Insolvenzverwaltung in und aus einer Hand anbieten.

Die multidisziplinäre Hamburger Sozietät Esche Schümann Commichau, die kürzlich ihr 175jähriges Jubiläum feierte, hat eine Stiftung zur Förderung der Ausbildung in rechts-, wirtschafts- und steuerberatenden Berufen gegründet.Aufgaben und Ziele der Stiftung sollen insbesondere auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts verwirklicht werden, u. a. durch die Ausschreibung von Wettbewerben für wissenschaftliche Arbeiten, die Vergabe von Stipendien, eine Zahlung von Zuschüssen zu den Druckkosten sowie die Finanzierung von Studienaufenthalten im In- und Ausland.

Mit der Neugründung an der Universität Leipzig haben seit Ende letzten Jahres auch die Neuen Bundesländer ein Institut für Anwaltsrecht. Am 28. Januar wurde das Ereignis mit einem Festakt in der Alten Handelsbörse in Leipzig gefeiert. Den Festvortrag hielt der Kölner Rechtsanwalt Ludwig Koch zu dem Thema „Zusammenarbeit zwischen Anwaltschaft und Rechtswissenschaft“.

Am 15. Juni 1999 veranstaltet der Frankfurter Personalmessen- und Konferenzveranstalter IQB (Initiative für Qualifikation und Beruf) zum ersten Mal eine Personalmesse ausschließlich für Juristen. Nachdem man bei der allgemeinen Personalmesse JOBcon im Dezember des vergangenen Jahres auf reges Interesse bei Anwaltskanzleien gestoßen war, entschloß sich das junge Unternehmen, diese als eigene Branche auszugliedern und zukünftig jährlich im Frühsommer eine Veranstaltung für renommierte Anwaltskanzleien auf der Suche nach hochkarätigem Nachwuchs auszurichten. Diese JURAcon bietet national und international tätigen Kanzleien die Möglichkeit, frühzeitig den juristischen Nachwuchs kennenzulernen und Angebote für Praktika, Anwaltsstation oder Festanstellung zu unterbreiten. Bei IQB geht man davon aus, daß sich die Personalmesse für Juristen ebenso schnell durchsetzen wird wie ihre ältere Schwester, die JOBcon. Damit will man eine Institution schaffen, die in anderen Ländern bereits seit langem etabliert ist. „Wir treten an mit dem Ziel, Nachwuchsjuristen und Kanzleien jährlich ein effektives und praxisnahes Forum des gegenseitigen Austauschs zu bieten,“ beschreibt Hans Eick, einer der beiden Geschäftsführer von IQB, das Konzept. Neben der Präsenz mit einem Messestand haben Kanzleien zusätzlich die Gelegenheit, den Studenten und Referendaren die eigene Sozietät in einer 30minütigen Präsentation vorzustellen. Parallel zum Messebetrieb findet das JURAcon-Forum statt, in dem unabhängig von den Kanzleien Beiträge und Diskussionen zu ausbildungs- und karriererelevanten Themen präsentiert werden. Professoren und Praktiker aus der juristischen Berufswelt werden zu dieser Veranstaltung eingeladen, um das konkrete Kontakteknüpfen auf der Personalmesse durch Anregungen und Informationen über Ausbildungssituation und Karrieremöglichkeiten zu ergänzen.