Markt und Management

Köln

Anfang Juni ist in Köln eine neue Kanzlei entstanden, die sich auf Marken-, Design- und Wettbewerbs- sowie Medienrecht konzentriert. Die vier Gründer von Schmitt Teworte-Vey Simon & Schumacher haben langjährige Erfahrung im Soft-IP und kommen alle aus unterschiedlichen Kanzleien.

Personalien

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
IT

Atoss Software hat einen neuen Leiter für die Rechtsabteilung gefunden: Dr. Maximilian Hoffmann übernahm die Position zum Juni. Der 34-Jährige kommt von Gibson Dunn & Crutcher, wo er bis vor Kurzem als Associate am Münchner Standort vor allem im Gesellschaftsrecht, Transaktionsgeschäft und für Compliance tätig war.

Paris

Die Unternehmensberatung BearingPoint hat zum Mai die Position des Group General Counsel neu besetzt: Dr. Andreas Schöpperle (47) war zuletzt bei Boston Consulting für die Rechtsgeschäfte im asiatischen Raum verantwortlich. Er übernimmt den Posten von Wolf Frenkel, der BearingPoint als Group Company Secretary erhalten bleibt.

Inhouse

Anfang Juli stößt Dr. Kathrin Fleischhauer zur Rechtsabteilung des Technologiekonzerns Heraeus. Die 37-Jährige kommt von der Commerzbank, wo sie zuletzt für die Themen Digitalisierung und Innovation verantwortlich war.

Hochkarätiger Wechsel

Die hoch angesehene Baurechtlerin Dr. Birgit Franz gründet zum Juni eine eigene Kanzlei in Köln. Die 56-Jährige war 17 Jahre lang bei der auf Vergabe- und Baurecht spezialisierten Kanzlei Leinemann & Partner tätig. Zum sechsköpfigen Startteam der Kanzlei gehören vier ehemalige Leinemann-Kollegen sowie ein Anwalt von Meyer Köring aus Bonn. Zweiter Partner in der neuen Einheit wird Dr. Andreas Bahner, der bei Leinemann zuvor Associate war. Die neue Einheit wird unter Franz + Partner firmieren.

Interview zu Legal Tech

Die FDP will es Legal Tech-Unternehmen in Deutschland leichter machen. Weil der Gesetzgeber die Weiterentwicklung des deutschen Rechts nicht so recht vorantreibt, müssen derzeit Anbieter auf Basis einer ungeklärten Rechtslage arbeiten. Ein neuer Gesetzentwurf der FDP-Fraktion will das Bundestag ändern - und stößt damit eine Diskussion an. JUVE sprach mit Standford-Dozent Dr. Roland Vogl über den Stand der Regulierung in Deutschland und darüber, was die neuen Vorshcläge bringen können.

Köln

Die Kölner MDP-Kanzlei Axis hat sich mit dem langjährigen Studiengangsleiter am Institut für Versicherungswesen der wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Fakultät der TH Köln verstärkt. Prof. Dr. Peter Schimikowski ist spezialisiert auf Versicherungsvertragsrecht und Industriehaftpflicht und steigt als Salary-Partner ein.

Hamburg und Stuttgart

Baker Tilly hat ihren Rechtsberatungszweig Mitte Mai mit zwei Quereinsteigern verstärkt: In Hamburg kam als neuer Partner der IP- und IT-Rechtler Dr. Christian Engelhardt (44), der zuletzt als Counsel bei Latham & Watkins gearbeitet hatte. In Stuttgart wechselte Dr. Boris Weirauch (42) von PricewaterhouseCoopers. Er stieg als Senior-Manager im Öffentlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht ein.

„Importiertes Rechtsgewirr“

Das Ringen um ein neues Unternehmensstrafrecht hält Juristen seit mehr als einem Jahr in Atem. Vor allem ein Aspekt hat zuletzt für Diskussionen gesorgt: Die Befürchtung, der Gesetz­geber könnte verbieten, dass Internal Investigations und Unternehmensverteidigung in einer Hand liegen. JUVE hat sechs renommierte Strafrechtler gefragt: Wäre eine Trennung von ­Investigations und Unternehmensverteidigung machbar und sinnvoll? Und welche Auswirkungen hätte das auf den Markt?

Streitgespräch zum Wirtschaftsstrafrecht

Strafrecht in der Großkanzlei: Ist das sinnvoll, kann das gutgehen? Ja, sagt die Strafverteidigerin Simone Kämpfer. Sie wechselte aus einer Boutique zu Freshfields Bruckhaus Deringer. Nein, widerspricht der Hamburger Strafverteidiger Gerhard Strate: Großkanzleien sollten die Finger vom Strafrecht lassen. Ein Streitgespräch über Berufsethos, Marktverschiebungen, Mandatskonflikte.

Referendariat

Das Land Hessen will für Rechtsreferendare wieder attraktiver werden. „Dies wird mit einer Wiedereinführung der Verbeamtung von Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendaren gewährleistet“, heißt es in einem Gesetzentwurf der Regierungskoalition von CDU und Grünen.