Markt und Management

Gewerblicher Rechtsschutz

Buse Heberer Fromm hat ihre IP-Praxis am Standort Hamburg mit einem Quereinsteiger verstärkt. Der neue Partner Dr. Gösta Schindler (35) kommt von der amerikanischen Kanzlei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan. Mit dem Neuzugang umfasst die Praxisgruppe bei der Full-Service-Kanzlei jetzt an sechs Standorten acht Berufsträger, davon drei in Hamburg.

Personalien

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
Stuttgart

Der Stuttgarter Prozessexperte Dr. Anton Maurer (66) ist zum Jahreswechsel aus der Partnerschaft von CMS Hasche Sigle ausgeschieden und hat sich selbständig gemacht. Als Einzelanwalt will er sich auf Schiedsrichter- und Parteivertretermandate konzentrieren.

Berlin

Dentons baut das Berliner Büro mit zwei Quereinsteigern aus: Dr. Stefan Dittmer (51), Experte für Prozess- und Wettbewerbsrecht, war bislang Partner bei DLA Piper und ist seit Februar für Dentons tätig. Von Heuking Kühn Lüer Wojtek wechselte zum Januar Dr. Benjamin Kurzberg (37) in die Restrukturierungspraxis. Er stieg als Sozius bei Dentons ein, was mit dem Status eines Salary-Partners vergleichbar ist.

Strafrecht

Der Gesetzgeber will die strafrechtliche Vermögensabschöpfung grundlegend neu regeln, der entsprechende Entwurf der Bundesregierung wird derzeit im Bundestag diskutiert und scharf von den Anwaltsverbänden kritisiert. Der Strafrechtler Prof. Dr. Alfred Dierlamm sitzt im Strafrechtsausschuss der Bundesrechtsanwaltskammer und ist Sachverständiger für de Rechtsausschuss des Bundestages. Im Gespräch mit JUVE erläutert er, warum er das Gesetz für reichlich misslungen hält.

Darmstadt

Die Darmstädter MDP-Kanzlei Moog hat ihre Partnerriege zum Januar mit einem Neuzugang verstärkt. Der IP-Anwalt Dr. Tim Becker (43) kommt von der ebenfalls in Darmstadt ansässigen Boutique Dr. Dr. Lindemann Dr. Rist & Partner. Zugleich ernannte die Kanzlei Dr. Tobias Moog (34), Enkel der Kanzleigründer, zum Partner. Er leitet die Arbeitsrechtspraxis.

München

Der Private-Equity-Partner Dr. Jan Schinköth (40) wechselt von DLA Piper zu Sidley Austin. Schinköth kam Ende 2013 mit dem Partner Dominik Stühler von Kirkland & Ellis zu DLA. Seitdem war er an einer Reihe von Deals im oberen Mid-Cap-Segment beteiligt. So hat er zum Beispiel 2015 Sun European Partners beim Kauf von Flabeg beraten. Er war auch als federführender Corporate-Partner bei etlichen Immobiliendeals tätig, etwa als Blackstone 2016 mehrere Logistikstandorte übernahm.

Ausbau

Die M&A-Boutique Lupp + Partner ist ab März mit einem Büro in Hamburg vertreten. Dafür holte sie Carsten Hohmann als Partner ins Boot, bislang Senior Associate bei Hengeler Mueller. Mit ihm wechselt Tim Weber aus dem Münchner Lupp-Büro an die Elbe, außerdem will die Kanzlei in Kürze dort einen weiteren Associate einstellen.

Sanierungsberatung

Im Zuge des Ausbaus ihres Beratungszweiges hat die Kanzlei Pluta jetzt auch eine Pluta Management GmbH gegründet. Neuzugang Steffen Beck (54), der mit seiner gesamten Kanzlei zum Februar Pluta in Stuttgart verstärkt, wird neben Dr. Maximilian Pluta (38) und Jochen Glück (51) einer von drei Geschäftsführern der Management-Gesellschaft.

VW-Abgasaffäre

Bosch steht in Sachen Abgasaffäre kurz vor der Einigung mit amerikanischen Klägern. Der schwäbische Autozulieferer teilte mit, er wolle den Sammelklägern knapp 330 Millionen Dollar zahlen, also rund 300 Millionen Euro. Ein Schuldeingeständis sei damit aber nicht verbunden. Für Bosch begleiten unter der Federführung von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton die Kanzleien Sidley Austin und Hengeler Mueller die Vergleichsverhandlungen.

Interview zu Legal Tech

Was kann Legal Tech? Zwischen der Weltherrschaft der Roboter und „Alles bleibt, wie es ist“ scheint alles möglich. Natürlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Etwas genauer weiß es Dirk Hartung: Er ist Legal-Tech-Leiter an der Bucerius Law School in Hamburg und Mitgründer der European Legal Tech Association. Im JUVE-Interview erklärt er, warum Rechtsabteilungen am meisten zu gewinnen haben – und warum sich Kanzleien beim Thema Legal Tech so schwer tun.

Interview zu Steuergerechtigkeit

Viele internationale Konzerne rechnen ihre Gewinne klein und verlagern sie dorthin, wo die Steuersätze niedrig sind – so viele, dass diese Praxis sogar einen eigenen Namen hat: Base Erosion and Profit Shifting, kurz BEPS. Mehrere Staaten wollen gegen aggressive Steuerplanungen internationaler Konzerne vorgehen. Über die Risiken dieser BEPS-Initiative spricht Baker & McKenzie-Partner Stephan Schnorberger im JUVE-Interview. Er empfiehlt Unternehmen, ihr Geschäftsmodell zu prüfen.

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