Verfahren

  Juve Plus Frankfurter Gericht unter Druck

Ein Urteil in der Anleiheklage der deutschen FMS Wertmanagement gegen die Heta lässt weiter auf sich warten. In der heutigen Verhandlung vor dem Landgericht Frankfurt stand ein Antrag der früheren Hypo Alpe Adria im Mittelpunkt, die strittigen Fragen zunächst dem Europäischen Gerichtshof vorzulegen. Dass die Entscheidung vertagt wurde, ist auch Folge des Drucks, der auf dem Gericht lastet. Denn mit einem Urteil könnte es die erzielte Verständigung zwischen der Republik Österreich und den wesentlichen Anleihegläubigern zerstören.

  Juve Plus Hoffnung zerstört

Die mehrfache Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat heute abseits der Sportarena eine schwere Niederlage einstecken müssen. Der Bundesgerichtshof (BGH) erklärte ihre millionenschwere Schadensersatzklage gegen den Eisschnelllauf-Weltverband ISU vor deutschen Gerichten für unzulässig.

  Juve Plus Streit um G36

Schießt das G36 präzise genug? Um diese Frage dreht sich ein vielbeachteter Prozess vor dem Landgericht Koblenz. Dort klagt Heckler & Koch gegen das Beschaffungsamt der Bundeswehr, nachdem das Amt selbst Gewährleistungsforderungen gegen den Waffenhersteller erhoben hatte.

  Juve Plus Untersuchungsbericht von Quinn Emanuel

Der Skandal um Korruptionsvorwürfe im Weltfußballverband Fifa erreicht eine neue Dimension: Ex-Fifa-Präsident Joseph Blatter und zwei weitere frühere Top-Funktionäre, darunter ein Deutscher, sollen sich demnach rund 80 Millionen Schweizer Franken an überzogenen Gehaltszahlungen zugeschlagen haben. Dies gaben in einem Zwischenbericht am vergangenen Freitag Anwälte der Kanzlei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan bekannt, die eine interne Untersuchung beim Weltfußballverband leiten.

  Juve Plus Forderungen an Rehazentren

Fernsehsendungen in Gemeinschaftsräumen von Rehazentren sind abgabenpflichtig. Das hat der EuGH entschieden und damit geltende EU-Richtlinien präzisiert. Die Ausstrahlung dort sei eine öffentliche Wiedergabe und gleichzusetzen mit der in Gaststätten oder Hotels.

  Juve Plus Krankenkassen

Apotheker, Hersteller und Krankenkassen führen in Deutschland einen Dauerstreit über Arzneimittelpreise. Nun hat sich der Europäische Gerichtshof gleich zwei Mal damit befasst. Während ein Urteil die Vergabe von Rabattverträgen durch Krankenkassen nach dem sogenannten Open-House-Modell für zulässig erklärte, könnte ein weiteres Verfahren eine Wende einleiten: Die Preisbindung bei verschreibungspflichtigen Medikamenten verstößt laut Generalanwalt gegen Europarecht. Folgt das Gericht den Schlussanträgen, könnte das den beschaulichen deutschen Apothekenmarkt aufmischen.

  Juve Plus Schiedsverfahren

Im Streit zwischen zwei Medizintechnik-Herstellern mit gemeinsamer Vergangenheit hat ein Londoner Schiedsgericht weitgehend zugunsten des deutschen Unternehmens Humediq entschieden. Die schwedische Elekta wollte einen exklusiven Liefervertrag für ungültig erklären lassen und warf dem Humediq-Gründer arglistige Täuschung vor. Das Schiedsgericht stellte aber fest: Die Kündigung des Liefervertrags war nicht korrekt. Elekta muss knapp neun Millionen Euro plus Zinsen an Humediq zahlen.

  Juve Plus Onlinehandel und Selektivvertrieb

Auch zwischen Händlern und Herstellern kommt es regelmäßig zu Streitigkeiten um stationären Handel und Onlinehandel. Denn Hersteller bestimmter Produkte dürfen ihre Händler in Deutschland einschränken, um einen Qualitätsstandard beim Vertrieb zu gewährleisten. Das könnte sich bald ändern. Das OLG Frankfurt hat kürzlich dem Europäischen Gerichtshof Fragen zum Selektivvertrieb vorgelegt, die Kernfragen des Onlinehandels berühren.

  Juve Plus Musiksampling

Das Urheberrechtsverfahren um das in der Hip-Hop-Musik übliche Sampling muss neu aufgerollt werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden und damit der Verfassungsbeschwerde einer Gruppe von Musikern um den Produzenten Moses Pelham stattgegeben. Es war die erste mündliche Verhandlung des Verfassungsgerichts zu einem urheberrechtlichen Thema.

  Juve Plus Kartellverfahren

Die Deutsche Bahn benachteiligt Wettbewerber beim Fahrkartenvertrieb und muss deshalb umfangreiche Änderungen an ihrer bisherigen Praxis vornehmen. Dazu verpflichtete sie sich gegenüber dem Bundeskartellamt, das darauf jetzt ein Verfahren gegen den Konzern einstellte.

  Juve Plus Sal. Oppenheim

120 Millionen Euro fordert die Deutsche Bank von dem ehemaligen Sal. Oppenheim-Banker Matthias Graf von Krockow. Es geht um Schadensersatz für Geschäfte der Privatbank Sal. Oppenheim aus dem Jahr 2009. Mit anderen ehemaligen Top-Bankern sollen Vergleichsgespräche laufen. Nun wechselt von Krockow die Anwälte: Mit Bub Gauweiler kommt die Kanzlei ins Mandat, die der Deutschen Bank im Kirch-Prozess zehn Jahre das Leben schwer machte.

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