Verfahren

  Juve Plus Insolvenz

Bei der ersten Gläubigerversammlung der zahlungsunfähigen Gontard & Metallbank ist Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen von White & Case, Feddersen Mitte August in seinem Amt bestätigt worden.Pannen teilte mit, dass die Einleger der Bank durch den Einlagesicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken in vollem Umfange entschädigt werden. Ausnahme: Die Eigner von Inhaberschuldverschreibungen werden nur entsprechend der Rückzahlungsquote bedient. Rund 700 der Eigner haben sich daher an den Frankfurter Anwalt Klaus Nieding (Nieding + Barth Rechtsanwalts Aktiengesellschaft) gewendet. Der Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) soll nun ihre Rechte wahrnehmen. (Jörn Poppelbaum)

  Juve Plus Insolvenz

Die in Frankfurt ansässige Tochter des Teleglobe-Konzerns hat Anfang August Insolvenz beantragt. Sie ist Folge des Zusammenbruchs des kanadischen Mutterkonzerns, der ein internationales Netz zum Datentransfer betrieb. Von 35 Mitarbeitern seien 30 bereits gekündigt worden, teilte der zum vorläufigen Verwalter bestellte Frankfurter Rechtsanwalt Stefan Rieger (von dem Westpfahl & Spilker verbundenen Insolvenzbüro Dr Bernsau-Stefan Rieger) mit. (Jörn Poppelbaum)

  Juve Plus Insolvenz

Im August 2002 hat die Licher Firma Compusoft Computervertrieb und Softwareversand GmbH Insolvenz beantragt. Compusoft war in finanzielle Schieflage geraten, weil US-Softwarehersteller Microsoft den Betrieb auf zehn Millionen Euro Schadensersatz verklagt hatte. Hintergrund: Der ehemalige Compusoft-Geschäftsführer hat nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Schulversionen von Computerprogrammen eingekauft und als Vollversion weiterveräußert. Zum vorläufigen Verwalter wurde der Gießener Anwalt Bernd Völpel (Völpel Diehl Schneider Gliese Hauk) bestellt. (Jörn Poppelbaum)

  Juve Plus Insolvenz

Die Tratex-Gruppe hat Ende August beim Amtsgericht Stuttgart Insolvenz beantragt. Das Waiblinger Traditionsunternehmen mit insgesamt rund 170 Mitarbeitern wird derzeit vom vorläufigen Insolvenzverwalter Steffen Beck (Viniol, Rek + Partner) geführt.

  Juve Plus Insovlenz

Der Münchner Filmproduzent und –händler Helkon Media AG hat Anfang August Insolvenz beantragt. Das Geschäft läuft dank eines Massekredits der Vereins- und Westbank Hamburg und der Stadtsparkasse Köln zunächst in vollem Umfang weiter. Zum vorläufigen Verwalter wurde der Münchner Rechtsanwalt Axel Bierbach (Müller-Heydenreich Beutler & Kollegen) bestellt. (Jörn Poppelbaum)

  Juve Plus Insolvenz

Anfang September ist das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Oberhausener Maschinenbau- und Mischkonzerns Babcock Borsig AG eröffnet worden. Wie erwartet wird der Konzernkern in Eigenverwaltung durch den neuen Vorstandsvorsitzenden Horst Piepenburg (Piepenburg-Gerling Rechtsanwälte) gelenkt, zum Sachwalter der 19 in Eigenregie laufenden Betriebe wurde der bisherige vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Helmut Schmitz (Schmitz und Schmitz, Krefeld) bestellt. Insgesamt wurden jedoch sage und schreibe 18 – z.T. noch vorläufige – Insolvenzverwalter bei 63 in- und ausländischen Babcock-Tochtergesellschaften eingesetzt (Die Babcock-Verwalter-Rangliste). Das Kühlturmgeschäft, die Balcke-Dürr-Gruppe, wurde mittlerweile veräußert. (Jörn Poppelbaum)

  Juve Plus

Mitte Juni hat auch das Verwaltungsgericht Frankfurt das bereits vollzogene Delisting von Ingram Macrotron an der Frankfurter und der Bayerischen Börse bestätigt.In dem Verfahren betreute Dr. Wolfgang Renner, Münchner Öffentlich-Rechtler bei KPMG Beiten Burkhardt, das in Dornach bei München ansässige IT-Unternehmen.

  Juve Plus

Gernot Lehr von Redeker Sellner Dahs & Widmaier hat das Erste und Zweite erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht Köln vertreten. In dem von der FDP angestrengten Verfahren ging es um die Teilnahme des Parteivorsitzenden Guido Westerwelle am Fernsehduell Schröder-Stoiber.

  Juve Plus

Gleiss Lutz-Arbeitsrechtspartner Dr. Jobst-Hubertus Bauer war bereits Ende Mai für die Handelsblattgruppe-Zeitung GmbH in einem betriebsverfassungsrechtlichen Grundsatzprozess beim Bundesarbeitsgericht erfolgreich. Der Verlag darf danach im Rahmen interner Ethikregeln seine Redakteure verpflichten, bestimmte Aktien nicht zu halten bzw. den Besitz anderer der Chefredaktion offenzulegen.

  Juve Plus

Dr. Hans Mewes aus der Hamburger Sozietät Esche Schümann Commichau vertritt einen ehemaligen amtlichen Kursmakler bei seiner Verfassungsbeschwerde gegen das 4. Finanzmarktförderungsgesetz.Mewes reichte beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einen Eilantrag ein. Er will für seinen Mandanten bewirken, dass der bisher in § 10 Absatz 2 Börsengesetz geregelte grundsätzliche Vorrang des Präsenzhandels an den deutschen Börsen für eine dreijährige Übergangsfrist weiter gilt.

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Am 28. Februar hat die KM Europa Metal AG (Osnabrück) den Squeeze-out ihrer Minderheitsaktionäre per Übertragung der Aktien auf ihren Hauptaktionär SMI Società Metallurgica Italiana beschlossen. Die gegen den Hauptversammlungsbeschluss erhobene Anfechtungsklage wurde Anfang Juli vom LG Osnabrück abgewiesen.

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