Deals

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Der Handels- und Energiekonzern BayWa hat 87,7 Prozent am Münchner Wind- und Solarstromunternehmen Renerco Renewable Energy Concepts übernommen. Verkäuferin war die insolvente australische Investmentbank Babcock & Brown. Der Kaufpreis lag bei 50 Mlillionen Euro.

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Der Private-Equity-Investor Oakley Capital hat eine Mehrheit von 51 Prozent an der Londoner Holding Verivox erworben. Der Kaufpreis betrug etwa 20 Millionen Euro. Kernstück des Unternehmens bildet die Heidelberger Verivox GmbH, die hierzulande eines der größten Tarifvergleichsportale für den Energie- und Telekommunikationsmarkt betreibt.

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Die Berliner Nachrichtenagentur ddp hat das deutsche Nachrichtengeschäft des Konkurrenten The Associated Press (AP) übernommen. Für die deutsche Tochter sowie die Dienste in der Schweiz und in Österreich zahlte ddp dem US-amerikanischen Medienunternehmen einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Der Deal beinhaltet auch die Lizenz, sämtliche Inhalte des internationalen AP-Netzwerks zu nutzen. Weltweit beschäftigt AP in 250 Büro rund 3.000 Journalisten. Die weltweit größte Nachrichtenagentur zieht sich damit aus dem deutschsprachigen Raum zurück, wird ddp allerdings auch hierzulande langfristig mit Nachrichten aus aller Welt versorgen. Bestandteil des Deals ist zudem eine langfristige Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Parteien: Die Agenturen haben sich im Rahmen einer Lizenzvereinbarung verpflichtet, die redaktionellen Inhalte 15 Jahre lang untereinander auszutauschen. Hinter ddp stehen die beiden Unternehmer Dr. Martin Vorderwülbecke und Dr. Dr. Peter Löw und deren 2008 gegründeter Beteiligungsfonds BluO. Zuvor standen beide an der Spitze der Starnberger Investorengruppe Arques.

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Der japanische Ventilproduzent Kitz hat den deutschen Armaturenhersteller Perrin erworben. Verkäufer waren die Beteiligungsgesellschaft Nord Holding, die 85 Prozent der Anteile hielt, sowie das Management von Perrin, bei dem die restlichen 15 Prozent lagen.

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Der Bahntechnikkonzern Vossloh ist ins Geschäft mit Schienendienstleistungen eingestiegen. Vossloh erwarb die Schienendienstleistungs-Gesellschaften der Stahlberg-Roensch-Gruppe sowie die LOG Logistikgesellschaft Gleisbau mbH und die ISB Instandhaltungssysteme Bahn GmbH. Die beiden letzteren gehören zur Contrack-Gruppe, die auf Organisation und Überwachung von Schienentransporten spezialisiert ist. Die neuen Töchter mit insgesamt sieben Standorten in Deutschland und 300 Mitarbeitern werden in einem neuen Geschäftsfeld unter dem Namen Vossloh Rail Services zusammengefasst. Die übernommenen Gesellschaften sind auf die Logistik und die Pflege sowie das Verschweißen von Eisenbahnschienen spezialisiert. Die Zukäufe haben ein Volumen von 100 Millionen Euro.

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Das schwedische Instandhaltungsunternehmen Euromaint hat für 18 Millionen Euro den Großteil der Rail Service Management Group (RSM), einem deutschen Wartungsdienstleister für Schienenfahrzeuge, gekauft. Finanziert wurde die Transaktion von der Private Equity Gesellschaft Ratos, deren Portfolio EuroMaint vollständig angehört. Verkäufer war der RSM-Gründer und Eigentümer Hermann Weise.

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Die in Bonn ansässige IVG Asset Managemnt hat das Property Management in Deutschland ausgelagert. Die Bilfinger-Berger-Tochter EPM Assetis übernimmt 66 Prozent des Bestands und die Strabag Property and Facilities Services den Rest. Zudem wechseln 35 Mitarbeiter zu EPM.

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Katjes Fassin weitet sein Geschäft künftig auch auf den niederländischen Markt aus: Der Süßwarenproduzent beteiligte sich mit 50 Prozent am Lakritzhersteller Festivaldi. In den Niederlanden sind die 'Harlekijntjes Lakritz' von Festivaldi das am meisten verkaufte Zuckerwarenprodukt.

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Der auf Video-Streaming spezialisierte US-Netzwerkbetreiber Limelight Networks hat den Werbedienstleister Eyewonder übernommen. Den Kaufpreis in Höhe von 110 Millionen US-Dollar zahlt Limelight zu 62 Millionen Dollar in bar, den Rest in 12,74 Millionen eigene Aktien.

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Die schwer angeschlagene Bayerische Landesbank (BayernLB) trennt sich im Zuge ihrer Sanierung komplett von der Mehrheit an der Saarländischen Landesbank (SaarLB). Für 65 Millionen Euro gehen zunächst 25,2 Prozent der Anteile zurück an das Saarland, das damit zusammen mit dem Sparkassenverband Saar wieder eine Mehrheit von 50,1 Prozent an dem Institut hält.