Deals

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Europas größter Zuckerproduzent Südzucker hat eine unbesicherte Wandelanleihe im Volumen von insgesamt rund 283,5 Millionen Euro begeben. Darin enthalten ist eine Überzeichnungsreserve (Greenshoe) von bis zu 28 Millionen Euro, die von den begleitenden Banken vollständig ausgeübt wurde. Die Papiere wurden ausschließlich institutionellen Investoren außerhalb der USA angeboten, der Zinssatz der sieben Jahre laufenden Anleihe liegt bei 2,5 Prozent. Die Deutsche Bank und J.P. Morgan führten das begleitende Bankenkonsortium. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Südzucker einen Umsatz von rund 5,9 Milliarden Euro. Das durch die Anleihe erlöste Geld soll für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden. (René Bender)

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Edeka Südwest Fleisch GmbH, eine Tochter des Lebensmittelkonzerns Edeka, hat für 110 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg ein 200.000 Quadratmeter großes Grundstück erworben.Auf dem Gelände an der Stadtgrenze zwischen Rheinstetten und Karlsruhe will das Unternehmen ein Fleischwerk bauen, durch das alle Edeka-Märkte in Südwestdeutschland versorgt werden sollen. Das Werk soll eines der größten Europas werden. (René Bender)

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Der US-Mischkonzern Honeywell hat für 400 Millionen US-Dollar den hessischen Regeltechnikspezialisten RMG übernommen. Verkäufer war der Finanzinvestor Triton, der RMG 2005 erworben hatte. RMG mit Sitz in Offenbach bietet mit weltweit 1.200 Mitarbeitern Produkte und Dienstleistungen der Regel-, Sicherheits- und Messtechnik für die Gasversorgung an. Zu den Kunden in fast hundert Ländern gehören beispielsweise alle vier großen in Deutschland aktiven Energieversorger E.on, EnBW, RWE und Vattenfall. Als Investmentbank begleitete Lazard die Transaktion. (René Bender)

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Das japanische Telekommunikationsunternehmen NTT will den IT-Sicherheitsdienstleister Integralis übernehmen. NTT bietet im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots 75 Millionen Euro für das Unternehmen aus Ismaning bei München.Damit die Transaktion zustande kommt, müssen 75 Prozent der Aktionäre das Angebot annehmen, das 35 Prozent über dem Schlusskurs von Ende Juni liegt. Der Integralis-Vorstand, der nach der Übernahme weiter im Amt bleiben soll, nahm die Offerte bereits an. Integralis schützt große Unternehmen vor Angriffen durch Hacker, Computerviren oder Informationsmüll. 2008 setzte das Unternehmen mit 500 Mitarbeitern rund 168,9 Millionen Euro um. (René Bender)

  Juve Plus ...und plötzlich Dachdecker

Mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde Euro ist es einer der größten Debt-Equity-Swaps (Umwandlung von Schulden eines Unternehmens in Eigenkapital durch den Verkauf von Beteiligungen) bislang in Deutschland. Vor allem aber ist es der wohl erste, der gegen den Eigentümer durchgesetzt wurde. Die Hedgefonds Apollo, TowerBrook und York und weitere erstrangig besicherte Gläubiger übernehmen ihre bisherige Schuldnerin Monier.

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Der Automobilzulieferer Neumayer Tekfor hat sich Ende Juni mit seinen Gesellschaftern und Hauptkreditgebern auf eine neue Kapitalstruktur geeinigt. Der Einigung war ein Moratorium vorausgegangen, ohne dass die Neumayer-Gruppe vermutlich Insolvenz hätte anmelden müssen. Der Kern der Restrukturierung besteht in einer Finanzspritze von 42 Millionen Euro an neuem Kapital durch den Hauptgesellschafter, Barclays Private Equity, sowie durch die kreditgebenden Banken. Außerdem verzichten auch weitere Private-Equity-Gesellschaften auf Darlehensforderungen: Die Minderheitsgesellschafter Gartmore, Nationwide und GIC Special Investments sowie Mezzanine-Darlehensgeber wie Axa Private Equity Mezzanine.

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Die Bad Sodener FBH-Gruppe hat vom Pharmazulieferer Gerresheimer dessen Segment für technische Kunststoffe übernommen. Der Kaufpreis für die Gerresheimer Wilden Technical Plastic Systems GmbH (TPS), lag einschließlich übernommener Schulden bei rund 12 Millionen Euro. Die TPS GmbH fertigt mit rund 430 Mitarbeitern an Standorten in Deutschland, der Tschechischen Republik und Mexiko Spritzgusskomponenten aus Kunststoff für die Autoindustrie. Das Unternehmen setzte im vergangenen Geschäftsjahr 74 Millionen Euro um.

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Die Münchner Brau Holding International (BHI), ein Gemeinschaftsunternehmen der bayrischen Unternehmerfamilie Schörghuber (50,1 Prozent) und des niederländischen Brauereikonzerns Heineken (49,9 Prozent), hat nach sieben Jahren ihr Joint Venture mit der saarländischen Karlsberg Brauerei aufgelöst. Die drittgrößte deutsche Braugruppe BHI, zu der unter anderem die Paulaner-Brauerei gehört, gab ihre Beteiligung in Höhe von 45 Prozent am deutschen Karlsberg-Biergeschäft wieder an die Saarländer ab. Damit ist Karlsberg, die unter anderem die Marke 'Mixery' produziert, wieder vollständig in Familienbesitz.

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Die Beteiligungsgesellschaften Hannover Finanz und Vibro haben ein Joint Venture unter dem Namen WKS Druckholding gegründet. Dafür brachte die Hannover Finanz ihr Essener Portfoliounternehmen Westend Druckereibetriebe GmbH ein. Vibro beteiligte sich mit der Kraft-Schlötels GmbH. Gemeinsam wollen beide Unternehmen ihr Engagement im Markt für sogenannte Rollen-Offset-Druckereien ausbauen. Das neue Unternehmen kommt auf einen Gesamtumsatz von 165 Millionen Euro und beschäftigt nach dem Zusammenschluss rund 380 Mitarbeiter. Die Druckereibetriebe der eingebrachten Gesellschaften bleiben an ihren bisherigen Standorten Essen und Wassenberg bestehen.

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Skion, die Bad Homburger Beteiligungsgesellschaft der Quandt-Erbin Susanne Klatten, hat sich mit 28,9 Prozent an dem Frankfurter Chemieunternehmen Geohumus International beteiligt. Geohumus, 2005 gegründet, entwickelt ein stark wasserspeicherndes Granulat, das das 50-Fache seines Eigengewichts an Flüssigkeit aufnehmen kann. Für die Entwicklung des Stoffes erhielt das Unternehmen unter anderem 2006 den deutschen Gründerpreis. Das Granulat wird statt Erde benutzt, um Pflanzen mit Wasser zu versorgen. Das Produkt soll besonders in Gebieten eingesetzt werden, in denen Wassermangel herrscht.

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Ein Konsortium aus sieben Banken unter Führung der staatlichen KfW Ipex hat einen Kredit in Höhe von 1,4 Milliarden Euro für den Ausbau des Flughafens Berlin-Schönefeld zum neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) zur Verfügung gestellt. Entsprechende Verträge schloss das Konsortium mit der Betreibergesellschaft Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) ab. Dem Konsortium gehören neben der KfW Ipex auch die Berliner Volksbank, die DZ Bank, die Investitionsbank Berlin, sowie die Investitionsbank des Landes Brandenburg, die Landesbank Berlin und die Nord LB an. Der Kredit läuft über zehn Jahre, eine weitere Milliarde Euro über eine Laufzeit von 25 Jahren kommt von der Europäischen Investitionsbank.

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