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Das schwedische Private-Equity-Haus Industri Kapital hat den Nürnberger Automobilzulieferer Flabeg übernommen. Verkäufer war der Beteiligungsfonds Equivest, der von der CBR Management GmbH in München gemanagt wird. Finanziert wurde die Transaktion von der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank (HVB). Manager der Flabeg-Gruppe beteiligten sich an dem Erwerb. Flabeg produziert Spiegelgläser für die Solar- und Automobilindustrie. Das 1882 gegründete Unternehmen verfügt über zehn Standorte in Europa, Amerika und Asien.

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Der indische Softwarekonzern NIIT Technologies hat das auf die Betreuung von Fluggesellschaften spezialisierte bayrische Softwarehaus Softec erworben.Verkäufer waren die Beteiligungsholding Intro des Unternehmers Hans-Rudolf Wöhrl sowie das Softec-Management. Die IT-Lösungen des 1982 von Intro gegründeten Unternehmens sind bei mehr als 40 Fluglinien im Einsatz.

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Siemens hat seinen Geschäftsbereich Wireless Modules im Rahmen eines Leveraged Buy-outs an den britischen Finanzinvestor Granville Bird und an T-Mobile Venture, das Venture-Capital-Unternehmen der Deutschen Telekom, verkauft. Darüber hinaus beteiligte sich neben dem Management auch eine Gruppe von Privatinvestoren.Im Rahmen einer strategischen Zusammenarbeit mit Siemens Wireless Modules, die auf die Entwicklung und den Vertrieb von Mobilfunk-Modulen spezialisiert ist, will sich T-Ventures mit einem Minderheitsanteil an der neuen Gesellschaft beteiligen.

  Juve Plus Arcor-Übernahme

Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat seine Festnetztocher Arcor komplett von der Deutschen Bahn und der Deutschen Bank übernommen. Die beiden bisherigen Mitgesellschafter hielten zusammen 26,4 Prozent der Arcor-Anteile – die Bahn 18,2 und die Deutsche Bank 8,2 Prozent. Vodafone zahlte nach eigenen Angaben für die Anteile 474 Millionen Euro in bar. Mit der Übernahme entstehe ein neuer wirtschaftlich starker Komplettanbieter für Mobilfunk, Festnetz, Datendienste und Internet, hieß es bei Vodafone.

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Der von der Deutschen Bank gemanagte Fonds RREEF Pan-European Infrastructure Fund LLP hat 25,1 Prozent an der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) erworben. Verkäufer ist die Hansestadt Lübeck, die in einem europaweiten Bieterverfahren einen Käufer gesucht hatte. Daran beteiligten sich neben RREEF noch die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), der Hafenbetreiber Rhenus, die Reederei Finnlines sowie die australische Bank Macquarie. RREEF wird im Jahr 2012 weitere 12,4 Prozent an dem größten deutschen Ostseehafen übernehmen, sofern die Stadt eine ihr eingeräumte Put-Option ausübt. Vor Beginn des Bieterverfahrens war die Lübeck Port Authority gegründet und die LHG umstrukturiert worden.

  Juve Plus Übernahmeangebot

Der niederländische Finanzkonzern ING will über seine Bankentochter ING Direct den Münchner Hypothekenvermittler Interhyp übernehmen. ING Direct bietet den Aktionären in einem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot 64 Euro je Anteilsschein. Damit bewerten das niederländische Unternehmen Interhyp mit 416 Millionen Euro.

  Juve Plus Griechenland-Einstieg

Die Deutsche Telekom steigt in den griechischen Telekommunikationsmarkt ein: Für insgesamt 3,2 Milliarden Euro erwarb der Konzern 25 Prozent plus eine Stimme an der Hellenic Telecom (OTE). Die Telekom übernahm dazu knapp 20 Prozent an OTE von der Marfin Investment Group und 3 Prozent der Anteile vom griechischen Staat. Weitere 2 Prozent am griechischen Marktführer will die Telekom über den Erwerb von Aktien am Markt übernehmen.

  Juve Plus Neuer Investor

Über seinen EQT Opportunity Fonds hat der schwedische Finanzinvestor EQT die Einzelhandelskette Strauss Innovation übernommen. Der Mehrheitserwerb erfolgte durch eine Kapitalerhöhung. Strauss mit Sitz im rheinischen Langenfeld unterhält in Deutschland 108 Filialen und erzielte 2007 einen Umsatz von rund 250 Millionen Euro. Zum Angebot des Unternehmens gehören unter anderem Bekleidung, Accessoires, Kosmetika sowie Wein und Süßwaren.

  Juve Plus Überraschender Wiedereinstieg

Daimler wird überraschend wieder Großaktionär beim Motorenhersteller Tognum. Rund zwei Jahre nach seinem Ausstieg vereinbarte der Stuttgarter Autokonzern mit dem Finanzinvestor EQT, dessen 22,3 Prozent der Anteile zu übernehmen. Daimler zahlt 20 Euro pro Aktie, insgesamt also rund 585 Millionen Euro, und wird damit größter Einzelaktionär bei Tognum. Auf ein weiteres Prozent sicherte sich Daimler eine Option, zudem strebt der Autobauer eine Sperrminorität an.

  Juve Plus Bahn-Privatisierung

Die Spitzen der Bundesregierung haben in dieser Woche grünes Licht für die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn AG gegeben. Nach jahrelangem Streit verständigten sich die Union und die SPD darauf, 24,9 Prozent der Logistik-, Dienstleistungs- und Personenverkehrssparten an Investoren abzugeben. Das Schienennetz, die Bahnhöfe und die Energieversorgung bleiben dagegen in staatlicher Hand.