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Der Volkswagenkonzern hat überraschend die Mehrheit am schwedischen Lastwagenherstelller Scania übernommen. VW erwarb von der Stiftung der schwedischen Familie Wallenberg und der von der Familie geleiteten Gruppe Investor AB deren Scania-Anteile in Höhe von 30,6 Prozent für rund 2,9 Milliarden Euro. Die Wolfsburger erhöhten ihr Scania-Paket damit von 38 Prozent auf insgesamt 68,6 Prozent der Stimmrechte. Mit der Kontrollübernahme bei dem schwedischen LKW-Konzern kommt VW einer möglichen Dreierallianz mit Scania und dem Münchner Nutzfahrzeugunternehmen MAN einen Schritt näher.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Geschwindigkeitsrausch

In einer Stunde und knapp zwanzig Minuten schafft Dr. Christoph von Bülow die knapp 210 Kilometer von Frankfurt nach Stuttgart. Sein Ziel: Porsche-Platz 1, die Adresse des Stuttgarter Sportwagenbauers, der die Herzen von Autofreunden weltweit höher schlagen lässt. Porsche - das ist nicht nur ein Auto, das ist ein Mythos. Aber von Bülow kommt mit der Bahn. Weil es für den Frankfurter Partner von Freshfields Bruckhaus Deringer am praktischsten ist und er auf der Fahrt noch arbeiten kann. Obendrein wäre er in dieser Zeit selbst mit den 480 PS eines 911er Turbo und dessen Spitzengeschwindigkeit von 310 Stundenkilometern nicht da.

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Die Deutsche Fußball Liga (DFL), der Ligaverband und Leo Kirch haben sich auf eine Vermarktungsmodell für die Medienrechte an der Fußball-Bundesliga geeinigt. Die Sirius Sport Media GmbH, eine Tochter von Leo Kirchs Gesellschaft KF 15 GmbH, soll die Medienrechte an der Fußballbundesliga exklusiv vermarkten. Die Vertragspartner wollen einen Sender aufbauen, der ab Sommer 2009 fertige Sportprogramme produziert. Die geplanten Einnahmen für die DFL belaufen sich für den Zeitraum von 2009 bis 2015 auf mehr als drei Milliarden Euro. Allerdings steht der Deal noch auf der Kippe: Das Bundeskartellamt stellt sowohl den Vertrag zwischen der DFL und Sirius wie auch die derzeit gängige Zentralvermarktung der Bundesliga-Medienrechte insgesamt auf den Prüfstand.

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Der Reise- und Schifffahrtskonzern TUI hat eine synthetische Umtauschanleihe über 450 Millionen Euro begeben. Ein Bankenkonsortium aus Deutscher Bank, Citigroup, Dresdner Kleinwort und Unicredit begleitete die Transaktion und platzierte die Papiere per Privatplatzierung bei institutionellen Investoren außerhalb der USA.In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank gab die auf der Insel Jersey ansässige Zweckgesellschaft Nero Finance die Anleihe aus. Dem Vernehmen nach will die TUI AG das Geld in die Container-Schifffahrt investieren. Um das Kapital zu erhalten, trennte sich TUI vorübergehend von der Mehrheit an ihrer Touristik-Tochter TUI Travel. (René Bender)

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Der Hamburger Finanzinvestor HSH Private Equity hat die Kundo Systemtechnik GmbH von der OTG Obergfell Technology Group übernommen. Kundo Systemtechnik wird mit dem bisherigen Konkurrenten Qvedis aus dem thüringischen Mühlhausen zusammengeschlossen. Qvedis gehört bereits seit Frühjahr 2007 zum Portfolio der HSH Private Equity. Finanziert wurde die Transaktion von der NordLB. Die kartellrechtliche Genehmigung steht noch aus. Kundo entwickelt und produziert mit etwa 90 Mitarbeitern in St. Georgen (Schwarzwald) Messgeräte und Systeme zur Verbrauchsdatenerfassung insbesondere für Wohn- und Gewerbeimmobilien.

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Der Multiplex-Kinobetreiber Cinemaxx hat mit der Gewerkschaft Verdi Haustarifverträge abgeschlossen. Dem Abschluss vorausgegangenen waren mehrjährige Tarifauseinandersetzungen. Die Kinokette war Ende 2003 aus dem Arbeitgeberverband Dienstleistungsunternehmen ausgetreten und seitdem in der Nachwirkung des Tarifvertrags Filmtheater. Die Haustarifverträge gelten für rund 2.000 Mitarbeiter in 45 Kinocentern der Cinemaxx-Gruppe.

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Die Beteiligungsgesellschaft Nord Holding ist mehrheitlich bei der Teupen Maschinenbau GmbH eingestiegen. Teupen mit Sitz im westfälischen Gronau produziert mobile Arbeitsbühnen und plant mit 160 Mitarbeitern für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von 45 Millionen Euro. Die beiden Gesellschafter bleiben an Teupen beteiligt und übernehmen die Geschäftsführung.

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Die Verlagskonzern Burda hat sich an dem US-Onlinenetzwerk Glam beteiligt. Glam bündelt rund 450 kleine und mittlere Internetseiten für Frauen, die insgesamt 44 Millionen Menschen erreichen.Nach Medienberichten soll die Beteiligung im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen und Burda einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet haben.

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Das Solartechnikunternehmen Roth & Rau hat mit dem Montagetechnik- und Handlingspezialisten USK Karl Utz ein Jointventure gegründet. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam Produkte im Bereich der Automatisierungstechnik für die Solarzellenfertigung herstellen. Roth & Rau ist an dem Gemeinschaftsunternehmen, das unter SLS Solar Line Saxony GmbH (SLS) auftritt, mit 51 Prozent beteiligt, die restlichen 49 Prozent hält USK. SLS beliefert Roth & Rau auf Grundlage langfristiger Rahmenlieferverträge künftig bevorzugt mit Automatisierungsanlagen für die Solarzellenfertigung. Das neue Unternehmen beschäftigt vorerst USK-Mitarbeiter, mittelfristig sollen 50 bis 80 Arbeitsplätze geschaffen werden.

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Die Schweizer Uniwheels-Gruppe hat die operativen Tochtergesellschaften sowie Markenrechte der insolventen ATS-Gruppe in Deutschland und Polen erworben. Uniwheels setzte sich in einem mehrmonatigen Bieterverfahren durch. Der Restrukturierungsprozess wurde von einem Bankenkonsortium unter Führung der Commerzbank begleitet. Der Gläubigerausschuss hat dem Kaufvertrag zugestimmt. Beide Unternehmen sind als Hersteller und Vertreiber von Leichtmetallrädern für die Automobilindustrie sowie den Fachhandel tätig. Der Jahresumsatz der ATS-Gruppe lag zuletzt bei weltweit 400 Millionen Euro.

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Der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger will eigene Aktien im Wert von bis zu 100 Millionen Euro zurückkaufen. Der Rückkauf ist nach einem Beschluss der Hauptversammlung auf maximal zehn Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft begrenzt. Die Papiere sollen nicht eingezogen werden. Bilfinger Berger beabsichtigt, durch den Rückkauf den finanziellen Handlungsspielraum für weitere Zukäufe und zur Absicherung des Wachstum zu erhalten.

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