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Der Finanzinvestor 3i und die Unternehmensführung haben sich in Form eines Management-Buy-outs an der Euro Druckservice (EDS) beteiligt. EDS bietet Druckleistungen in Zentral- und Osteuropa an. 2006 erzielte das zur Verlagsgruppe Passau GmbH (VGP) gehörende Unternehmen mit seinen Aktivitäten in Polen, der Tschechischen Republik, Deutschland und Österreich einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro. Die Dresdner Bank übernahm die Fremdfinanzierung.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Porsche kontrolliert VW

Die Porsche AG hat ihre Beteiligung an der Volkswagen AG erneut aufgestockt und hält jetzt 30,9 Prozent der Anteile. Damit muss der Stuttgarter Sportwagenhersteller den übrigen VW-Aktionären ein Pflichtangebot unterbreiten. Dieses wird, so kündigte das Unternehmen an, jedoch nur in Höhe des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestpreises von gut 100 Euro und nicht beim Kurswert liegen. Der Erwerb einer Mehrheit an VW sei derzeit nicht angestrebt, so der Konzern.

  Juve Plus CVC gibt Ista ab

Von CVC Capital Partners beratene Fonds haben ihre Beteiligung an dem Essener Heizkostenabrechner Ista International GmbH an Charterhouse Capital Partners verkauft. Der Kaufpreis betrug einschließlich der Übernahme von Schulden rund 2,4 Milliarden Euro. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion, die bis Anfang Mai abgeschlossen werden soll, noch zustimmen. Finanziert wurde der Kauf unter anderem von Goldman Sachs und Deutsche Bank.

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An der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns entsteht das Touristikzentrum "Marina Boltenhagen". Geplant und umgesetzt wird das Projekt von der Marina Boltenhagen Projektentwicklungsgesellschaft und drei Teilgesellschaften, die unter anderem die Entwicklung eines Hotels, des Ostseedorfs und des Yachthafens steuern. Das Volumen des Gesamtprojekts liegt bei rund 100 Millionen Euro, der Bau hat nach fünf Jahren Vorbereitung begonnen. Fertiggestellt sein soll die Anlage zur Feriensaison 2007/08.

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Die Bonner Immobilien IVG Immobilien AG hat über eine niederländische Tochtergesellschaft eine Wandelanleihe mit einem Volumen von 400 Millionen Euro platziert. Die Dresdner Kleinwort und JP Morgan als Konsortialführer sowie Sal. Oppenheim boten die Schuldverschreibung mit einer Laufzeit von zehn Jahren ausschließlich bei institutionellen Investoren außerhalb der USA. Aus dem Emissionserlös will die Gesellschaft größere Transaktionen finanzieren. Im vergangenen Jahr hatte die IVG rund 1,5 Milliarden Euro in Zukäufe investiert und verwaltet nach eigenen Angaben aktuell ein Immobilienvermögen im Wert von 17,4 Milliarden Euro. (René Bender)

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An Wind ist Repower per se gewöhnt, doch derzeit weht um das Hamburger Unternehmen herum alles andere als bloß ein laues Lüftchen. Die Berater sind sich einig: Im Bieterverfahren um den Hamburger Windanlagenhersteller dabei zu sein, ist nicht nur wegen der rechtlichen Fragen eine Herausforderung, sondern vor allem wegen der strategischen Erwägungen auf allen Seiten. Noch sieht es so aus, als ob die Aktionäre erstmals tatsächlich die Wahl zwischen den Offerten zweier Anbieter haben könnten. Nachdem der französische Atomkonzern Areva, einer der beiden Aktionäre von Repower, ein Übernahmeangebot von über 850 Millionen Euro für den Windanlagenhersteller abgegeben hatte, zog auch der zweite Aktionär nach: Das portugiesische Stahlbau-Unternehmen Martifer erhält bei seinem konkurrierenden Angebot Unterstützung durch den indischen Windturbinenbauer Suzlon Energy. Für die geplante Transaktion gründeten beide eine Bieterfirma, an der Suzlon zu 75 Prozent und Martifer zu 25 Prozent beteiligt ist. Rund 1,02 Milliarden wollen sie für Repower aufbieten.

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Das Schweizer Biodieselunternehmen Biopetrol hat über die niederländische Biopetrol Finance eine Wandelanleihe mit einem Volumen von 75 Millionen Euro begeben. Die Laufzeit der am Euro MTF Market der Luxemburger Börse zugelassenen Schuldverschreibung beträgt fünf Jahre. Die Platzierung erfolgt unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre bei institutionellen Investoren außerhalb der USA. Biopetrol will durch den erzielten Erlös den Bau eines dritten Werkes finanzieren und seine Kapazität bis 2008 von aktuell 350.000 auf 1.000.000 Tonnen Biodiesel pro Jahr erweitern. Die Dresdner Kleinwort begleitete die Anleihe. (René Bender)

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Der Finanzinvestor One Equity Partners (OEP) hat vom niederländischen Nahrungsmittelkonzern Royal Wessanen dessen Geschäftssparten Dailycer und Delicia übernommen. Der Kaufpreis lag bei rund 104 Millionen Euro. Verkauft wurden Standorte in Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden. Dailycer produziert mit 575 Mitarbeitern Frühstücksflocken und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro. Delicia stellt mit 130 Beschäftigten Schokoladendekorationen her. (René Bender)

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Die ProSiebenSat.1-Tochter SevenOne Intermedia hat 75 Prozent an der Preissuchmaschine Solute GmbH erworben. Für die restlichen 25 Prozent sicherte sich die ProSiebenSat.1-Gruppe eine Kaufoption. Solute betreibt die zweitgrößte deutsche Internet-Preissuchmaschine Billiger.de. Von Oktober 2006 bis zum Januar stiegen deren monatlichen Seitenaufrufe von 18 Millionen auf 34 Millionen Zugriffe. (René Bender)

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Die niederländische Futtermittelgruppe Nutreco Holding hat von der BASF AG einen Großteil des Futtermittelzusatzstoffe-Geschäfts Prämix übernommen. Der Kauf schließt Standorte in acht Ländern ein. Durch die Übernahme will Nutreco seinen Umsatz mit Tierfutter-Zusatzstoffen auf 400 Millionen Euro verdoppeln. Für BASF ist der Verkauf Teil der Restrukturierung des Unternehmensbereichs Feinchemie. Die Kartellbehörden müssen dem Deal noch zustimmen.

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Die Stuttgarter Brauerei Dinkelacker-Schwabenbräu ist wieder in den Familienbesitz zurückgekehrt. Wolfgang Dinkelacker, der Urenkel des Gründers, hat das Unternehmen vom Brauereikonzern Inbev erworben. Erst vor drei Jahren war das schwäbische Unternehmen in den Besitz des belgischen Brauers Interbrew gewechselt, der kurz danach mit dem brasilianischen Unternehmen Ambev fusionierte. Mit rund 330 Mitarbeitern will Dinkelacker in diesem Jahr rund 800.000 Hektoliter Bier brauen und erwartet einen Umsatz von rund 68 Millionen Euro.