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Volkswagen und die Siemens haben die Volkswagen Bordnetze GmbH an ein Konsortium aus der japanischen Sumitomo Electric Industries und Sumitomo Wiring Systems verkauft. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Volkswagen und die Siemens VDO Automotive AG hatten die Volkswagen Bordnetze 1986 als Gemeinschaftsunternehmen gegründet und waren beide zu jeweils 50 Prozent an dem Autoelektronik-Zulieferer beteiligt. Das Unternehmen beschäftigt derzeit weltweit rund 8.600 Mitarbeiter an 13 Standorten, davon 4 in Deutschland, und erzielte 2005 einen Umsatz von rund 440 Millionen Euro.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das US-Unternehmen DoubleClick, Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für Onlinewerbung, hat den deutschen Wettbewerber Falk eSolutions AG übernommen. Laut Medienberichten, die sich auf Unternehmenskreise beriefen, lag der Kaufpreis bei rund 32 Millionen Euro. DoubleClick erwarb damit hauptsächlich die Kundendatenbank des Wettbewerbers, die Falk-Produktangebote werden nach der Übernahme voraussichtlich auf DoubleClick-Lösungen umgestellt.

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Die AGV-Gruppe hat über ihre Tochter HSH N Nordic Finance das Areal Sonnengarten im Berliner Stadtteil Glienicke-Nordbahn übernommen. Verkäufer ist NCC, eine Tochter des skandinavischen Bau- und Immobilienkonzerns NCC AB Stockholm. Die Transaktion ist als Sale-and-lease-back-Agreement strukturiert, der Kaufpreis beläuft sich auf rund 55 Millionen Euro. Der Leasingvertrag läuft über 18 Jahre, NCC besitzt aber die Option, das gesamte Portfolio vorher zurückzukaufen. Das Areal Sonnengarten umfasst etwa 30.000 Quadratmeter Wohnfläche und 800 Quadratmeter Gewerbefläche.

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Die Deutsche Bank hat von der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank (DG Hyp) ein Immobilienkredit-Portfolio mit einem Volumen von rund 424 Millionen Euro erworben. Das Paket beinhaltet 425 Darlehen gewerblicher Immobilienfinanzierungen in Deutschland. In einem Bieterverfahren setzte sich die Deutsche Bank gegen die Credit Suisse, JP Morgan, Lehman Brothers sowie Merrill Lynch durch. (René Bender)

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Die Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank hat im Wege einer True-Sale-Transaktion ein Portfolio mit mehr als 300 Kreditforderungen aus der Immobilienfinanzierung veräußert. Der Verkauf erfolgte in einem Bieterverfahren, das Volumen lag bei mehr als 250 Millionen Euro. Die Wüstenrot Pfandbriefbank war im Herbst 2005b aus der Verschmelzung der Wüstenrot Bank und der Wüstenrot Hypothekenbank entstanden. (Astrid Jatzkowski)

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Der Münchner Mischkonzern MAN hat sich von 65 Prozent seiner Anteile an der Tochter Roland Druckmaschinen AG getrennt. Käufer ist die Beteiligungsgesellschaft der Allianz-Gruppe, Allianz Capital Partners (ACP). Der Wert der Beteiligung liegt bei 556,4 Millionen Euro. MAN Roland soll in einem Gemeinschaftsunternehmen mit ACP aufgehen, an dem MAN weiter zu 35 Prozent beteiligt sein wird. Die Roland AG ist nach Heidelberger Druck der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt und erzielte im Geschäftsjahr 2005 mit knapp 8.800 Mitarbeitern an den Standorten Offenbach, Augsburg und Plauen einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. Dabei erwirtschaftete das lange defizitäre Unternehmen ein operatives Ergebnis von 65 Millionen Euro. Der Wert der jetzigen Transaktion liegt bei rund 850 Millionen Euro. (René Bender)

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Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Paragon Partners GmbH hat durch den von ihr beratenen Private-Equity-Fonds Paragon Secondary Partners LP einen kompletten Fonds der Afinum-Gruppe übernommen. Die „Secondary Direct Portfolio“-Transaktion ist eine der ersten im deutschen Private-Equity-Markt. Das Besondere daran ist, dass nicht ein einzelnes Unternehmen gekauft wurde, sondern das Gesamtportfolio von drei Firmen, in die der Afinum-Fonds investiert hatte: die Kinshofer Greiftechnik GmbH, die Wohnprofil AG und die Rudolf Riester GmbH & Co. KG. Die Unternehmen beschäftigen insgesamt 585 Mitarbeiter. Neben Paragon Secondary Partners LP, der ein Volumen von 47 Millionen Euro hat, beteiligten sich außerdem die HypoVereinsbank und die schweizerische UBS in unbekannter Höhe an der Akquisition.

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Die Baseler Chemie-und Pharmagruppe Schweizerhall übernimmt für bis zu 82,6 Millionen Euro die Novosis AG aus Miesbach bei München. Verkäufer des Pharmapflasterherstellers Novosis sind der Gründer Dr. Wilfried Fischer, zwei Fonds des Lead-Investors SHS aus Tübingen und als weiterer Venture Capital-Investor die Bonner Tbg. Novosis beschäftigt 62 Mitarbeiter und erwartet für 2006 einen Umsatz von 16 Millionen Euro. Schweizerhall zahlt zunächst knapp 35 Millionen Euro, davon bis Ende Mai 26,6 Millionen Euro in bar und 8,3 Millionen Euro in Aktien. Die zweite Zahlung wird bis 2008 fällig und abhängig vom Ertrag zwischen 9 Millionen und 47,7 Millionen Euro betragen. Novosis-Gründer Fischer bleibt als CEO im Unternehmen.

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Der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) haben Liegenschaften an die Volksrepublik China veräußert. Die Objekte befinden sich in Frankfurt an der Stresemannallee. An einem Standort lag früher die Hauptverwaltung des VDEW, am anderen liegt bis heute die ZVEI-Hauptverwaltung. China wird dort sein Generalkonsulat einrichten.

  Juve Plus Advent kauft RWE Solutions

RWE Energy hat ihre Tochter RWE Solutions an die US-Beteiligungsgesellschaft Advent International verkauft. Zur Dienstleistungssparte RWE Solutions gehören die SAG–Gruppe, die Nukem-Gruppe, RWE Industrie-Lösungen, Lahmeyer International und RWE Space Solar Power. Mit 9.500 Mitarbeitern erzielten sie im Jahr 2005 insgesamt einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro.

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Das Schweizer Software-Unternehmen Simulation and Forcecasting AG (SAF) ist im April an den Prime Standard der Frankfurter Börse gegangen. Das Emissionsvolumen des IPOs lag bei 48 Millionen Euro, dem Unternehmen selbst flossen davon rund 20,5 Millionen Euro zu.Die Finanzinvestoren Avida, Ventizz und Wellington gaben ihre Anteile ab, Konsortialführer war die BNP Paribas. SAF entwickelt Bestell- und Prognose-Software für Handel und Industrie. (René Bender)