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Die Bayreuther Zapf Gruppe ist an eine Investorengemeinschaft veräußert worden. Bisherige Gesellschafter des Bauunternehmens waren die Deutsche Beteiligungs AG in Frankfurt und die Delmora Bank. Erwerber sind der französische Bauträger Les Nouveaux Constructeurs (LNC) und als Finanzinvestoren die Deutsche Bank, London, sowie der zu Goldman Sachs gehörende EQT Investors und Lone Star International Finance. LNC ist mit 50 Prozent der Anteile künftig größter Zapf-Eigner. Es wurde lediglich ein symbolischer Kaufpreis vereinbart, relevante Gegenleistung für den Erwerb ist ein Betrag von 20 Millionen Euro, der Zapf zugeführt werden wird. Das Unternehmen baut seit über 100 Jahren bundesweit Häuser, Garagen und Wassersysteme und beschäftigt derzeit rund 800 Mitarbeiter, davon 720 in Bayreuth.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das ehemalige Krankenhaus Hamburg-Bergedorf ist privatisiert worden. Den Zuschlag erhielt eine Bietergemeinschaft aus Cura AG und Hiba AG. Verkäufer des Gebäudes sowie des Grundstücks ist die Bethesda Allgemeines Krankenhaus GmbH. Das Projektvolumen beträgt 30 Millionen. Das 20.000 Quadratmeter große Grundstück wird künftig aufgeteilt. Cura erhält das Gebäude und wird dies zu einem Altenpflegeheim umbauen. Hiba erhält die freien Flächen, auf denen Wohnbauten errichtet werden sollen.

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Der Private-Equity-Fonds Finatem hat die Mecanindus-Vogelsang-Gruppe von Mitgliedern der Gründerfamilie Levesque gekauft. Die Verkäufer und das Mecanindus-Vogelsang-Management beteiligten sich mit 25 Prozent an der Erwerbergesellschaft. Die deutsch-französische Mecanindus-Vogelsang zählt zu führenden Herstellern von Spannstiften in Europa und setzte im Jahr 2005 rund 43 Millionen Euro um.

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Der Equita Fonds 3 hat gemeinsam mit dem Management die Hartmetall- sowie die Keramiksparte des US-amerikanischen Bohrtechnikunternehmens Boart Longyear Holdings übernommen. Der Verkauf des Hartmetallbereichs Boart Longyear HMSR mit Sitz im hessischen Burghaun und Fertigungsstätten in China und Südafrika wurde als Asset Deal strukturiert. Die Veräußerung des Keramikgeschäfts Boart Ceramics GmbH in Auma (Thüringen) wurde als Share Deal durchgeführt. Beide Bereiche agieren in Zukunft unabhängig voneinander als Barat Carbide GmBH und Barat Ceramics GmbH. Der Bereich HMSR setzte im vergangen Jahr 67 Millionen Euro um, die Keramiksparte 12 Millionen Euro. Boart Longyear beschäftigt weltweit rund 800 Mitarbeiter, davon 300 in Burghaun und 170 in Auma. Die Dresdner Bank finanzierte den Barat Carbide-Deal, die Sparkasse Gera-Geiz den Kauf der Barat Ceramics.

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Die MAN Turbo AG hat das Dampfturbinen-Geschäft der ThyssenKrupp Technologies AG gekauft. Die Transaktion erfolgte rückwirkend zum Januar 2006. Die Dampfturbinen-Sparte von ThyssenKrupp war bislang als Produktbereich in die Hamburger Tochter B+V Industrietechnik GmbH (BVI) eingegliedert. BVI stellt Dampfturbinen für Generatorenantriebe in Biomasse-Anlagen sowie Müllverbrennungs- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerke her und erwirtschaftete mit 250 Beschäftigten zuletzt einem Umsatz von rund 65 Millionen Euro.

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Q-Cells-Mitbegründer und Großaktionär Immo Ströher ist überraschend beim Solarzellenhersteller ausgestiegen. Dazu platzierte er über die Credit Suisse rund 5,4 Millionen Q-Cells-Aktien bei institutionellen Anlegern zu 77 Euro je Aktie. Seine restlichen 2,57 Millionen Papiere wurden über eine Umtauschanleihe ebenfalls an institutionelle Investoren abgegeben. Durch die Transaktion erzielte die ehemalige Wella-Eigentümerfamilie Ströher einen Erlös von rund 640 Millionen Euro. Die Solarzellenhersteller Q-Cells ist derzeit einer der schwersten Werte im TecDax.

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Der Berliner Filmfinanzier David Groenewold übernimmt durch seinen Medienfonds German Film Productions 53,7 Prozent am börsennotierten TV- und Kinoproduzenten Odeon Film AG. Verkäufer ist die Münchner Bavaria Film GmbH, die DZ Bank finanziert die Übernahme. Erstmals in Deutschland erwarb damit ein Medienfonds ein Medienunternehmen direkt. Der Schritt gilt als Reaktion auf die verschärfte Besteuerung von Medienfonds hierzulande. Bavaria Film, die mehreren ARD-TV-Anstalten gehört, hatte Odeon Ende 2005 zum Verkauf gestellt, den Prozess strukturierte die Bavaria-Hausbank HVB. Zu den Interessenten gehörten neben Groenewold dem 'Handelsblatt' zufolge auch der Münchner Medienmogul Dr. Herbert Kloiber (Tele München) und die börsennotierte MME Moviement. Odeon setzte im vergangenen Jahr 41 Millionen Euro um und erzielte dabei einen Gewinn von 2,1 Millionen Euro vor Steuern.

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Der japanische Automobilzulieferer NTN Corporation hat durch ein Jointventure eine 25-prozentige Beteiligung an der IFA-Antriebstechnik GmbH erworben. Verkäuferin war die IFA-Maschinenbau Verwaltungsgesellschaft mbH. Auf Bankenseite waren Nomura für NTN und Rothschild für IFA tätig. Vertraglich vereinbart wurde bereits, dass NTN weitere Anteile erwerben wird, um schließlich die Mehrheit an der IFA-Antriebstechnik GmbH zu übernehmen. Das Unternehmen erwirtschaftete zuletzt mit rund 110 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 45 bis 50 Millionen Euro.

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Der britische Finanzinvestor Barclays Private Equity hat von der Berliner Beteiligungsgesellschaft Odewald & Compagnie die Zeitarbeitsfirma Tuja Holding übernommen. Vor gut zwei Jahren hatte Odewald die Ingolstädter Tuja gemeinsam mit dem Management erworben. Der Umsatz des Personaldienstleisters wuchs im vergangenen Jahr um 35 Prozent auf 260 Millionen Euro, nach eigenen Angaben beschäftigt Tuja europaweit rund 11.000 Mitarbeiter.

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Der kanadische Aluminiumhersteller Alcan Inc. hat die Alcan BDW GmbH & Co. KG, ihren deutschen Automobil-Gussteilbereich, an die AluCast GmbH verkauft. Die in Markt-Schwaben beheimatete Alcan BDW erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit rund 330 Mitarbeitern einen Umsatz von zirka 50 Millionen Euro. AluCast gehört zu dem Frankfurter Beteiligungsunternehmen Parter Capital Group.

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Der französische Elektronikkonzern Schneider Electric S.A. hat die Merten GmbH & Co. KG, einen deutschen Hersteller von elektrischen Schaltern und Beleuchtungssystemen, erworben. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Das Wiehler Unternehmen beschäftigt rund 600 Mitarbeiter, die Integration ist für das zweite Quartal 2006 geplant.