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Der Medizinprodukte-Hersteller Plasmaselect hat über sein Tochterunternehmen DeltaSelect den Geschäftsbereich AINS von curasan erworben. Übernommen wurden neben den unterschiedlichen Zulassungen, den Marken-, Namens- und Vertriebsrechten auch die Entwicklungsprojekte und ein Teil der Mitarbeiter. Der Kaufpreis liegt bei 13 Millionen Euro zuzüglich des noch zu bewertenden Vorratsvermögens. Berater PlasmaSelect

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Fairchild Corporation, ein im weltweiten Vertrieb von Komponenten für die Luft- und Raumfahrt tätiges US-Unternehmen, hat im Oktober den Geschäftsbetrieb der Eurobike AG übernommen. Der Düsseldorfer Motorradzubehör-Händler mit seinen Tochtergesellschaften Hein Gericke, Polo Expressversand und Intersport Fashion West Inc. befindet sich seit Sommer in der Insolvenz. Der Kaufpreis soll sich auf rund 85 Millionen Euro belaufen, die meisten der insgesamt 350 Mitarbeiter werden übernommen. Fairchild hatte sich bereits vor der Eurobike-Insolvenz bemüht, die gegen das Unternehmen gerichteten Forderungen von der Hypovereinsbank, ihrer Hauptgläubigerbank, zu übernehmen und so Einfluss auf den Motorrad-Händler zu erlangen. Dies scheiterte dem Vernehmen nach an dem Geldinstitut. Nach der Insolvenz von Eurobike richtete sich das Interesse des US-Unternehmens dann auf die komplette Übernahme der Gruppe, einschließlich der profitablen Tochter Polo. Nach längeren Verhandlungen mit dem geschäftsführenden Polo-Gesellschafter, Klaus Esser, der mit über 20 Prozent an Polo beteiligt war, verkaufte auch dieser seine Anteile an den Erwerber. Fairchild, das über 32,5 Millionen Euro Eigenkapital verfügt, will die Transaktion allein stemmen. Der ursprüngliche Plan, einen Teil des Kaufpreises u.a. durch die Stadtsparkasse Düsseldorf fremd zu finanzieren, wurde in letzter Minute aufgegeben. (JP)Berater Fairchild Corporation

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Die Cairos technologies AG hat die Innovative Medientechnik und Planung AG (IMP) aus der Insolvenzmasse der KirchMedia GmbH & Co. KG übernommen. IMP ist führender Spezialist im Bereich der Vernetzung von Realtime-Datenbanken mit Medientechnologien. Bekannt geworden ist das Unternehmen insbesondere für seine Fußballbundesliga-Datenbank. Für Cairos technologies bedeutet die Transaktion den Einstieg in die kommerzielle Vermarktung von Sportdaten. Berater Cairos Technologies

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Die H&R Wasag hat das europaweite Spezialraffinerie-Geschäft der BP erworben. Das Chemieunternehmen aus Norddeutschland gelangt damit in den Besitz mehrerer Produktionsstandorte sowie des Vertriebssystems der dort hergestellten Mineralöl-Spezialprodukte. Dies sind etwa aromatische Weichmacher und Paraffine, die in der Kosmetikindustrie verwendet werden. Berater H&R Wasag

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Die japanische Türsystemhersteller Sanwa Shutter Corporation hat die Novoferm-Gruppe von der ThyssenKrupp AG übernommen. Der Kaufpreis liegt bei 167 Millionen Euro. Das Industrietüren-Geschäft Novoferm, das zum Segment ThyssenKrupp Technologies AG gehörte, verfügt über einen durchschnittlichen Jahresumsatz von rund 330 Millionen Euro. Nach dem vorangegangenen Kauf der amerikanischen Overhead Doors Corporation will Sanwa Shutter nun mit Novoferm seine europäische Präsenz aufbauen. (DL)

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Der niederländische Logistikanbieter IFCO Systems N.V. hat im Oktober eine Anleihe in Höhe von 110 Millionen Euro begeben. Die Zulassung des mit 10,375 Prozent verzinslichen Papiers wurde an der Luxemburger Börse beantragt. Der Erlös der Emission dient der Refinanzierung des Unternehmens sowie der Ausstattung mit zusätzlichen Geldmitteln. Als Konsortialführer agierte die Deutsche Bank. Berater IFCO Systems

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Der Mobilfunkanbieter Drillisch hat von der Deutschen Beteiligungs AG 100 Prozent der Anteile an der Krefelder Victorvox AG erworben. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen nun 1,4 Millionen Mobilfunk-Kunden unter Vertrag und besitzt einen Marktanteil von 9 Prozent. Als Service-Provider unterhält das Unternehmen kein eigenes Mobilfunknetz, sondern kauft Kapazitäten bei den Netzbetreibern T-Mobile, Vodafone und E-Plus ein. Die Zustimmung des Bundeskartellamts steht noch aus.

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Die Vermarktungsgruppe Sportfive GmbH hat die ISPR Internationale Sportrechte-Verwertungsgesellschaft mbH von den bisherigen Anteilseignern KirchMedia GmbH & Co. KGaA (51 Prozent) und AS TV Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbH (49 Prozent), einer Tochter der Axel Springer AG, übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden. Die Münchner ISPR vermarktet unter anderem weltweit die TV-Rechte an der Fußballbundesliga. Berater Sportfive

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Die Aktien der Minderheitsaktionäre der E.on Bayern AG sind gemäß einem Hauptversammlungsbeschluss Ende Juni auf die E.on Energie AG übertragen worden. Der Hauptaktionär E.on Energie begründete das Squeeze-out mit den unverhältnismäßigen Kosten, die der geringe Streubesitz von 2,67 Prozent organisatorisch verursache. Alternativ zum Abfindungsangebot hatten die außenstehenden Aktionäre die Möglichkeit, ihre E.on Bayern-Aktien in Aktien der E.on AG umzutauschen. E.on Bayern war vor zwei Jahren durch Fusion mehrerer bayrischer Regionalversorger entstanden, E.on Energie hielt bereits seit diesem Zeitpunkt rund 97,5 Prozent der Aktien. Derzeit laufen am LG Regensburg noch Anfechtungsklagen bekannter Berufsaktionäre. Berater E.on Bayern

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Der Squeeze-out bei der Hüttenwerke Kayser AG ist mit einem Abfindungsbetrag, der deutlich unter dem gegenwärtigen Börsenkurs lag, wirksam geworden. Das Unternehmen verglich sich mit den Minderheitsaktionären außergerichtlich. Initiator des Squeeze-out-Verfahrens war die Norddeutsche Affinerie AG, in die jetzt die Hüttenwerke eingegliedert werden. Berater Norddeutsche Affinerie

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Die börsennotierte Gütersloher syskoplan AG wird einen großen Teil ihrer Liquiditätsreserven an die Aktionäre auskehren. Im Rahmen eines Kapitalherabsetzungs- und Ausschüttungsverfahrens erhalten die Anteilseigner zwei Euro pro Aktie, was zum Beschlusszeitpunkt etwa ein Viertel des Aktienwertes ausmachte. Da es sich bei dem auszuschüttenden Kapital nicht um laufende Gewinne, sondern um Einnahmen aus dem Börsengang handelt, wurde das innovative Verfahren mit der Deutschen Börse AG abgestimmt. Berater syskoplan