Karriere

Managing-Partner-Wahl bei CMS

Dr. Hubertus Kolster bleibt für weitere vier Jahre Managing-Partner von CMS Hasche Sigle. Am vergangenen Wochenende haben die Partner der größten deutschen Kanzlei den 55-Jährigen in seiner Position bestätigt. Seine dritte Amtszeit beginnt im April 2019.

Hamburg

Die Litigation-Kanzlei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan verstärkt ihr Hamburger Büro zum Oktober mit Dr. Carsten Witzke, bisher Counsel bei Latham & Watkins. Witzke steigt bei Quinn ebenfalls als Counsel ein. Mit ihm wechselt ein Associate. Damit wiederholt sich eine Konstellation aus dem Vorjahr, als Latham ebenfalls erfahrene Prozessrechtler in Hamburg ziehen lassen musste.

Insolvenz

Der Autozulieferer Alu-Druckguss aus Brieselang hat beim Amtsgericht Potsdam wegen drohender Zahlungsunfähigkeit den Insolvenzantrag gestellt. Vorläufige Verwalterin ist Dr. Susanne Berner aus der gleichnamigen Berliner Kanzlei . Nach der schwäbischen SAM Automotive erwischt es damit innerhalb eines Monats den zweiten großen Hersteller. Betroffen sind rund 270 Mitarbeiter.

Analyse

Immer höhere Gehälter sind die Allzweckwaffe der Kanzleien im Wettbewerb um die besten Associates. Vor zwei Jahren begann eine Bieterschlacht, in deren Genuss inzwischen die zweite Bewerberrunde gekommen ist. Aber haben sich die Investitionen überhaupt gelohnt? Sind Junganwälte nun wirklich zufriedener? Wie die azur-Associate-Umfrage zeigt, zahlen sich Gehaltssteigerungen nur aus, wenn sie besonders hoch ausfallen.

Ansprüche steigen

Das immer höhere Gehaltsniveau ist nach Meinung vieler Nachwuchsjuristen eine Selbstverständlichkeit. Fast doppelt so viele Nachwuchsjuristen als noch vor wenigen Jahren erwarten mindestens 75.000 Euro als Einstiegsgehalt. Das geht aus der azur-Bewerberumfrage 2017 hervor, an der knapp 1.500 Studenten, Referendare, Assessoren und Doktoranden teilnahmen.

Stundenlöhne

Um deutlich über vier Prozent stieg der durchschnittliche Bruttostundenlohn bundesweit für Associates. Um den Mittelwert von 42,57 Euro herum bestehen jedoch weiterhin große regionale Unterschiede. Bei den höchsten Stundenlöhnen konnte Düsseldorf dieses Mal Frankfurt knapp überholen. Das zeigt die azur-Associate-Umfrage 2017, an der im vergangenen Sommer insgesamt 3.007 junge Juristen teilnahmen.

Associate-Stundenlöhne

Zwischen 34,19 und 48,80 Euro verdienen deutsche Associates je nach Fachbereich in der Stunde. Das zeigte die azur-Associate-Umfrage 2017, an der insgesamt über 3.007 junge Juristen teilnahmen. Über alle Rechtsgebiete hinweg stieg der durchschnittliche Stundenlohn auf 42,57 Euro, das sind rund 4,5 Prozent mehr als 2016. Das mittlere Wochenpensum blieb laut azur-Umfrage mit 54 Stunden praktisch konstant.

Verblüffendes Ergebnis

Ein ausgeprägter Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen war das gängige Bild in den azur-Associate-Umfragen in der Vergangenheit. 2017 hat sich das drastisch geändert – allerdings nur bei Berufseinsteigern. Erstmals waren es die Frauen, die mit durchschnittlich 101.000 Euro im ersten Berufsjahr rund acht Prozent mehr verdienten als ihre männlichen Kollegen, die im Mittel bei 93.000 Euro starteten. Im Vorjahr war die Lage noch anders herum: Männer verdienten als Berufseinsteiger noch fünf Prozent mehr als ihre Kolleginnen. Ab dem zweiten Berufsjahr besteht nach wie vor ein spürbares Gehaltsgefälle zugunsten der Männer.

Umfrage

In den Wirtschaftskanzleien hat sich die durchschnittliche Arbeitszeit eines Associates auf rund 54 Wochenstunden eingependelt. Inhouse hat die Arbeitsbelastung jedoch im vergangenen Jahr etwas angezogen. Sie stieg von 45,6 Stunden pro Woche auf 47 Stunden. Das ist eines der Ergebnisse der azur-Associate-Umfrage 2017 unter rund 3.000 jungen Anwälten.

Associatevergütung

Während alle Blicke auf die Einstiegsgehälter gerichtet sind, achten Bewerber anfangs oft weniger darauf, wie die Bezahlung nach ein paar Jahren im Beruf aussieht. Dabei gibt es hier große Unterschiede – selbst zwischen Kanzleien, bei denen Absolventen mit demselben First-Year-Gehalt einsteigen. Im Marktdurchschnitt legen die Festgehälter für angestellte Anwälte ohnehin nur bis zum achten Berufsjahr zu. Danach steigt – wenn überhaupt – nur noch der Bonus.

Associategehälter

120.000 Euro sind für Berufseinsteiger in einer Spitzenkanzlei heute ganz normal. Insgesamt 32 Sozietäten bieten derzeit mindestens diese Summe als Einstiegsgehalt für Top-Absolventen. Gemeinsam wollen diese Kanzleien 2018 bis zu 750 Berufsanfänger einstellen, wie eine aktuelle azur-Erhebung zeigt.

Top-Arbeitgeber 2025

Die 100 attraktivsten Arbeitgeber für Juristen - umfassend und unabhängig recherchiert

Weitere Details

Anzeige

Position der Woche

Rechtsanwälte (m/w/d) im Bereich Immobilienfinanzierung in Frankfurt

A&O Shearman, Frankfurt am Main

Weitere Details