Markt und Management

Internationale Allianz erweitert

Nach mehrjähriger Suche hat GSK Stockmann & Kollegen ihre seit 2002 bestehende internationale Allianz um zwei Kanzleien erweitert. Zu den drei bisherigen Kooperationpartnern GSK, Nabarro (Großbritannien) und August & Debouzy (Frankreich) stoßen die spanische Kanzlei Rodés & Sala sowie die italienische Sozietät Nunziante Magrone.

Personalien

Personalien Icon
Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
Siemens

Der Siemens-Konzern hat seine weltweit 550-köpfige Rechtsabteilung vollständig neu organisiert und bindet seine Chefjustiziare künftig in das Management des Unternehmens ein. Als einen der sieben verantwortlichen Juristen gewann der Konzern Dr. Andreas Hoffmann (44), den bisherigen General Counsel des Konkurrenten General Electric. Zuständig sind die General Counsel für die Zentralfunktionen Corporate und Financial Services, die drei neu gebildeten Bereiche Industrie, Energie und Medizintechnik sowie die Regionalorganisationen Amerika und Europa/GUS/Afrika. Die Position für die Region Asien/Australien/Naher Osten ist noch nicht besetzt.

Dreier-Zusammenschluss

Görg schließt sich zum März mit der Insolvenzkanzlei Dr. Nerlich sowie dem Wuppertaler Verwalter Dr. Jörg Bornheimer zusammen. Damit steigt Görg auf einen Schlag zur größten Insolvenzverwalterkanzlei in Nordrhein-Westfalen auf.Neben dem Namensgeber Dr. Jörg Nerlich (45) wechseln Dr. Anja Commandeur, Holger Rhode und Dr. Jan Janßen samt Mitarbeiterstab zu Görg. Die Kanzlei Dr. Nerlich mit Stammsitz in Köln war wie Görg bisher ausschließlich in Nordrhein-Westfalen tätig. Der Dritte im Bunde, Dr. Jörg Bornheimer (48), wechselte mit weiteren vier Anwälten von Fischer Roloff Bornheimer & Partner. Er wird regelmäßig von den Gerichten in Köln, Bonn und Wuppertal zum Insolvenzverwalter ernannt.

Inhouse-Wechsel

Wie aus dem Markt bekannt wurde, steht das IP-Team in der Rechtsabteilung der Deutschen Post AG vor einigen personellen Veränderungen: Als Senior Legal Counsel verantwortet künftig Claudio Alberto Dötsch (38) das Marken- und Lizenzrecht. Dötsch ist seit 2002 bei dem Unternehmen und hatte zuvor vor allem in den Bereichen Bankrecht und Mail International gearbeitet.

Nächster Quereinsteiger in Köln

Der bekannte Öffentlich-Rechtler Dr. Ludger Giesberts ist zum März bei DLA Piper eingestiegen. Der langjährige Partner des Kölner Büros von Freshfields Bruckhaus Deringer hat sich in der Vergangenheit vor allem im Luftverkehrsrecht einen Namen gemacht. Mit dem 47-jährigen Partner wechselten auch die beiden Associates Dr. Thilo Streit (39) und Guido Kleve (31) in das DLA-Büro am Rhein.

Beraterpanel

Nestlé hat seine kartellrechtliche Beraterliste umgestellt: Künftig arbeitet der Lebensmittelkonzern in Europa vor allem mit Howrey zusammen. Bislang war Freshfields Bruckhaus Deringer in der Rolle der bevorzugten Kartellrechtsanwälte. Diese will Nestlé jedoch künftig nicht mehr mandatieren, weil Freshfields weltweit auch die Konkurrentin Mars Group zu ihren Mandanten zählt. Howrey hatte bereits im vergangenen Jahr bei mehreren Fusionskontrollen ihr Können bei Nestlé unter Beweis stellen dürfen: Die Kartellrechtspartner Götz Drauz und Martina Maier betreuten die Fusionskontrolle bei dem Milliardenerwerb des Kindernahrungsmittelherstellers Gerber. In den USA ist Nestlé schon länger Howrey-Mandantin, die Kanzlei betreute zum Beispiel an der Seite von Freshfields den US-Teil des Erwerbs von Medical Nutrition von Novartis.

Rückkehr in Düsseldorf

Bird & Bird hat in Düsseldorf eine alte Bekannten zurückgewonnen: Seit Februar unterstützt Dr. Nicola Ohrtmann die Praxisgruppe Öffentliches Wirtschaftsrecht als Senior European Consultant, ein Status, der in anderen Sozietäten der Stellung eines Salary Partners entspricht.Ohrtmann war schon zum Beginn ihrer Karriere für Bird & Bird tätig: Bevor sie 2003 zu Kümmerlein Simon & Partner wechselte, um den Vergaberechtsbereich der Kanzlei in Essen aufzubauen, arbeitete sie im Team von Partner Dr. Jan Byok.

Dr. Wulf Kamlah ist seit Februar als of Counsel im Frankfurter Büro von Schwarz Kelwing Wicke Westpfahl tätig. Kamlah wird die IT-Praxisgruppe unterstützen. Als Leiter der Rechtsabteilung der Schufa ist der 41-Jährige insbesondere in datenschutzrechtlichen Fragen sowie bei der Betreuung von IT- und Outsourcingprojekten erfahren. Seine Tätigkeit bei Schwarz Kelwing wird Kamlah neben seiner Arbeit bei der Schufa wahrnehmen. Dort leitet er ein Team von fünf Mitarbeitern. "Ich freue mich sehr, meine im Unternehmen erworbenen Erfahrungen optimal einbringen zu können", so Kamlah.

Clifford Chance eröffnet ein neues Büro in Abu Dhabi. Die Kanzlei wartet derzeit auf die behördliche Genehmigung, um sich in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate niederzulassen. Anvisiert ist ein Termin Ende April.In Abu Dhabi sind - im Gegensatz zu Dubai - bislang nur wenige internationale Kanzleien präsent, darunter etwa Simmons & Simmons und Shearman & Sterling.

Mit drei Partnern startete Kaye Scholer 2002 in Frankfurt. Derzeit arbeiten 22 Anwälte für die US-Kanzlei, die das Büro am Main weiter ausbauen will. Dr. Gottfried Freier (52), ist seit 2007 Managing Partner.JUVE: Mit dem Zugang von Herrn Leip und seinem Team bauen Sie eine eigene deutsche IP-Praxis auf. Welche Rolle spielt der Bereich in der Strategie der Kanzlei hierzulande?

Mit Elan in die Filmfinanzierung – pünktlich zur Berlinale stellte sich ein neues Netzwerk aus vier europäischen Filmrechtskanzleien vor. Deutsches Gründungsmitglied von Elan, so der Name des Netzwerks, ist die Kanzlei Unverzagt von Have. Ziel ist es, interessierte Mandanten aus Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien für Filmprojekte zusammen zu bringen. „Die Vermittlung erfolgt kostenlos und dient alleine der Realisierung der Projekte“, so Harro von Have, Namenspartner von Unverzagt von Have.Diesem selbstlosen Beratungsansatz steht das Engagement von Freshfields Bruckhaus Deringer in Sachen Corporate Social Responsibility (CSR) in Nichts nach: Erstmals veröffentlichte die Kanzlei einen weltweiten CSR-Bericht und will damit als gutes Beispiel voran gehen. Dietmar Knopp, Partner im Frankfurter Büro der Kanzlei, koordiniert die CSR-Aktivitäten von Freshfields in Deutschland. Schon 2005 hatte die Kanzlei einen ersten CSR-Bericht vorgelegt, der sich allerdings hauptsächlich auf Großbritannien konzentrierte. Der aktuelle Bericht wurde von einem unabhängigen Institut geprüft und bestätigt.