Markt und Management

Deutlich verstärkt

Der Steuerrechtler Harald Plewka (54) verlässt zum März das Frankfurter Büro von Gleiss Lutz, in dem er seit Februar 2006 als Equity Partner tätig war. Künftig wird er als Partner für Bird & Bird an den Standorten Düsseldorf und Frankfurt die Bereiche Steuern und Investmentfonds ausbauen. Mit ihm wechseln die Associates Dr. Barbara Schmid und Dr. Wendelin Staats sowie der Diplom-Wirtschaftsjurist Stefan Renger.

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Wechsel in Russland

Beiten Burkhardt verstärkt ihr Moskauer Büro im Februar und März mit drei Salary-Partnern und deren Teams von CMS Hasche Sigle.Svetlana Turbanowa (35) leitete die Litigation-Abteilung im Moskauer CMS-Büro und ist auch im Bereich Geistiges Eigentum tätig. Falk Tischendorf (34) und Eugen Zentner (43) haben ihren Schwerpunkt im Immobilienrecht, etwa bei der Begleitung von Investitionen, Projektfinanzierungen und Produktionssiedlungen. Die drei neuen Salary-Partner gehörten bislang zu dem ehemaligen Moskauer Büro von Haarmann Hemmelrath, das sich Mitte 2006 CMS angeschlossen hatte.

Zuwachs im Arbeitsrecht

Der Arbeitsrechtler Dr. Henning Wiehe wechselt zum März als Local Partner zu Baker & McKenzie. Der 36-Jährige kommt von Freshfields Bruckhaus Deringer in Frankfurt, wo er seit 2002 als Associate tätig war und zuletzt unter anderem KKR und Permira beim Erwerb von ProSiebenSat.1 arbeitsrechtlich begleitete.

Zwei auf einen Streich

Mayer Brown hat ihre Praxen im Gesellschafts- und Patentrecht jeweils durch einen Quereinsteiger verstärkt. Ralf Schnaittacher (39) verstärkt seit Anfang Februar als Partner die Corporate-Praxis im Kölner Büro. Als Counsel holte die Kanzlei für ihre zuletzt geschwächte Patentpraxis am Frankfurter Standort Dr. Ulrich Worm (35) von Clifford Chance. Schnaittacher kam von Linklaters, wo er bislang im kürzlich aufgelösten Kölner Büro arbeitete. Mit ihm kam Stefan Westerheide als Associate. Schnaittacher, bei Linklaters zuletzt Counsel, ist auf Transaktionen sowie Outsourcings und die Sanierungs- und Restrukturierungsberatung in den Branchen Informationstechnologie, Telekommunikation und Lebensmittel spezialisiert.

Umfrageergebnis

Der beliebteste Arbeitgeber bei Bewerbern ist Freshfields Bruckhaus Deringer. Bei Associates genießt dagegen der Autobauer BMW die größte Popularität. Das ist das Ergebnis der aktuellen azur-Bewerber- und Associateumfrage des JUVE-Verlags. Rund 300 hochqualifizierte Nachwuchsjuristen beziehungsweise rund 840 angestellte Anwälte haben sich im vergangenen Jahr daran beteiligt.

Neuer Steuerrechtler

Taylor Wessing hat für ihr Düsseldorfer Büro den ersten originären Unternehmenssteuerrechtler gewonnen. Dr. Bert Kimpel (34) stieg Anfang Februar als so genannter Partner mit Sonderstatus ein, was einem Salary-Partner in anderen Kanzleien entspricht.Kimpel kam von der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), wo er seit 2006 als Senior Manager im Bereich Financial Services Tax tätig war. Zuvor hatte er mehrere Jahre bei Lovells in Düsseldorf gearbeitet. Hier begleitete er unter anderem Immobilientransaktionen steuerlich.

Ruf an Elite-Uni

Der Frankfurter Gleiss Lutz-Partner Dr. Kilian Bälz (40) hat die Kanzlei zum Jahresbeginn verlassen und ist als Dozent an die US-Elite-Universität Harvard gewechselt. Als Fellow wird sich der Gesellschaftsrechtler im kommenden Semester zunächst vor allem der Forschung zuwenden. Bälz soll vor allem zum Recht im Nahen Osten forschen, speziell zum Bereich Islamic Finance/Sharia-konformen Kapitalanlagen. In einem Projekt wird er sich zum Beispiel mit dem Thema 'Islamic Finance and Corporate Social Responsibility' beschäftigen. Offen ist derzeit noch, wie lange er in Harvard tätig sein wird, ebenso wie eine etwaige Rückkehr in den Anwaltsberuf noch nicht feststeht.

Fortgesetzter Ausbau bei K&L Gates

K&L Gates baut ihre Medienpraxis weiter aus. Mit Dr. Tobias Bosch kommt in Berlin zum März ein angesehener jüngerer Medienrechtler als Partner. Der 40-Jährige arbeitete seit 1999 in der Medienpraxis von Freshfields Bruckhaus Deringer, seit Mai 2006 als Principal Associate. Im Markt gilt Bosch als vielversprechender Nachwuchsanwalt im Medien- und Telekommunikationsrecht (TK), insbesondere im Bereich Regulierung. Bosch, der bei Freshfields in der Praxis von Dr. Thomas Tschentscher arbeitete, war zuletzt stark in die Beratung von KKR/Permira im Zusammenhang mit dem Erwerb von ProSiebenSat.1 sowie dem Verkauf des SBS-Anteils an ProSiebenSat.1 eingebunden. Zudem führt er TK-Regulierungsverfahren und berät im IT-Recht, vor allem zu Outsourcings.

Weitere Verstärkung an der Isar

Der IT-Rechtler Dr. Axel Czarnetzki wechselt zum März als Partner in das Münchner Büro von Görg. Der 45-Jährige war zuvor 16 Jahre lang bei Heussen tätig, davon zehn Jahre als Partner. Czarnetzki berät IT-Dienstleister sowie Unternehmen bei der Gestaltung von Projekt- und Softwareverträgen, zu Lizenzsystemen sowie im Bereich Outsourcing. So begleitete er Ende 2005 beispielsweise den Süddeutschen Verlag beim Outsourcing des Rechenzentrumsbetriebs an Lufthansa Systems. Zu seinen Mandanten zählen zudem Unternehmen wie Richter + Frenzel, More & More und daneben auch das Erzbistum Köln.

Wechsel in Hamburg

Der Bank- und Kapitalmarktrechtler Nikolaus Herzog von Oldenburg hat zum Februar seine bisherige Kanzlei Krohn in Hamburg verlassen. Der 52-Jährige schloss sich mit Philipp von Mettenheim (38) und Stephan Gautier (37) zu OMG Mettenheim Gautier zusammen.Von Mettenheim und Gautier sind seit zwei Jahren unter gemeinsamer Flagge tätig. Schwerpunkt der Kanzlei war bislang vor allem die presserechtliche Beratung von Unternehmen und Fonds. Zu ihren Mandanten gehören etwa Edeka, die Fundus-Gruppe und Walton International. Zudem werden sie auf Verlagsseite für die Finanzwelt GmbH tätig.

Zusammenschluss in Berlin

Mit Gabriele Quardt (39) und Christoph von Donat (44) haben sich Anfang Februar zwei anerkannte Beihilferechtsspezialisten der Berliner Kanzlei Müller-Wrede & Partner angeschlossen. Beide hatten zuvor seit rund zehn Jahren gemeinsam die Beihilferechts-Boutique v. Donat + Quardt geführt.Im vergangenen Jahr vertraten sie beispielsweise das Bundeswirtschaftsministerium in einem Prozess beim Europäischen Gericht Erster Instanz um die Einführung des digitalen Fernsehens in Berlin-Brandenburg.