Markt und Management

Simmons & Simmons hat sich mit ihrem bisherigen Best Friend in Portugal F Castelo Branco P Rebelo de Sousa & Associados zusammengeschlossen. Das geht aus britischen Presseberichten hervor.Über zehn Jahre operierten Simmons und Castelo Branco gemeinsam auf der iberischen Halbinsel als Joint Venture unter dem Namen Grupo Legal Português. Die potugiesische Praxis wird zukünftig als Simmons & Simmons Rebelo de Sousa firmieren.

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen

Die Mehrheit der großen Anwaltskanzleien in New York plant eine Kürzung der Bonus-Zahlungen an Associates für 2002. Dies hat das US-Magazin "The American Lawyer" Anfang dieses Monats berichtet.So wollen u.a. Cleary, Gottlieb, Steen & Hamilton sowie Cravath, Swaine & Moore ihren Associates im ersten Jahr der Kanzleizugehörigkeit 17.500 US-Dollar als Bonus für das vergangene Jahr zahlen. Für 2001 hatte der entsprechende Bonus bei Cravath und in vielen weiteren Kanzleien noch 20.000 US-Dollar betragen. Die Neulinge in anderen Big-Apple-Kanzleien müssen sich mit 15.000 US-Dollar begnügen. Zu diesen Sozietäten zählen beispielsweise Shearman & Sterling und Mayer, Brown, Row & Maw.

Die Starfrechts-Boutique Ferner & Kollegen hat zum 1. Januar 2003 ein neues Büro in Koblenz eröffnet.Für die aus Heidelberg stammenden Strafrechtler ist Koblenz neben dem Stammsitz und Karlsruhe sowie Alsdorf bei Aachen der vierte Standort. Die Stadt am Deutschen Eck habe sich für die Kanzlei angeboten, weil sie hierdurch die geografische Lücke zwischen der Rhein-Main-Region und Aachen schließe, sagte Namenspartner Wolfgang Ferner. In Kolblenz ist man in Bürogemeinschaft mit einer ortsansässigen OLG-Kanzlei tätig. Ferner selbst leitet das Büro für seine Kanzlei.

Der Frankfurter Clifford Chance Pünder-Partner Heinz-Günter Gondert wird Aufsichtsratsvorsitzender der Berliner Authentos-Gruppe und ihres Kernunternehmens Bundesdruckerei.Der Sanierungsexperte, der seit Mitte des vergangenen Jahres das angeschlagene Unternehmen im Rahmen der Restrukturierung berät, folgt dem ehemaligen SPD-Bundesfinanzminister Manfred Lahnstein nach. Dieser hatte seine beiden Mandate zum Jahresende 2002 niedergelegt.

Auf dem Dezember-Treffen des medizinrechtlichen Kanzleinetzwerkes Conférence Bleue in Mailand wurden Dr. Peter Bratschi (Bratschi Emch & Partner, Zürich) und Dr. Alexander Ehlers (Ehlers, Ehlers & Partner, München) als Managing Partner bestätigt.Sowohl Bratschi als auch Ehlers sind Gründungsmitglieder des Netzwerkes. Auf dem gleichen Treffen wurden Kanzleien aus Frankreich und Italien in die Conférence bleue aufgenommen.

Herbert Smith plant weiteres Büro in China

Herbert Smith, die Londoner Partnerkanzlei von Gleiss Lutz, hat vom zuständigen chinesischen Justizministerium die Lizenz zur Eröffnung eines dritten Büros in China erhalten.Als neuer Standort dürfte in Ergänzung zum Büro in Peking Schanghai in Frage kommen. Dazu, wie auch zu den strategischen Fragen, warum ein weiteres Büro in China gebraucht wird und ob in Schanghai möglicherweise eine Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gleiss-Büro vorgesehen ist, wollte die Sozietät keine Stellung nehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt könne man lediglich den Erhalt der Lizenz für ein zweites Büro bestätigen. Für die Bekanntgabe von Details sei es in der noch jungen Planungsphase zu früh, sagte ein Sprecher von Herbert Smith in London.

Die beiden Büros der Arbeitsrechtsboutique Neef & Tschöpe in Gütersloh und Hannover haben nun offiziell ihre Trennung zum Jahreswechsel bekannt gegeben.Der Vertrag zur Sozietätsauflösung wurde am 19. Dezember unterschrieben. Die Teams an beiden Standorten arbeiten in gleicher Besetzung unter neuen Firmierungen weiter.

Die überörtliche Sozietät Schlawien Naab Partnerschaft hat auf ihrer Gesellschafterversammlung im Oktober 2002 einen neuen vierköpfigen Ausschuss für Management- und Organisationsfragen bestimmt. Bisher stimmte über alle Fragen jeweils die Vollversammlung der 18 Partner ab.Das weitere Zusammenwachsen der Sozietät und ihre internationale Expansion seien die Hauptaufgaben des neuen Leitungsgremiums, teilte die Kanzlei mit. Dem Ausschuss gehören Dr. Tomas van Dorp und Thomas Steinmassl aus dem Büro München sowie Michael Naab aus Frankfurt und Dr. Marco Picozzi aus Düsseldorf an.

Indirekte Vorwürfe gegen Nörr Stiefenhofer Lutz hat der Berliner "Tagesspiegel" in einem Artikel vom 18. Dezember 2002 erhoben. Der Artikel beschäftigt sich mit den Prozessen gegen die ehemaligen Manager der Bankgesellschaft Berlin. Gegenüber JUVE nahmen die beteiligten Anwälte nun Stellung.In dem Artikel wird Dr. Joachim Preußner, ehemaliger Chefsyndikus der Bankgesellschaft und seit 2000 Partner im Berliner Büro von Nörr, gleich zu Beginn als "Ex-Topmanager des Pleitekonzerns" bezeichnet. "Meine Position mit der eines Klaus Landowskys oder Wolfgang Rupfs zu vergleichen ist schlicht und einfach falsch. Ich war Leiter des Bereichs Recht im Konzern, aber nie im Vorstand", so Preußner.

Heuking Kühn Lüer Wojtek hat sich in München weiter durch zwei junge Arbeitsrechtler verstärkt, das Büro wächst damit auf sieben Anwälte. Heuking war erst im August 2002 an der Isar neu gestartet.Zum Jahreswechsel kam Dr. Axel Schmädicke (35) aus dem Münchner Büro von KPMG Beiten Burkhardt, bereits Anfang November wechselte Dr. Hans-Christian Fink (35) von Bongen, Renaud & Partner aus Stuttgart zu Heuking.

Das Londoner Büro der mit KPMG verbundenen Kanzlei Beiten Burkhardt Goerdeler ist zum Jahreswechsel im örtlichen Büro des internationalen KPMG-Rechtsablegers KLegal aufgegangen. Das Beiten-Büro war zuletzt personell nur noch gering besetzt.Den künftigen Londoner German Desk von KLegal wird der Münchner Beiten-Anwalt Rainer Wolfsturm betreuen. Der zuletzt in London tätige Juniorpartner Oliver Zander wird dagegen die Kanzlei verlassen. Von deutscher Seite nehmen Dr. Jack Schiffer und Dr. Hans Volkert Volckens (München) sowie Dr. Günther Bredow (Frankfurt) britische Kontakte wahr. Bredow hatte das Londoner Beiten-Büro bis zu seiner Rückkehr nach Frankfurt vor etwa einem Jahr geleitet.

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