Markt und Management

JuraFair

Das Hannoveraner Vermittlungs- und Beratungsunternehmen Forum Teleos veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Informationsmesse für Kanzleigründer und Rechtsanwälte in den fünf Großstädten Hamburg, Köln, Berlin, München und Frankfurt. Vorträge und Diskussionen drehen sich um Themen der Kanzleigründung, Büroorganisation, Marketing und Mediation. Eine Kooperationsbörse bietet die Gelegenheit, Kollegen zur Zusammenarbeit zu finden. In der begleitenden Ausstellung präsentieren sich Softwareunternehmen, Verlage, Schreibbüros und Versicherer. Messen für Juristen liegen weiterhin im Trend (JUVE Rechtsmarkt 7/99). Info: www.Forum-Teleos.de, www.JuraFAIR.de

Personalien

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen

Der Arbeitskreis für Insolvenzrecht im DeutschenAnwaltVerein (DAV) hat sich auf seiner Frühjahrstagung in Frankfurt/M einen neuen Namen gegeben. Nunmehr firmiert der Kreis am Insolvenzrecht interessierter Anwälte als Arbeitsgemeinschaft für Insolvenzrecht und Sanierung im DeutschenAnwaltVerein. Durch den Namen soll eine Öffnung der Arbeitsgemeinschaft (AG) für überwiegend in der Sanierungsberatung tätige Wirtschaftsanwälte dokumentiert werden. Eine berufspolitische Initiative hat die neue AG mit dem Vorschlag ergriffen, den Fachanwalt für Insolvenzrecht in Fachanwalt für Insolvenzrecht und Sanierung umzubenennen.

Anfang April veröffentlichte die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) ihren jährlichen Bericht zu den Entwicklungen auf dem Anwaltsmarkt und dem Stand zum 1.Januar. Die Zahl der Anwälte ist mit 6,42% auf 104.067 auch 1999 beachtlich gestiegen. Bemerkenswert ist dabei der Zuwachs der Anwältinnen, die im Vergleich zum Vorjahr mit einer Steigerungsrate von 10,6% mittlerweile 24,6% der Anwaltschaft stellen. Dieser Trend setzt sich auch bei den Fachanwaltschaften fort. Hier ist insgesamt zu vermerken, dass nunmehr 11.080 Anwälte die zusätzliche Ausbildung wahrnehmen. Dies entspricht einer Steigerung um 17,6%. Die Zahl der neuen Zusammenschlüsse als Rechtsanwalts-GmbH hat gegenüber dem Vorjahr um 56,4% auf nur noch 39 abgenommen, die Zahl der Partnerschaften dagegen ist um 44,9% auf insgesamt 568 gestiegen.

Feddersen Laule Ewerwahn Scherzberg Finkelnburg Clemm konnte im April zehnjähriges Standortjubiläum in Dresden feiern. Heute sind im Büro neben dem leitenden Partner Dr. Axel Bauer, der gleichzeitig Honorarkonsul von Dänemark in Sachsen ist, drei Partner und sechs weitere Anwälte tätig.

Nachdem er sich im Juli 1999 der Kartellrechtspraxis von Boesebeck Droste angeschlossen hatte, arbeitet der bekannte Kartellrechtler Dr. Ferdinand Hermanns seit Anfang des Jahres wieder allein.

Die Münchener Anwaltskanzlei Dissmann Orth & Partner hat sich zum 1.April in eine Rechtsanwalts- und Steuerberatungs-GmbH umgewandelt und firmiert nunmehr unter Dissmann Orth Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH. Die neue Gesellschaft konnte ausserdem Dr. Robert Amann (vorher Raupach & Wollert-Elmendorff) gewinnen. Amann ist Fachanwalt für Steuerrecht und Steuerberater. Mit ihm verfügt Dissmann nun neben Dr. Robert Dissmann, Dr. Herrmann Orth und Dr. Armin Hergeth über vier doppelt qualifizierte Geschäftsführer und insgesamt acht Berufsträger.

Haarmann, Hemmelrath & Partner setzt mit der Eröffnung eines Brüsseler Büros ihren internationalen Expansionskurs mit dem nunmehr 18. Standort fort. Erst im März (JUVE Rechtsmarkt 3/00) hatte sich die Kanzlei mit einem Büro in London niedergelassen. Schwerpunkte der Beratung in Brüssel werden im Gesellschaftsrecht, M&A und Steuerrecht sowie Rechtsgebieten mit europarechtlichen Berührungen wie u.a. Gewerblicher Rechtsschutz, Kartell-, Subventions-, Vergabe- und Vertriebsrecht liegen. Belgische Anwälte sollen Rechtsberatung im belgischen Recht anbieten. Die deutschen Partner Dr. Christoph v. Einem, Dr. Franz-Josef Schöne, Jeannine Bartmann und Martina Meier sowie die belgischen Kollegen Michel Goethals und Vincent Dirckx bauen mit weiteren Anwälten das Büro auf. Die Brüsseler Räumlichkeiten hat Haarmann von Pünder-Anwälten übernommen, die zu Clifford Chance umgezogen waren.

Die Kieler Kanzlei Hoffmann-Fölkersamb Johannson und Dr.Dittmer & Partner aus Hamburg haben sich bereits Anfang des Jahres unter dem Namen Johannson Lehmann Geiersberger zusammengeschlossen. Zum 1.April trat außerdem Dr. Jens-Uwe Nölle (vorher Feddersen, Hamburg) als neuer Mitarbeiter in das Hamburger Büro der Kanzlei ein und wird den Beratungsschwerpunkt Bank- und Aktienrecht verstärken.

Die FernUniversität in Hagen plant ein Studienkursangebot zum Erwerb der theoretischen Voraussetzungen der Fachanwaltsbezeichnung „Strafrecht“. Das Projekt gehört zu den Kursen für junge Juristen, die die Fernhochschule anbietet. Prof. Dr. Dr. Thomas Vormbaum, Initiator des Projektes erklärt: „Wir haben mit sämtlichen Anwaltskammern und der Bundesrechtsanwaltskammer Kontakt aufgenommen. Eine Reihe von Anwaltskammern hat bereits ihre Zustimmung signalisiert. Das Thema soll auf der nächsten Vollversammlung der BRAK beraten werden. Sollte sich dort keine einheitliche Meinung herausbilden, sind wir entschlossen, das Projekt mit den kooperierenden Anwaltskammern zu beginnen. Wir sind zuversichtlich, dass der Erfolg dieses Unternehmens bald auch die anderen Kammern überzeugen wird.“

Ende März wurde in Hamburg eine weitere Arbeitsgemeinschaft (AG) im DeutschenAnwaltVerein (DAV) gegründet, die sich dem Anwaltsmanagement widmen wird. Aufgelöst wurden die Ausschüsse TQM, Marketing und Büroorganisation.Maßgeblich an der Vorplanung beteiligt war DAV-Vorstandsmitglied Dr. Benno Heussen (Heuking Kühn Lüer Heussen Wojtek). Das Konzept ist auf gegenseitigen Erfahrungs- und Gedankenaustausch ausgerichtet und wird von regionalen und örtlichen Gesprächskreisen geprägt sein. Es sollen Arbeitsmodelle entwickelt werden, die die Arbeitsgemeinschaft für Anwaltsbüros verschiedener Größenordnungen und unterschiedlicher Ausrichtungen interessant macht.

Die beiden Partner Dr. Sven Tischendorf und Teresa Faust-Beyer mit Schwerpunkten im Arbeitsrecht und M&A haben das Frankfurter Büro der Top-20-Sozietät Wessing & Berenberg-Gossler zum 1.April verlassen und eine eigene Kanzlei gegründet, die als AC Tischendorf Faust & Partner firmieren wird.Tischendorf und Faust-Beyer bildeten bereits bei Wessing ein Team im Transaktionsarbeitsrecht an der Schnittstelle zum Gesellschaftsrecht. Ihre neue Sozietät wird mit drei weiteren Anwälten – einer davon ebenfalls von Wessing – sowie zwei Paralegals vor allem in den Bereichen Unternehmenstransaktionen, -restrukturierungen, -sanierungen und

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