Markt und Management

Umsatz 2020

Über ein ordentliches Umsatzplus kann sich Clifford Chance in diesem Jahr freuen. Die Kanzlei verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr 190 Millionen Euro, was einem Umsatzplus von 7,6 Prozent entspricht. Den Umsatz pro Berufsträger (UBT) steigerte sie wie schon im Vorjahr erneut um rund vier Prozent auf nun 765.000 Euro.

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Kanzleiumsätze

Nach einem leichten Umsatzplus von zwei Prozent auf 145 Millionen Euro im Vorjahr verzeichnet Allen & Overy aktuell gleichbleibende Umsätze. Der Umsatz pro Berufsträger stagnierte ebenfalls bei 729.000 Euro. Das Ende April abgelaufene Geschäftsjahr berücksichtigt auch schon die ersten Auswirkungen der Corona-Krise.

Bunte Partnerschaft

Mehr ethnische Minderheiten, mehr LGBT und vor allem mehr Frauen: Clifford Chance will die Vielfalt in den eigenen Reihen steigern und hat sich auf globaler und regionaler Ebene konkrete Ziele gesetzt. Sie gelten ausdrücklich auch für Führungspositionen und sind künftig Teil der Management-Strategie. 

Stuttgart

Der Gesellschafts- und Immobilienrechtler Prof. Dr. Thomas Lang, bislang Partner bei Menold Bezler, hat zum Juli ein eigenes Notariat eröffnet. Gemeinsam mit der Notarin Dr. Stephanie Fay tritt der 63-Jährige als Lang & Fay an.

Rechtsdienstleister

Der deutsche Markt für Rechtsdienstleistung ist weiter in Bewegung. Dr. Michael Zollner und Dr. Carl Renner wechseln ab Oktober von Lawyers on Demand (LOD) zu Vario, einer Tochter von Pinsent Masons. Gleichzeitig kündigte Lawyers on Demand an, seine beiden Büros in Deutschland zu schließen. 

Kanzleiumsätze

Keinen großen Sprung, sondern eine stetige Aufwärtsentwicklung zeigen die Umsatzzahlen von Linklaters: Im vergangenen Geschäftsjahr spielte die Magic-Circle-Kanzlei in Deutschland 221,1 Millionen Euro ein, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. In diese Zahlen fließen bereits die ersten Auswirkungen der Corona-Krise mit ein.

DAC 6

Die Einführung des Regimes zur Meldung grenzüberschreitender Steuergestaltungen – kurz: DAC 6 – trägt immer neue Früchte. Nach Informationen von JUVE ist zum einen wieder offen, ob die Regeln doch nach hinten verschoben werden, obwohl dies das Bundesfinanzministerium noch vor wenigen Tagen abgelehnt hatte. Zum anderen keimt in Großkanzleien die Hoffnung, dass es ihnen ein angekündigte BMF-Schreiben einfacher macht.

Baden-Württemberg

Die süddeutsche Kanzlei Schrade & Partner eröffnete Anfang Juli ein Büro in Stuttgart. Es ist – mit den bisherigen vier Büros in Baden-Württemberg und dem Standort in Berlin – das sechste für die Wirtschaftskanzlei. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit einer lokalen Steuerberater-Einheit vereinbart.

Premiere in Düsseldorf

Vier erfahrene Associates aus der Düsseldorfer Corporate-Praxis von Linklaters gründen zum August eine eigene Boutique, die als LMPS firmieren wird. Für Linklaters ist die Situation ungewohnt: Anders als etwa bei Freshfields Bruckhaus Deringer oder Hengeler Mueller gab es noch nie zuvor eine Spin-off-Gründung aus dem Associate-Kreis der Kanzlei.