Markt und Management

München

Zum Juli wächst das renommierte Münchner IP-Team von Preu Bohlig & Partner durch den Einstieg des Patentprozessspezialisten Dr. Alexander Harguth. Der 46-Jährige war zuletzt vor Ort als Equity-Partner bei McDermott Will & Emery tätig.

Personalien

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
Frauenanteil

Linklaters und Ashurst haben sich feste Ziele gesteckt, um ihren Frauenanteil binnen vier Jahren zu erhöhen. Linklaters will jeweils 30 Prozent der Managementpositionen und neuen Partnerstellen mit Frauen besetzen. Ashurst strebt einen Gesamtanteil weiblicher Equity-Partner von 25 Prozent an. Ebenso hoch soll die Quote für Senior-Management-Positionen liegen. Der Frauenanteil bei neu ernannten Partnern soll bei 40 Prozent liegen. Anders als bei Linklaters beinhaltet diese Gruppe neben Equity-Partnern auch Non-Equity-Partner.

Frankfurt

Der Frankfurter Corporate-Anwalt Dr. Rüdiger Herrmann hat sich Anfang der Woche als Partner der US-Kanzlei Dechert in Frankfurt angeschlossen. Mit dem Weggang des 48-jährigen Life-Sciences-Spezialisten verliert WilmerHale einen ihrer besonders profilierten Partner. Herrmanns Wechsel zu Dechert ist eine Überraschung, ist die US-Kanzlei hierzulande doch bislang kaum im Life-Sciences-Sektor aufgefallen.

Energierecht

Die Hamburger Kanzlei Dabelstein & Passehl hat zum Juni ihre Energierechtspraxis ausgebaut. Als neue Partnerin kam Susanne Forysch aus dem örtlichen Büro von Norton Rose Fulbright hinzu. Die 45-Jährige war dort zuletzt als of Counsel tätig, was in der Kanzlei eine Vorstufe zur Partnerschaft ist.

Von Nord bis Süd

Die britische Kanzlei Eversheds hat ihre Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent ausgeweitet. Zum Juni erweiterte sie ihr südafrikanisches Netzwerk um die Corporate-Boutique Knight Turner, deren Büro in Durban nun unter Eversheds KZN firmiert.

Mehr als ein Drittel

Die drei deutschen Büros von Watson Farley & Williams haben in ihrem Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz um satte 34,6 Prozent steigern können. Sie erzielten insgesamt einen Umsatz von 24,9 Millionen Euro. International fiel das Wachstum mit einem Plus von 14,6 Prozent deutlich niedriger aus. Weltweit kommt die britische Kanzlei auf einen Umsatz von umgerechnet 144 Millionen Euro.

Kanzleiumsätze

Die deutschen und österreichischen Anwälte von Freshfields Bruckhaus Deringer haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 ein Umsatzwachstum von 6,6 Prozent erreicht. Der Umsatz der sechs deutschen Standorte lag bei knapp 355 Millionen Euro, Wien steuerte knapp 45 Millionen Euro zum Gesamttopf bei.

Schiedsrecht

Der österreichische Schiedsrechtsmarkt steht vor einem weiteren spektakulären Wechsel: Nach Schönherr-Partner Dr. Gerold Zeiler macht sich mit Wolf Theiss-Partner Dr. Christoph Liebscher ein weiterer führender Schiedsexperte selbstständig. Der 57-Jährige scheidet Ende Juni aus.

Nach Integration

Seit Juni hat der Rechtsberatungsarm von Deloitte in Deutschland eine neue Führungsspitze. Ein Partner-Duo aus Rechtsanwalt Dr. Markus Schackmann (49) in Düsseldorf und Thomas Northoff (48) in München übernimmt die Managementfunktion von Dr. Andreas Karpenstein. Der 50-Jährige hatte das Amt im Dezember 2012 übernommen, als Deloitte und Raupach & Wollert-Elmendorff rückwirkend zum Juni 2012 fusionierten. Er steuerte den Integrationsprozess wesentlich mit.

Quereinstieg

Die Wiener Corporate-/M&A-Praxis von CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati hat sich Anfang Juni mit einem erfahrenen Quereinsteiger verstärkt. Von Wolf Theiss wechselte der Gesellschaftsrechtler Dr. Harald Stingl. Der 38-Jährige arbeitete dort 15 Jahre lang, seit 2011 als sogenannter Contract Partner.

FuBus-Insolvenz

Im Verfahren der Future Business KGaA (FuBus) als zentraler Gesellschaft im Infinus-Insolvenzkomplex geht es erst Ende November weiter. Das Amtsgericht Dresden kündigte an, dass bis zum Herbst ein Marathon von 4.852 Gläubigerversammlungen stattfindet. Auf jeder einzelnen Versammlung soll gesondert darüber abgestimmt werden, ob und durch wen die Gläubiger gemeinsam vertreten werden.